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Neues über Ihre Stadtwerke Bernau

Hier finden Sie ganz aktuell Neuigkeiten und Informationen von den Stadtwerken Bernau. Regelmäßiges Reinklicken lohnt sich – wir halten Sie stets auf dem Laufenden. 
 

Pressemitteilungen 2021

27.10.2021: Stadtwerke Bernau gewinnen Energiewende-Award

Stadtwerke Bernau gewinnen Energiewende-Award

Bernauer Energieversorger schneidet in seiner Kategorie im deutschlandweiten Vergleich am besten ab – Produkte und Services rund um Energiewendethemen vorbildlich

BERNAU BEI BERLIN. Es war eine feierliche Preisverleihung: Im Oktober ist in München der diesjährige „Energiewende Award“ vergeben worden. Zu den Preisträgern 2021 gehören die Stadtwerke Bernau. Mit einem überzeugenden Angebot an Produkten und Services rund um Energiewendethemen konnte der Bernauer Versorger im Vergleich mit allen anderen „kleinen Energieversorgern“ in Deutschland am meisten punkten. Stadtwerke-Geschäftsführerin Bärbel Köhler und Prokuristin Regina Porschatis haben den Award und die Urkunde in der Isarstadt entgegengenommen. „Wir sind richtig stolz darauf, im landesweiten Vergleich die Nummer eins zu sein. Das zeigt, dass wir mit unserer Zukunftsstrategie, die wir seit Jahren kontinuierlich weiterentwickeln, auf dem richtigen Weg sind“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. 

Kundenperspektive im Vordergrund
Der Energiewende-Award wird seit fünf Jahren von dem auf erneuerbare Energien spezialisierten Markt- und Wirtschaftsunternehmen EUPD Research vergeben. Anhand eines so genannten „Mystery Shopping“-Verfahrens hat EUPD Research in diesem Jahr rund 1.800 Energieversorger in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. „Beim Mystery Shopping steht die Kundenperspektive im Vordergrund. Geschulte Tester geben sich als reale Kunden aus und prüfen Angebot und Service des jeweiligen Unternehmens“, erläutert Regina Porschatis. Der Award wird in den Kategorien Strom, Wärme, Mobilität, Energieeffizienz, digitaler Energieversorger und Energiewende vergeben. Die Stadtwerke Bernau sind Sieger der letztgenannten Kategorie, die eine Besonderheit aufweist: Hier werden alle anderen Unterkategorien ganzheitlich betrachtet und durch zusätzliche Kriterien ergänzt. „Bei der Prüfung geht es nicht nur darum, welche Angebote das Unternehmen bereitstellt, sondern auch um deren Qualität“, betont Regina Porschatis. 

Zukunftsweisende Angebote
„Mit dem Fernwärme-Angebot und dem Engagement für Elektromobilität haben wir sicher schon früh den richtigen Kurs eingeschlagen“, resümiert Bärbel Köhler und ergänzt: „Das Smart-City-Parkhaus mit eigener PV-Anlage gehört ebenfalls zu den zukunftsweisenden Entwicklungen in der Hussitenstadt.“ Für Geschäftsführerin Bärbel Köhler ist der Award auch persönlich eine Belohnung für jahrelanges Engagement. In den letzten 20 Jahren hat sie sich als Geschäftsführerin dafür eingesetzt, dass die Stadtwerke Bernau die Energiewende im Barnim voranbringen. Zum Ende des Jahres geht Bärbel Köhler in den Ruhestand. Ihr Nachfolger Detlef Stöbe ist bereits im Amt, sodass während der gemeinsamen Zeit eine strukturierte Übergabe stattfinden kann. Den Kurs von Bärbel Köhler möchte er beibehalten.

Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau (links) und Prokuristin Regina Porschatis freuen sich über den Energiewende-Award. Foto: Stadtwerke Bernau.

19.10.2021: Eisbahn muss noch einmal pausieren

Eisbahn muss noch einmal pausieren

Auflagen für den Schutz vor einer Corona-Infektion zu hoch – Stadtwerke Bernau sagen „Stadtwerke on Ice“ für die anstehende Wintersaison ab

BERNAU BEI BERLIN. Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, bedauert sehr, dass die Eisbahn eine weitere Saison pausieren muss: „Wir können den Betrieb unter den aktuellen Vorgaben zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leider nicht sicherstellen. Das tut meinen Kolleginnen und Kollegen wie auch mir sehr leid, ist die Eisbahn doch inzwischen ein Highlight zum Jahresausklang für die ganze Bernauer Bevölkerung.“ Um die geltenden Vorschriften in der drei Grad kalten Halle umsetzen zu können, wären unter anderem bauliche Veränderungen am Gebäude, der Einsatz eines Buchungssystems und umfangreiche strenge Kontrollen erforderlich geworden. „Der Aufwand wäre finanziell, organisatorisch wie personell einfach nicht leistbar“, erklärt sie und fügt an: „Wir organisieren den Betrieb ja selbst. Und das will bei bis zu 1.000 Besucherinnen und Besuchern pro Tag schon unter normalen Bedingungen gemanagt sein.“ Bei den Stadtwerken Bernau steht der Schutz der Mitarbeitenden ebenfalls ganz oben auf der Agenda: „Uns obliegen Aufgaben der Daseinsvorsorge wie eine sichere Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung. Da ist es besonders wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und fit bleiben“, betont die Geschäftsführerin.
 
Ursprünglich war die Eisbahn im Jahr 2009 als einmaliges Ereignis geplant. Doch daraus ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltungssaison geworden. Seit über zehn Jahren ist sie nun schon ein fester Bestandteil des alljährlichen Engagements der Stadtwerke Bernau für eine zauberhafte Winterzeit. Zu deren Aktionen gehört auch die weihnachtliche Beleuchtung der Innenstadt. Sie wird auch in diesem Jahr wieder in festlichem Glanz erstrahlen. Genauso wie der Gaskessel mit einer 3D-Illumination, die letztes Jahr erstmals das blaue Wunder schmückte. Ruhen muss lediglich der Wintersport auf Kufen seit Beginn der Coronapandemie.

Die Eisbahn der Stadtwerke Bernau ist seit 2009 ein winterliches Highlight. Diesen Winter muss es aufgrund von Corona zum zweiten Mal pausieren. Foto: Nora Völcker, Stadtwerke Bernau.

11.10.2021: Neue Trafostation für Birkholz

Neue Trafostation für Birkholz 

Stadtwerke Bernau nehmen neue Transformatorenstation in Betrieb – deutlich höhere Leistung als Vorgängerstation

BERNAU BEI BERLIN. In Birkholz haben die Stadtwerke Bernau am Mittwoch (6. Oktober) eine neue Trafostation in das Stromnetz eingebunden. Der Energieversorger ersetzt damit die alte Station durch modernere und leistungsfähigere Technik. Derzeit versorgt die Station „Birkholz Dorf“ über 70 Haushalte sowie Gewerbe und Kindergarten, und sie hat Potenzial für mehr. „Birkholz ist ein Stadtteil im Wachstum. Wir schaffen hier schon jetzt die Kapazitäten für weitere Haushalte“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken. Mit der deutlichen Leistungssteigerung von 250 auf 630 Kilovoltampere im Vergleich zur alten Station ist das Netz jetzt auch fit für den vermehrten Einsatz dezentraler Erzeugungsanlagen, etwa Photovoltaik (PV). „Als Energienetzbetreiber investieren wir mit dieser Maßnahme in die Energiezukunft der Region“, sagt er und betont, dass die Maßnahme das Stromnetz flexibler und belastbarer mache und auch das Risiko für Netzverluste und Stromausfälle reduziere. Trafostationen sind zentrale Bestandteile der Stromnetze. Sie wandeln den Strom aus Verteilnetzen von Mittelspannung auf Niederspannung um, damit er über das örtliche Stromnetz bis in die Haushalte geliefert werden kann.

Für die Umbindungsarbeiten waren zwei Monteure einen Tag lang im Einsatz. Insgesamt zwei Mittelspannungs- und sechs Niederspannungskabel wurden nacheinander vom Netz getrennt und nach festgelegten Arbeitsabläufen und Schaltmaßnahmen in die neue Trafostation eingebunden. Für die Einwohnerinnen und Einwohner im Ortsteil Birkholz machte sich das mit einer Versorgungsunterbrechung für die Dauer von jeweils unter einer Stunde bemerkbar. „Das ist absolute Präzisionsarbeit an 10 Kilovolt bzw. 400 Volt-Stromleitungen. Unsere Kollegen haben für solche Einsätze eine spezielle Schaltberechtigung“, informiert Jürgen Alscher. Die Stadtwerke Bernau hatten alle betroffenen Haushalte vorab durch Aushänge über die Unterbrechung informiert. 

Netzmonteur Noah-Manuel Wollanik (mittig) erklärt den Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik Julius Meinke (links) und Danilo Vogt (rechts) die Mittelspannungsschaltanlage in der neuen Transformatorenstation in Birkholz. Foto: Silvio Burgert, Stadtwerke Bernau.

20.09.2021: Neue Graffiti-Kunst im Waldquartier

Neue Graffiti-Kunst im Waldquartier

Specht und Eule zieren die Gasdruckregelstation beim Wohngebiet – Stadtwerke Bernau beauftragen regionale Künstler mit der Verschönerung grauer Anlagen  

BERNAU BEI BERLIN. Dem Namen Waldquartier alle Ehre macht das Kunstwerk auf der Gasdruckregelstation der Stadtwerke Bernau im Stadtteil Friedenstal: Dort sind jetzt Waldbewohner wie Specht, Dachs und Eule traut vereint – in bunten Farben aufgesprüht. Das Motiv von Dominik Schobelt hat den einst grauen Kasten in einen Hingucker verwandelt, der nicht nur Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers ein Lächeln ins Gesicht zaubert, sondern auch Fußgänger und Radfahrer erfreuen wird. Beauftragt haben das Graffiti-Kunstwerk mit der witzig gestalteten Interpretation des Waldquartiers die Stadtwerke Bernau. Das Energieunternehmen lässt seit 2012 technische Anlagen wie Kabelverteilerschränke sowie Trafo- und Regelstationen von regionalen Künstlerinnen und Künstlern verschönern. Dass sich hinter den Malwänden wichtige Teile der Netzinfrastruktur befinden, ist für Jürgen Alscher von den Stadtwerken Bernau ein Grund mehr, sie künstlerisch aufzuwerten. Der technische Bereichsleiter findet, dass diese Technik mehr Aufmerksamkeit verdient, da sie einen wesentlichen Beitrag für eine hohe Versorgungsqualität leistet. „Wir haben Dutzende von Anlagen im öffentlichen Raum. Fast jedes Jahr lassen wir eine oder mehrere von kreativen Menschen gestalten und erhöhen so auch die Attraktivität der Stadt Bernau“, betont er. In der Gasdruckregelstation in Friedenstal am Waldquartier wird der Druck des Gases in der Transportleitung auf 3 bar reduziert. Sie ist eine von insgesamt drei Übernahmestationen im Gasnetz der Stadtwerke Bernau, wo sie das Gas vom vorgelagerten Lieferanten ONTRAS übernehmen. In den sieben Ortsdruckregelstationen im Netz wird der Druck in den Leitungen auf 750 Millibar runtergeregelt. Über den Gashausanschluss wird er schließlich auf 23 Millibar reduziert und erreicht die Geräte der Endverbrauchenden.

Die neu gestaltete Gasdruckregelstation der Stadtwerke Bernau im Wohngebiet Waldquartier. Foto: Daniel Meier, Stadtwerke Bernau.

14.09.2021: Stadtwerke Bernau sorgen für sichere Arbeitsbedingungen

Vorsicht ist besser als Nachsicht 

Stadtwerke Bernau ermöglichen weiterhin mobiles Arbeiten und sorgen für sichere Arbeitsbedingungen – Betriebliches Gesundheitsmanagement wieder gestartet

BERNAU BEI BERLIN. Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsalltag nachhaltig verändert: Bei der Stadtwerke Bernau GmbH wurden rasch neue Arbeitsabläufe etabliert, Hard- und Software wurde aufgerüstet und Besprechungen können online stattfinden. Bei dem kommunalen Unternehmen ist noch Vorsicht geboten: „Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden sowie die Versorgung der Menschen mit elementaren Gütern haben oberste Priorität“, betont Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Um dies zu gewährleisten, können die Mitarbeitenden der Stadtwerke Bernau nach wie vor die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nutzen. „Es zieht aber auch immer mehr der Kolleginnen und Kollegen ins Büro zurück“, sagt sie. Darum treffen die Stadtwerke Bernau alle Vorkehrungen, damit sich die Beschäftigten auch dort sicher fühlen – alle Mitarbeitenden haben ein Impfangebot erhalten, es besteht Maskenpflicht auf Fluren und in Beratungsräumen, zudem gibt es Büros mit Schutzscheiben zwischen den Arbeitsplätzen. Denn das Stadtwerke-Team sorgt dafür, dass die Bernauerinnen und Bernauer zuverlässig mit Strom, Erdgas und Fernwärme versorgt werden und betreut ebenfalls das Trink- und Abwassernetz des WAV „Panke/Finow“. „Viele der Mitarbeitenden haben den Büroalltag vermisst und freuen sich, wieder unter Kollegen zu sein“, sagt Bärbel Köhler.

Sie ergänzt: „Und andersrum gibt es auch Beschäftigte, die ihren Tätigkeiten nur eingeschränkt oder überhaupt nicht mit mobilem Arbeiten nachgehen können, etwa in der Technik.“ Auch in diesen Fällen finden die Stadtwerke Bernau Lösungen: „Wir haben teilweise Einzelbüros zur Verfügung gestellt. Auch können unsere Monteure seit Beginn der Pandemie Dienstfahrzeuge mit nach Hause nehmen, um direkt von dort am nächsten Tag zu starten“, erklärt Bärbel Köhler. Zudem haben viele gewerbliche Mitarbeitenden Tablets für den Zugriff von unterwegs, beispielsweise auf ihre E-Mails, das Stadtwerke-Laufwerk, ein Geoinformationssystem (GIS) sowie über eine spezielle Software auf eingehende Störungs- und Havariemeldungen. „Wir haben uns schnell auf die Herausforderungen eingestellt und sind heute geübt, auch im Umgang mit digitalen Lösungen. Das ist vor allem dem Einsatz der Belegschaft zu verdanken“, betont die Geschäftsführerin.  

Der Gesundheit Gutes tun
Seit 1. September gibt es bei den Stadtwerken Bernau wieder Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). „Nach über einem Jahr Ausnahmesituation fordern beispielsweise eine falsche Haltung im Homeoffice oder zu wenig Bewegung ihren Tribut. Das zeigt, wie wichtig es ist, der eigenen Gesundheit Gutes zu tun“, sagt Bärbel Köhler. Darum unterstützt das BGM die Mitarbeitenden dabei, ihre Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen wie ergonomische Arbeitsplätze, Vorsorgeuntersuchungen, Seminare und Workshops zu Haltung, Bewegung und Stressmanagement oder Screenings, die von Expertinnen und Experten durchgeführt werden.


Nancy Küther vermisst die Wirbelsäule von Stadtwerke-Mitarbeiterin Heike Lehmann und gibt individuelle Empfehlungen für einen gesunden Rücken. Foto: Nora Völcker, Stadtwerke Bernau.

03.08.2021: Detlef Stöbe wird neuer Stadtwerke-Geschäftsführer

Detlef Stöbe wird neuer Stadtwerke-Geschäftsführer 

Bärbel Köhler übergibt die Geschäfte zum Jahreswechsel – Gemeinsame Übergangszeit beginnt jetzt

BERNAU BEI BERLIN. Am Montag (2. August) hat Detlef Stöbe sein Amt als neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Bernau GmbH angetreten. Bis zum Ende des Jahres leitet er die Geschäfte gemeinsam mit Geschäftsführerin Bärbel Köhler, dann übernimmt Detlef Stöbe als alleiniger Geschäftsführer. „Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle und spannende Aufgabe, bei der es um nichts Geringeres geht, als die Energiewende in der Region weiter aktiv voranzubringen. Und ich danke Bärbel Köhler dafür, dass sie ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen übergibt und frühzeitig eine Zukunftsstrategie entwickelt und umgesetzt hat“, sagt der diplomierte Ökonom. Bärbel Köhler ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass Detlef Stöbe die Geschäfte weiter im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Bernau führt und die richtigen Weichen für die Zukunft stellt“. Während der gemeinsamen Zeit soll eine strukturierte Übergabe erfolgen. Detlef Stöbe war zuletzt als Bereichsleiter Finanzen für die Stadtwerke Reutlingen tätig. Für den neuen Job ist der Familienvater in die Region gezogen. Bärbel Köhler hat die Stadtwerke Bernau seit 2001 geleitet. Nach 20 Jahren steht nun ihr Ruhestand bevor.

Gegenseitige Wertschätzung und Soziales Engagement
Detlef Stöbe ist 52 Jahre alt und hat in seiner beruflichen Laufbahn schon viel Erfahrung in leitenden Positionen bei kommunalen Versorgern gesammelt. Durch sein Studium – der Diplomökonom hat Wirtschaftswissenschaften und International Business studiert – kennt er sich mit Finanzen bestens aus. Dennoch ist er überzeugt, dass für ein gesundes Unternehmen noch andere Aspekte zum Tragen kommen: „Ein Unternehmen funktioniert, wenn das Team gut zusammenarbeitet. Gegenseitige Wertschätzung und ein gutes Miteinander sind die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit“, sagt Detlef Stöbe und fügt an: „Hier hat Bärbel Köhler in den 20 Jahren ihrer Tätigkeit einen wichtigen Schwerpunkt gelegt, daran möchte ich anknüpfen.“ Ebenso soll das Engagement der Stadtwerke Bernau in der Region fortgeführt und weiter vertieft werden, sei es im sozialen, im kulturellen oder im sportlichen Bereich.

Herausforderungen gemeistert
Bärbel Köhler hatte die Geschäfte der Stadtwerke Bernau im November 2001 übernommen. Eine besondere Herausforderung war über die vielen Jahre der noch immer andauernde Umbruch in der Energiewirtschaft. „Es galt, auch in einem liberalisierten Markt mit vielen Wettbewerbern gut aufgestellt zu sein, dafür waren sukzessive Umstrukturierungen nötig“, erklärt die Geschäftsführerin. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Bärbel Köhler eine umfassende Strategie entwickelt und umgesetzt, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Heute versorgen die Stadtwerke Bernau 25.000 Stromkunden, fast 8.000 Gaskunden und 9.500 Haushalte, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind. Damit sie sicher mit Energie versorgt sind, investieren die Stadtwerke stetig in die Infrastruktur. 

Ende des Jahres verabschiedet sich Geschäftsführerin Bärbel Köhler in den Ruhestand und übergibt die Leitung an Detlef Stöbe. Foto: Nora Völcker, Stadtwerke Bernau.

28.07.2021: Fernwärmeunterbrechung am Dienstag (03.08.) in der Heinersdorfer Straße

Heinersdorfer Straße: Arbeiten an der Fernwärmeleitung

Stadtwerke Bernau erneuern Fernwärmeleitungen – kurze Unterbrechungen der Warmwasserversorgung während der Bauarbeiten – Aushänge informieren Anwohner.

BERNAU BEI BERLIN. Am Montag (2. August) beginnen die Stadtwerke Bernau mit den Baumaßnahmen an den Fernwärmeleitungen in der Heinersdorfer Straße. Grund für die Bauarbeiten ist der voranschreitende Geh- und Radwegbau der Stadt Bernau. Für den Abschnitt zwischen Karl-Marx-Straße und Gaskessel ist es notwendig, die Fernwärmeleitungen tiefer unter den Straßenbelag zu legen. Bei dieser Gelegenheit erneuern die Stadtwerke auch gleich das Material aus den 1980er Jahren: „Wir möchten die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten. Deshalb bündeln wir Maßnahmen und modernisieren auch gleichzeitig“, erklärt Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken. Die Stadtwerke Bernau führen die Arbeiten in drei Bauabschnitten durch, insgesamt dauern die Maßnahmen bis Ende Oktober. Während der gesamten Bauzeit ist die Wärmeversorgung der angeschlossenen Haushalte gesichert. „Wir haben lediglich drei kurze Unterbrechungen geplant, die aber jeweils nur von kurzer Dauer sind. Die betroffenen Haushalte werden rechtzeitig über Aushänge informiert“, erläutert Jürgen Alscher.

Unterbrechung am 3. August
Für jeden Bauabschnitt hat der Energieversorger etwa drei Wochen eingeplant. „In jedem Teilstück bauen wir zunächst die alten Leitungen zurück, verlegen dann neue und binden sie ein. Abschließend füllen wir den Graben wieder auf“, erklärt Jürgen Alscher. Zu Beginn eines jeden Bauabschnitts müssen die Leitungen vom Hauptnetz getrennt und an die Ersatzversorgung angeschlossen werden. Diese läuft über das Blockheizkraftwerk „An der Viehtrift“ und einem zusätzlichen temporären Wärmekessel. Die erste kurze Unterbrechung der Versorgung ist für Dienstag den 3. August für einige Haushalte an der Heinersdorfer Straße geplant. Zwei weitere Unterbrechungen sind jeweils für Ende August und Ende September vorgesehen. „Wir informieren dazu aber noch rechtzeitig vorher“, sagt Jürgen Alscher.

Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333 oder 0171 644 1 333.

22.07.2021: Start für erste Smart-City-Anwendungen

Start für erste Smart-City-Anwendungen

Stadtwerke Bernau lesen Wärme- und Wasserzähler aus der Ferne aus – Anwendungen basieren auf Funktechnologie LoRaWAN

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau setzen ab sofort LoRaWAN-Funktechnologie in ihrem Versorgungsgebiet ein. Der Netzbetreiber baut kleine Netzwerke auf und nutzt die Technologie zunächst auf dem Gelände der Stadtwerke und im Waldquartier Friedenstal. „Diese Anwendungen erleichtern uns und unseren Kundinnen und Kunden den Alltag. Das Fernauslesen der Zähler ist ressourcenschonend und weil die Daten verschlüsselt übermittelt werden, sind sie vor Zugriffen Dritter geschützt. Auf dem Weg in die Energiezukunft bringen wir damit zeitgemäße technische Möglichkeiten frühzeitig zur Anwendung“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Bei den Stadtwerken in der Breitscheidstraße messen deshalb seit einigen Wochen Sensoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und den CO2-Gehalt der Luft. Antennen, sogenannte Gateways, empfangen die Daten von den Sensoren und senden sie an den Server der Stadtwerke Bernau. Die Daten werden auf einem „Dashboard“ visualisiert. Werden Grenzwerte überschritten, wird das sichtbar und es geht automatisch eine E-Mail an den zuständigen Mitarbeiter, etwa mit der Erinnerung, zu lüften. „Diese Technologie ist die Basis für viele Smart-City-Anwendungen“, sagt Sven Anders, Bereichsleiter Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau.

Erstes Großprojekt im Waldquartier
In einigen Wohneinheiten ist LoRaWAN für sogenanntes „Submetering“ bereits im Einsatz. „Das neue Waldquartier, das sich dem zukunftsweisenden Wohnen verschrieben hat, ist prädestiniert für Smart-City-Anwendungen“, sagt Sven Anders. In den hochmodernen neuen Wohngebäuden in Bernau-Friedenstal haben die Stadtwerke deshalb rund 1.900 Sensoren (Wärme-, Kalt- und Warmwasserzähler sowie Rauchwarnmelder) verbaut. Zwei Indoor-Gateways leiten die Daten der Sensoren an die Server der Stadtwerke, wo sie für die Kunden – in diesem Fall die Vermieter – aufbereitet, ausgewertet und visualisiert werden. So müssen weder die Mieter ihre Zählerstände melden, noch ein Ableser in die Wohnungen. Die Daten werden automatisch übertragen. Auch eine Visualisierung für die Verbraucher wird vorbereitet, um sie zum Energie- und Wassersparen zu motivieren. „Die Vorteile des Submeterings liegen auf der Hand“, sagt Sven Anders und ergänzt: „Über eine Schnittstelle werden die Zählerdaten direkt in die Abrechnungssoftware integriert und erleichtern den Besitzern der Mehrfamilienhäuser so die Betriebskostenabrechnung.“ Mit der gleichen Funktechnik können Vermieter auch die Funktionalität von Rauchmeldern aus der Ferne überprüfen.

Info-Kasten
„LoRaWAN“, kurz für „Long Range Wide Area Network“ ist eine Funktechnologie, mit der kleine Datenmengen via Antennen über größere Strecken übertragen werden können. „Viele von uns nutzen WLAN, auch ein drahtloses Funknetzwerk. Hier werden große Datenmengen, zum Beispiel beim Streamen von Filmen, übertragen. Die Reichweite ist dabei kurz und wer in einem Altbau wohnt, weiß, dass das Signal oft nicht weit reicht“, erklärt Sven Anders, Bereichsleiter Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau. Im LoRaWAN-Netz können kleine Datenmengen durch dicke Wände übertragen werden. „Deshalb eignet sich die Technik wunderbar für das Auslesen von Wohnungszählern und Übertragen von Daten verschiedenster Sensoren, auch wenn sie in Kellern von Gebäuden verbaut sind“, ergänzt er. 

Sven Anders und sein Kollege Richard Gäth am Dashboard. Hier werden die von den Sensoren gemessenen Daten visualisiert und können von den Stadtwerken Bernau ausgewertet werden. Foto: Sven Anders, Stadtwerke Bernau.

05.07.2021: Stadtwerke Bernau legen Jahresabschluss 2020 vor

Wirtschaftlich stabil durchs Jahr der Pandemie

Stadtwerke Bernau legen Jahresabschluss 2020 vor ­ – Ergebnis trotz Corona deutlich über dem Vorjahr – Strategie und Digitalisierung zahlen sich aus

BERNAU BEI BERLIN. Mit ihrem Jahresabschluss für das Jahr 2020 zeigen die Stadtwerke Bernau, dass sie auch in schwierigen Zeiten sehr gut aufgestellt sind. Das Jahresergebnis von fast 3,7 Millionen Euro liegt deutlich über dem des Vorjahres (2,2 Millionen Euro). „Die Energiewirtschaft befindet sich seit Jahren im Umbruch, deshalb haben wir viel Zeit und Geld in die Neustrukturierung unseres Unternehmens gesteckt. Digitalisierung und schlanke Prozesse sind ein wichtiger Baustein unserer Strategie. Das hat sich auch im Pandemie-Jahr ausgezahlt“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Mit 79,3 Millionen Euro liegt auch die Bilanzsumme über dem Vorjahr, ebenso das Eigenkapital mit 48,9 Millionen Euro. Diese durchweg positiven Geschäftsdaten fußen auf einem breit gefächerten Portfolio an Leistungen: Einen deutlichen Zuwachs vermelden die Stadtwerke Bernau bei Angeboten wie Photovoltaik und insbesondere auch bei der Fernwärme. Der Fernwärmeabsatz liegt mit 81.034 Megawattstunden deutlich über dem Vorjahr. „Der Ausbau unserer Fernwärme hat einen Nebeneffekt, der geplant und gewollt ist: Durch die Kapazitätserweiterung unserer fünf Blockheizkraftwerke ist auch der Anteil unseres selbst produzierten Stroms gestiegen“, informiert Bärbel Köhler. Im Jahr 2020 haben die Blockheizkraftwerke 43 Gigawattstunden Strom erzeugt, das sind rund 42 Prozent mehr als im Jahr davor. Die deutlich niedrigeren Absatzmengen beim Strom und bei Gas konnte der regionale Versorger durch vorausschauende Planung und den Gewinn von Neukunden ausgleichen. Der Stromabsatz ist pandemiebedingt vor allem bei Geschäftskunden zurückgegangen, der Gasabsatz aufgrund der warmen Witterung in der Heizperiode 2020. Trotz Lockdown und Sicherheitsvorkehrungen waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke stets erreichbar. „Die Umstellung auf den digitalen Kundenservice haben unsere Kunden gut angenommen“, berichtet Bärbel Köhler und ergänzt: „Das haben wir dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Auch über Online-Kanäle haben sie optimalen Service geboten.“

Investitionen ins Fernwärmenetz
Mit rund 7,8 Millionen Euro investierten die Stadtwerke Bernau im zurückliegenden Geschäftsjahr kräftig in die Infrastruktur und machten diese zukunftssicher, das gilt für die Strom- und Gasnetze sowie die Fernwärmeversorgung. Auf dem weiteren Ausbau der Fernwärme lag auch der Investitionsschwerpunkt in 2020. „Der Wärmesektor ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in die Energiezukunft. Dass Fernwärme in der Hussitenstadt boomt, kommt nicht von ungefähr, es ist gut und richtig und wird noch weitergehen, auch mit Blick auf Energieeffizienz und den Klimaschutz“, argumentiert Bärbel Köhler. Immer mehr Neubauprojekte ­ egal ob von den Wohnungsbaugesellschaften oder privaten Investoren ­ setzen bei der Wärmeversorgung der Gebäude auf Fernwärme der Stadtwerke.

Strategie weiterentwickelt 
Um den wachsenden Ansprüchen der Energiewirtschaft gerecht zu werden und als Unternehmen auf dem Markt bestehen zu können, haben die Stadtwerke Bernau jüngst ihre Strategie neu überarbeitet. „Dabei führen wir drei große Ziele bestmöglich zusammen: Die klimapolitischen Ziele zu erreichen, wirtschaftlich stabil zu bleiben und Arbeitsplätze zu erhalten“, erläutert Bärbel Köhler. Der Weg führe über Digitalisierung und Optimierung der Prozesse und Serviceangebote. „Wir sind noch mitten in der Umsetzung, aber können jetzt schon sagen: Der Weg ist der richtige“, schließt die Geschäftsführerin.

Stadtwerke-Geschäftsführerin Bärbel Köhler ist zufrieden mit dem Jahresabschluss 2020. Foto: Frank Peters, im Auftrag Stadtwerke Bernau.

24.06.2021: KundenCentrum öffnet im neuen Gewand

KundenCentrum öffnet im neuen Gewand

Ab 1. Juli beraten die Stadtwerke Bernau wieder persönlich – Umgestaltung während der Schließung

BERNAU BEI BERLIN. Nach einer längeren Schließung öffnen sich die Türen vom KundenCentrum jetzt erneut: Ab Donnerstag (1. Juli) begrüßen die Stadtwerke Bernau ihre Kundinnen und Kunden wieder persönlich zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Breitscheidstraße 45. Der Energieversorger hat die Zeit der Schließung nicht ungenutzt verstreichen lassen und kräftig modernisiert. „Wir freuen uns, wieder persönliche Gespräche mit Kundinnen und Kunden führen zu können“, sagt Sven Anders, Bereichsleiter Kundenservice der Stadtwerke Bernau, und beschreibt die Neuerungen im KundenCentrum: „Es ist jetzt heller, außerdem haben wir die Akustik neu austariert. Insgesamt herrscht eine angenehme und freundliche Atmosphäre. An individuellen Beratungsplätzen können Gespräche geführt und an Internetterminals direkt die Online-Funktionen genutzt werden.“ Ziel war es auch, für mehr Privatsphäre bei den Gesprächen zu sorgen: Der Wartebereich ist jetzt räumlich abgetrennt und es gibt einen zentralen Empfang für Gäste. Das erleichtert ganz nebenbei auch die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen: „Die neue Raumorganisation erlaubt es uns, die Hygienemaßnahmen auf Dauer beizubehalten“, sagt Sven Anders.

Hygienekonzept
Zum Schutz der Gesundheit gelten weiterhin folgende Schutzmaßnahmen: Eine Terminvereinbarung ist für den Besuch im KundenCentrum nicht notwendig. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske und ein Mindestabstand von 1,5 Metern sind bis auf weiteres noch erforderlich. Jede Besucherin oder jeder Besucher trägt vor Ort Anschrift und Telefonnummer in eine Liste ein, damit bei Bedarf Kontakte nachverfolgt werden können. Anmeldung und Beratungstische sind mit transparenten Plexiglaswänden abgeschirmt. Um die Zahl der Kontakte nicht unnötig zu erhöhen, bittet Sven Anders darum, Standard-Anliegen weiterhin digital abzuwickeln. Vieles könnte auch weiter telefonisch, im Kundenportal oder per E-Mail bearbeitet werden. „Komplexere Anliegen lassen sich aber viel besser im persönlichen Gespräch lösen. Deshalb beraten wir unsere Kunden gerne persönlich rund um Tarife oder Energiefragen“, sagt er. Das Team ist unter 03338 61-399 und per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de erreichbar. Zum Kundenportal geht es unter www.stadtwerke-bernau.de/service

So sieht es im neuen KundenCentrum der Stadtwerke Bernau aus. Das Team vom Kundenservice freut sich auf die persönlichen Beratungen. Foto: Torsten Stapel, im Auftrag Stadtwerke Bernau.

15.06.2021: Größte PV-Anlage der Stadtwerke Bernau in Betrieb

Größte PV-Anlage der Stadtwerke Bernau in Betrieb

Stadtwerke Bernau installieren auf ihrem Parkhaus 540 Solarmodule – Sie produzieren rund 180.000 Kilowattstunden Strom im Jahr

BERNAU BEI BERLIN. Es ist die größte Anlage für die Erzeugung erneuerbarer Energie, die die Stadtwerke Bernau in der Stadt betreiben. Die Photovoltaik-Anlage (PV) auf dem Dach des Stadtwerke-Parkhauses in der Breitscheidstraße 45 hat jetzt ihren Betrieb aufgenommen. Sie erzeugt im Jahr rund 180.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht etwa dem Bedarf von 45 Vier-Personen-Haushalten mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr. Mit der Anlage erhöhen die Stadtwerke den Anteil an selbst produziertem Strom für ihre Bürogebäude, das Parkhaus, die Außenbeleuchtung, die Kälteanlage, die Eisbahn und das Betanken betriebseigener und externer Elektrofahrzeuge: Zwei weitere PV-Anlagen – das Solar-Carport und auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes – sorgen schon seit 2015 und 2017 für grünen Strom. „Mit der neuen Anlage steigt unsere Eigenverbrauchsquote auf über 60 Prozent. Ziel ist es aber, sie sukzessive noch weiter zu steigern“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und ergänzt: „Wir gehen hier ganz bewusst mit gutem Beispiel voran. Denn die Energiewende kann nur gelingen, wenn alle ihren Beitrag dazu leisten.“ Sie freue sich deshalb besonders darüber, dass weitere PV-Projekte in Bernau geplant sind, erläutert die Geschäftsführerin: Noch in 2021 installieren die Stadtwerke zusammen mit der städtischen Wohnungs- und Baugesellschaft Wobau in Bernau-Süd PV-Anlagen auf den Dächern von fünf Mehrfamilienhäusern.

Erneuerbare Ausrichtung
Die Idee der Photovoltaik-Anlage auf dem vor einem Jahr eröffneten Parkhaus ist es, noch mehr selbst erzeugten Strom direkt dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird. „Dezentralität ist ein wichtiger Aspekt der Energiezukunft“, erläutert Bärbel Köhler. „Mit allen drei PV-Anlagen auf unserem Betriebsgelände sparen wir jährlich mehr als 80 Tonnen Kohlenstoffdioxid ein“, informiert sie. Das entspricht der CO2-Menge von 23 Langstreckenflügen von Düsseldorf nach New York und wieder zurück. Aktuell betreiben die Stadtwerke Bernau sechs eigene Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 377,1 Kilowatt Peak im Stadtgebiet. Auch Wärme erzeugen die Stadtwerke immer mehr dort, wo sie auch verbraucht wird: Derzeit produzieren fünf Blockheizkraftwerke hocheffizient Strom und Wärme für die Hussitenstadt. Auch hier werden die Dächer zusätzlich für Photovoltaik-Anlagen genutzt und Sonnenenergie produziert.

540 Solarmodule fangen energiespendende Sonnenstrahlen auf dem Dach des Stadtwerke-Parkhauses ein und wandeln sie in Strom um. Foto: Stadtwerke Bernau.

04.05.2021: Stromausfall in Bernau am 03.05.2021

Bauarbeiten verursachen Stromausfall in Bernau


BERNAU BEI BERLIN. In der Bernauer Innenstadt und im Puschkinviertel kam es am Montagnachmittag (03.05.) zu einem Ausfall der Stromversorgung. Um 14:08 Uhr sind durch eine Störung im Mittelspannungsnetz 8 Trafostationen ausgefallen. Um 14:33 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme aller Trafostationen, sodass die komplette Stromversorgung mittels Schaltmaßnahmen im Netz bereits nach 30 Minuten wiederhergestellt war. Vom Stromausfall waren ca. 2.000 Kunden betroffen. Die Fehlerstelle konnte zügig geortet werden und lag zwischen dem Umspannwerk Bernau und der Trafostation am neuen Stadthotel Bernau. Der Grund für den Ausfall war Fremdeinwirkung. Bei Bauarbeiten des Geh- und Radweges an der Zepernicker Chaussee wurde ein Mittelspannungskabel mit einem Schnurnagel beschädigt. Dies führte zur Versorgungsunterbrechung. Am heutigen Dienstag (04.05.) wird das betroffene Kabel repariert.

22.03.2021: Sparte Trinkwasser ist TSM-zertifiziert

Wasser ist allen Aufwand wert

Weltwassertag am 22. März – Sparte Trinkwasser der Stadtwerke Bernau ist durch technisches Sicherheitsmanagement zertifiziert

BERNAU BEI BERLIN. Was ist Wasser wert? Diese Frage rückt immer mehr in den Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen und ist auch Motto des diesjährigen Weltwassertags am 22. März. Warum? Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, meint dazu: „Für die meisten Menschen ist die sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit. Aber das ist sie nicht, auch in unserer Region nicht.“ Damit die Versorgung mit Trinkwasser gewährleistet ist, haben die Stadtwerke ihre Sparte Trinkwasser zertifizieren lassen: durch das Audit „Technisches Sicherheitsmanagement“, kurz TSM. Dabei galt es für die Stadtwerke Bernau bei den fachspezifischen Aspekten zu Trinkwasser zu bestehen. Nach monatelanger Vorbereitung überprüften die Auditoren an mehreren Tagen beispielsweise, ob alle technischen Regeln korrekt angewendet und Vorgänge dokumentiert sind. Auch die Einhaltung des Arbeitsschutzes wird begutachtet. „Mit dem Sicherheitsmanagement optimieren wir kontinuierlich unsere Betriebsprozesse und Arbeitsabläufe und stellen das hohe Niveau der Versorgungssicherheit für Bernau sicher“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik. Auch die Sparten Strom und Gas der Stadtwerke Bernau sind bereits TSM-zertifiziert.

Wertvolles Gut
Das Lebensmittel Nummer eins sei eine begrenzte Ressource, die es zu schätzen und schützen gilt. „Die Versorgung ist eine elementare Leistung und unabdingbar für das Funktionieren unserer Wirtschaft und Gesellschaft“, betont Bärbel Köhler. Seit 1994 obliegt den Stadtwerken Bernau die Geschäftsbesorgung für den Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV). Der Zuständigkeitsbereich des WAV umfasst die Städte Bernau bei Berlin und Biesenthal sowie die Gemeinden Rüdnitz und Melchow. Im Verbandsgebiet werden rund 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Trinkwasser versorgt. 

Die Sparte Trinkwasser der Stadtwerke Bernau ist durch das technische Sicherheitsmanagement zertifiziert. Foto: Stadtwerke Bernau.

16.03.2021: Stromausfall in Bernau am 15.03.2021

Stromausfall in Nibelungen und Börnicke


BERNAU BEI BERLIN. Im Bernauer Stadtteil Nibelungen und im Ortsteil Börnicke kam es am Montagabend (15.03.) zu einem Ausfall der Stromversorgung. Um 21:35 Uhr sind durch eine Störung im Mittelspannungsnetz 11 Trafostationen ausgefallen. Um 22:18 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme aller Trafostationen, sodass die komplette Stromversorgung mittels Schaltmaßnahmen im Netz wiederhergestellt war. Vom Stromausfall waren ca. 2.750 Kunden betroffen. Die Fehlerstelle konnte zügig geortet werden und lag zwischen dem Umspannwerk Bernau und der Trafostation Schönfelder Weg auf Höhe der Bahnhofs-Passage. Der Grund für den Ausfall war ein defektes Mittelspannungskabel. Ein Fremdeinwirken lag nicht vor, die Schadstelle ist auf Verschleiß zurückzuführen. Am heutigen Dienstag (16.03.) wird der betroffene Leitungsabschnitt repariert.

01.03.2021: Stadtwerke Bernau informieren über neue Energieeffizienzklassen

Geldbeutel und Klima schonen

Stadtwerke Bernau geben Spartipps und informieren über neue Energieeffizienzklassen

BERNAU BEI BERLIN. Den Energiespartag am Freitag (5. März) nehmen die Stadtwerke Bernau zum Anlass, um den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Tipps zu geben, wie sich Energie im Alltag einsparen und effizienter nutzen lässt. Außerdem erklärt das Unternehmen, was hinter den neuen Energieeffizienzklassen für elektrische Haushaltsgeräte steckt, die seit dem 1. März gelten. „Die Anschaffung eines neuen Geräts mit besserer Energieeffizienzklasse kann sich lohnen, wenn man den Stromverbrauch auf die Lebensdauer vergleicht“, erklärt Boris Fleischhauer, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Die sparsamste Kühl-Gefrier-Kombination mit 300 bis 400 Litern Fassungsvermögen spart gegenüber dem ineffizientesten Modell in 15 Jahren rund 900 Euro an Stromkosten ein. Der Versorger stellt das neue Label und besonders sparsame Haushaltsgeräte in einer Broschüre vor. Interessierte können sie sich ab sofort kostenlos online unter www.stadtwerke-bernau.de im Downloadbereich herunterladen. Wer an einem gedruckten Formular interessiert ist, kann sich ebenfalls an die Stadtwerke Bernau wenden.

Bessere Vergleichbarkeit ohne Plusklassen
Die bisherigen Effizienzklassen A+ bis A+++ werden durch A, beste Klasse, bis G, schlechteste Klasse, ersetzt. Die neue Kennzeichnung gilt für Spül- und Waschmaschinen, Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte sowie Fernseher und Monitore. Für andere Haushaltsgeräte erfolgt die Umstellung des Energielabels in den nächsten Jahren. Seit 1998 gibt es die EU-Energieverbrauchskennzeichnung: Für Verbraucher ist das Label eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf; für die Hersteller schafft es den Anreiz, die Effizienz der eigenen Produkte zu steigern. Mit der Umstellung der Skala und damit einhergehenden neuen Messmethoden steigen die Anforderungen an die Haushaltsgeräte. Bei manchen Geräten lassen sich über einen QR-Code auf dem Label zusätzliche Informationen in der EU-Haushaltsgerätedatenbank „EPREL“ abrufen.

Energiesparen im Privathaushalt
„Viele Wege führen zur Einsparung“, sagt Boris Fleischhauer. Großes Potenzial haben energetische Sanierungsmaßnahmen: Wer sein Dach und die Gebäudehülle richtig dämmt oder neue Fenster einsetzt, könne schon viel bewirken. Die Stadtwerke Bernau kennen die Förderrichtlinien und unterstützen Interessierte gern bei ihrem Sanierungsprojekt. Auf Wunsch erstellen die Stadtwerke auch einen Energieausweis. Dieser bewertet die Energieeffizienz eines Gebäudes anhand verschiedener Kennwerte, sodass Käufer oder Mieter einen Überblick über den energetischen Zustand einer Immobilie erhalten. Und nicht zuletzt unterstützen die Stadtwerke Bernau bei der Umsetzung von Photovoltaikanlagen, auch in Kombination mit einer Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge. Nähere Infos gibt’s unter www.stadtwerke-bernau.de in der Rubrik Energielösungen

Die neuen Energielabel helfen beim Kauf eines neuen Gerätes den Stromverbrauch einzuschätzen und unterstützen beim Stromsparen. Foto: Stadtwerke Bernau.

05.02.2021: Richtig Heizen spart bares Geld

Richtig Heizen spart bares Geld

Stadtwerke Bernau geben passend zur kalten Jahreszeit Tipps zum Heizen für Mieter und Eigentümer – Gesetz fordert zum klimaschonenden Handeln auf

BERNAU BEI BERLIN. Bei den aktuellen Minusgraden machen es sich die Bernauerinnen und Bernauer in ihren Wohnungen und Häusern wohlig warm. Beim Heizen ist neben dem Aufwärmen auch das richtige Lüften der Räume wichtig. Beides vermeidet hohe Energiekosten und Schimmelbildung. Viele Bewohner unterschätzen ihre Heizkosten, sie machen rund 40 bis 60 Prozent der Nebenkosten aus. „Wer sein Heizverhalten ändert und regelmäßig lüftet, kann so Energie und Geld sparen“, sagt Welf Erös, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau. Es gilt die Regel: Räume wie Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer sollten eine Temperatur von 19 bis 21 Grad haben. Das empfinden die meisten Menschen als wohlig und angenehm. Bei korrekt eingestellten Heizungsanlagen und Heizkörpern wird dieses Raumklima bei Stufe drei des Thermostats erreicht. In den Nachtstunden sollte die Temperatur in den Schlafzimmern bei 15 oder 16 Grad liegen. Das Thermostat steht dann zwischen eins und zwei. Es empfiehlt sich auch, die Heizungen beim Verlassen der Wohnung und des Hauses herunterzudrehen. So werden Kohlenstoffdioxid, Energie und Kosten gespart. Generell sollte die Raumtemperatur nicht unter 15 Grad fallen. Sonst kann es aufgrund der allgemeinen Luftfeuchtigkeit zu Schimmelbildung kommen. Und: Richtig gelüftet wird durch das vollständige Öffnen mehrerer Fenster gleichzeitig, was dann für Durchzug sorgt. Wenige Minuten drei- bis viermal täglich reichen und verhindern, dass die Wände auskühlen. Letzteres passiert bei anhaltend angekippten Fenstern.

Austausch alter Heizungen
Auch das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das zum 1. November 2020 in Kraft getreten ist, setzt auf Effizienz – und es zählt die Tage der Ölheizungen an. „Anlagen, die älter als 30 Jahre sind und mit der sogenannten Konstanttemperatur-Technik arbeiten, müssen ausgetauscht werden“, weist der Energieberater der Stadtwerke Bernau auf die Bestimmungen hin. Das GEG regelt die energetischen Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien zu ihrer Wärme- und Kälteversorgung. Um Energie zu sparen, wird der Energiebedarf eines Gebäudes durch effiziente Anlagentechnik und einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz begrenzt. Außerdem sollen zunehmend erneuerbare Energien den Bedarf decken. „Wer jetzt seine alte Ölheizung gegen ein klimaschonenderes Modell austauscht und mit erneuerbaren Energien kombiniert, profitiert von der staatlichen Austauschprämie von bis zu 40 Prozent und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Welf Erös. Er berät Interessierte zum Einbau einer modernen Gas-Brennwert-Therme und ist unter der Rufnummer 03338 61-398 und per Mail unter energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de zu erreichen.

Der Energieberater Welf Erös der Stadtwerke Bernau berät zum richtigen Heizen. Foto: Stadtwerke Bernau.

01.02.2021: 30 Jahre Stadtwerke Bernau

Energieversorger feiert Jubiläum

Die Stadtwerke Bernau feiern am 1. Februar ihr 30-jähriges Bestehen – Sichere Versorgung mit Strom, Gas und Fernwärme sowie Trink- und Abwasser

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau versorgen die Stadt Bernau inklusive aller Ortsteile mit Energie. Kurz nach der Wende am 1. Februar 1991 gegründet, bestehen sie seit 30 Jahren als freies Wirtschaftsunternehmen und versorgen derzeit: 25.000 Stromkunden, fast 8.000 Gaskunden und knapp 750 Fernwärme-Kunden. Zu den Privatkunden kommen rund 300 Geschäftskunden. Seit 1994 betreuen die Stadtwerke ebenfalls das Trink- und Abwassernetz des WAV „Panke/Finow“. „Für den Erfolg unseres Unternehmens sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir arbeiten gemeinsam mit viel Herzblut an der sicheren Versorgung der Bernauerinnen und Bernauer. Dafür danke ich meinem Team an diesem Jubiläumstag“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Die 114 Mitarbeitenden halten dem Energieversorger seit Langem die Treue: Im Durchschnitt arbeiten sie fast 20 Jahre bei den Stadtwerken. „Das ist doppelt so lange wie in anderen Betrieben im Bundesdurchschnitt und freut mich außerordentlich“, informiert die Chefin. Gern hätten die Stadtwerke ihr 30-jähriges Bestehen mit der ganzen Stadt gefeiert. Zum Infektionsschutz verzichten sie darauf. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, schmunzelt sie. Auch für die nächsten Jahre sind die Stadtwerke aus Sicht von Bärbel Köhler gut aufgestellt: Fünf Blockheizkraftwerke (BHKW) liefern Fernwärme ins rund 40 Kilometer lange Verteilungsnetz. Die BHKW arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und erzeugen effizient Strom und Wärme zugleich. Durch Solaranlagen, die Ökostrom ins Netz der Stadtwerke speisen, werden jährlich rund 250 Tonnen Kohlstoffdioxid eingespart. „Wir entwickeln uns stetig weiter und sind für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, sagt die Geschäftsführerin.

Aus Bernau für Bernau
„Mit der Eisbahn, in die wir seit 2009 alljährlich unsere Fahrzeughalle verwandeln, haben wir ein Stück Lebensqualität made by Stadtwerke Bernau geschaffen“, sagt Bärbel Köhler. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen, am blauen Wunder und die Eventlocation Ofenhaus sollen zu einer lebenswerten Stadt beitragen. Jährlich unterstützen die Stadtwerke rund 30 Vereine, Organisationen und Projekte.

Seit 2007 ist der zentrale Firmensitz der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße 45. Mit dem KundenCentrum haben Kunden einen Anlaufpunkt in der Bernauer Innenstadt. Foto: Stadtwerke Bernau.

22.01.2021: Es ist wieder warm um die Klementstraße

Es ist wieder warm um die Klementstraße

Stadtwerke Bernau stellen Wärmeversorgung wieder her – Nur noch kurze Unterbrechungen während Isolierung des Rohrs in der nächsten Woche möglich

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben am Donnerstag (21. Januar) den Grund für das Leck an der Versorgungsleitung der Fernwärme in der Klementstraße festgestellt und behoben: Ein Materialfehler war wohl die Ursache für ein Loch im Rohr, das die Mitarbeitenden am frühen Abend des Donnerstags schlossen. Die Versorgung mit Wärme und Warmwasser der Anwohner in der Klementstraße 2 – 8, Angergang 1 und in der Breitscheidstraße 17 – 65 ist seitdem wiederhergestellt. Am Dienstagmittag haben die Stadtwerke den Schaden erkannt und am Mittwoch die Versorgung unterbrochen, um ihn auszubessern. Am heutigen Freitag führen die Mitarbeiter noch ergänzende Schweißarbeiten durch. „Wir kommen mit den Bauarbeiten rasch voran, auch Dank der guten Kooperation mit unserem einbezogenen Dienstleister und dem Ordnungsamt der Stadt Bernau“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Nächste Woche werden die Stadtwerke das Rohr noch isolieren, dann wird das Teilstück voraussichtlich noch einmal kurz vom Netz genommen. „Diese Unterbrechung wird für die Anwohner kaum spürbar sein“, sagt Jürgen Alscher. Die Stadtwerke planen, dass die Maßnahme in der nächsten Woche abgeschlossen werden kann. Dann wird die Straße auch für den Verkehr wieder freigegeben.

Die Stadtwerke Bernau planen die Arbeiten an der Fernwärmeversorgung in der Klementstraße im Laufe der nächsten Woche abzuschließen. Foto: Stadtwerke Bernau.

19.01.2021: Arbeiten am Fernwärmenetz in der Klementstraße

Arbeiten am Fernwärmenetz

Keine Wärme und Warmwasser in der Klementstraße, Angergang und Breitscheidstraße am 20. Januar – Leck an Fernwärmeleitung – Aushänge informieren Anwohner

BERNAU BEI BERLIN. Am morgigen Mittwoch (20.01.) müssen die Stadtwerke Bernau die Versorgung mit Fernwärme in Teilen der Innenstadt unterbrechen: Ab 10 Uhr stehen Wärme und Warmwasser nicht zur Verfügung. Betroffen sind die Anwohner der Klementstraße 2-8, Angergang 1 und Breitscheidstraße 17-65. Grund für die Unterbrechung ist ein Leck an einer Fernwärmeversorgungsleitung in der Klementstraße. „Wir prüfen unser Netz regelmäßig. Den Schaden haben wir heute festgestellt und müssen ihn unverzüglich beheben“, erläutert Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Das Team wird den entsprechenden Abschnitt von der Fernwärmeversorgung trennen müssen. Um die Arbeiten durchzuführen, darf kein Wasser in den Leitungen sein. „Momentan ist das genaue Problem noch nicht einzugrenzen. Erst, wenn wir die Leitung sehen, können wir den Umfang des Schadens und somit den Zeitraum der Versorgungsunterbrechung abschätzen“, erklärt er und versichert: „Wir arbeiten so zügig wie möglich.“

Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333 oder 0171 644 1 333.

05.01.2021: 320 Stunden Winterwunderland in Bernau

320 Stunden Winterwunderland in Bernau

Die Stadtwerke Bernau haben die Innenstadt zum sechsten Mal festlich strahlen lassen – neue 3D-Lichtinstallation am Gaskessel

BERNAU BEI BERLIN. „Wir haben neuen Weihnachtszauber in die Stadt gebracht“, freut sich Christian Örtwig, Projektleiter für die Weihnachtsbeleuchtung der Stadtwerke Bernau. Er zieht Bilanz zu den Lichtinstallationen, durch die die Stadtwerke die Stadt zum sechsten Mal in ein Winterwunderland verwandelt haben. Alle Lampen sind stromsparende LEDs, die Bernau rund 320 Stunden erleuchtet haben. Der aufblasbare Weihnachtsmann, der viele Jahre erst auf dem Parkhaus am Bahnhof, dann am Gaskessel saß, ist jetzt im Ruhestand. Abgelöst wurde er von einer dreidimensionalen Lichtershow am alten Gaskessel. Sie lief fast fünf Minuten. Zusammen mit der Firma Resorb Media hat Christian Örtwig das Spektakel erdacht: Das „blaue Wunder“ beherbergte eine Weihnachtspyramide, einen Tannenbaum und einen Weihnachtsmann genauso wie einen Schneemann. Die Innenstadt haben die Stadtwerke Bernau wieder mit Sternen und Sternschnuppen an den Laternen sowie Lichterketten in Bäumen illuminiert. Zusammen mit der von der Stadt beleuchteten Stadtmauer haben damit viele ausgeleuchtete Wege zu Spaziergängen eingeladen und eine weihnachtliche Atmosphäre geschaffen. „Ohne Weihnachtsmarkt und Eisbahn war uns das besonders wichtig“, sagt der Projektleiter. „Die Fülle an positivem Feedback hat uns überwältigt. Einige haben sogar längere Rotphasen an der Ampel gefordert, um unsere Lichtshow am Kessel vom Auto aus besser sehen zu können“, schmunzelt Christian Örtwig. Auch in der nächsten Adventszeit sollen die bewegten Weihnachtsbilder am „blauen Wunder“ wieder zu sehen sein.


Der Schneemann hat sich auf dem alten Gasometer der Stadtwerke Bernau mit anderen bewegten Weihnachtsmotiven abgewechselt. Foto: Stadtwerke Bernau.


Pressemitteilungen 2020

11.12.2020: Stadtwerke Bernau suchen schönste Eisbahnerinnerung

Ice Berny freut sich auf Post

Mit einer Winteraktion verbreiten die Stadtwerke Bernau Adventsstimmung und bringen die alljährliche Eisbahn in Erinnerung – attraktive Preise zu gewinnen

BERNAU BEI BERLIN. Auch Ice Berny muss in den Teil-Lockdown. Wie das Maskottchen der Eisbahn, welche die Stadtwerke Bernau seit 2009 organisieren, müssen auch die Menschen aus Bernau in diesem Jahr wegen der Pandemie auf das Wintervergnügen verzichten. Doch die Stadtwerke schaffen Ersatz, wie Nora Völcker vom Marketing der Stadtwerke erklärt: „In unserer Winteraktion sind alle Eislauffans aufgefordert, ihr Eisbahnerlebnis der vergangenen Jahre mit uns und Ice Berny zu teilen. Das tröstet das Maskottchen – außerdem gibt es was zu gewinnen.“

Bis zum 3. Januar 2021 kann jede und jeder ein Foto von den vergangenen Eisbahnbesuchen oder ein selbstgemaltes Bild rund um die Eisbahn schicken. Ice Berny und die Stadtwerke Bernau freuen sich über Einsendungen per E-Mail an eisbahn@stadtwerke-bernau.de, per Post an die Stadtwerke Bernau GmbH, Breitscheidstraße 45, 16321 Bernau bei Berlin oder persönlich eingeworfen in den Briefkasten des Kundencentrums. Alle Einsendungen kommen dann in einen Lostopf. Denn es gibt auch etwas zu gewinnen: Die Stadtwerke Bernau stellen dafür zehn Eismaschinen und 30 Ice Bernys als Kuscheltier zur Verfügung. „Mit dieser Aktion wollen wir die traditionelle Eisbahn in Erinnerung bringen – denn diese gehört für die Menschen in Bernau zur Adventszeit einfach dazu“, sagt Nora Völcker und fügt an: „Gleichzeit vermeiden wir Menschenansammlungen – zur Sicherheit aller.“ Mehr Informationen zur Aktion gibt es unter www.bernau-feiert.de.

Ice Berny freut sich auf Fotos und Bilder rund um die traditionelle Eisbahn der Stadtwerke Bernau.

09.12.2020: Nachfolger für die Geschäftsführung der Stadtwerke Bernau steht fest

Staffelstab-Übergabe bei den Stadtwerken wird vorausschauend vorbereitet

BERNAU BEI BERLIN. In gut einem Jahr wird sich die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau GmbH in den Ruhestand verabschieden. Seit dem 1. November 2001 leitet Bärbel Köhler die Geschicke der 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Bernau bei Berlin. „Immer ruhig, kompetent und durchsetzungsstark hat sie in den vergangenen 19 Jahren das Unternehmen geführt, umstrukturiert und erfolgreich weiter entwickelt. Genauso kompetent bereitet sie ihren Ausstand vor.“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl, der Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke ist. Ihr Nachfolger steht bereits fest, der Aufsichtsrat hat Detlef Stöbe in seiner Sitzung am 8. Dezember 2020 zum Nachfolger bestellt.

"Mit der Nachfolge der Geschäftsführerposition sind die Stadtwerke rechtzeitig dran. Aber genau das entspricht Bärbel Köhlers Art. Sie geht ihre Projekte vorbereitet und strukturiert an. Sie weiß genau, wie schwierig es ist, gute Fachkräfte zu binden", so der Bürgermeister. Zustimmung erhält er vom Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Sauer: „Die vielen Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigen eins, die Stadtwerke Bernau sind ein leistungsstarker Versorger, der gut für die Zukunft aufgestellt und fest in der Region verankert ist. Das ist Verdienst von Bärbel Köhler an der Spitze und zusammen mit ihrer Mannschaft der Stadtwerke Bernau. Das fortzusetzen ist Herausforderung. Ich freue mich daher, dass es uns frühzeitig gelungen ist, in schwierigen Zeiten, einen guten Nachfolger für Frau Köhler zu gewinnen.“

Bernaus Bürgermeister André Stahl erachtet auch die gemeinsame Einarbeitungszeit in dem speziellen Bereich Energiesektor für sehr wichtig, immerhin beginnt der neue Geschäftsführer zum 1. August 2021 seine neue Aufgabe und trägt Verantwortung für die Energieversorgung der gesamten Stadt. Dem Beschluss zur Bestellung der neuen Geschäftsführung war ein langes und intensives Auswahlverfahren voran gegangen. Bereits im März wurde die Position ausgeschrieben. Insgesamt 46 Frauen und Männer aus ganz Deutschland hatten sich auf die Stelle beworben. Mit 10 Bewerbern wurden Auswahlgespräche geführt.

Nun steht fest, wer Bärbel Köhler folgen wird. Die Stadtwerke Bernau versorgen die Bernauerinnen und Bernauer nicht nur sicher und stabil mit Strom und Gas, sondern zeigen auch starkes Engagement für die Stadt. Sei es die zauberhafte Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen der Stadt oder die alljährlich beliebte Eisbahn. 110 Mitarbeiter gehören zum Unternehmen, darunter 4 Auszubildende. Das jüngste Projekt für die Stadt und ihre Bürger war der Bau des Parkhauses in der Breitscheidstraße, das am 4. Juni 2020 eröffnet werden konnte. "Die Stadtwerke Bernau sind ein regionaler Energiedienstleister und eng mit Bernau und dem Barnim verbunden. Wir versorgen die Bürgerinnen und Bürger mit Energie, 18.400 Stromkunden, 4.300 Gaskunden und 7.000 Fernwärmekunden schenken uns ihr Vertrauen. Zum Dank bringen wir uns gern in die Erweiterung der Infrastruktur Bernaus ein.", so Bärbel Köhler.

Auf den Abschied blickt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: “Ich freue mich, ein gesundes und für die Zukunft gut aufgestelltes Unternehmen an meinen Nachfolger zu übergeben und bin stolz auf das, was ich gemeinsam mit meinem Team erreicht habe. Und natürlich wird mein Abschied in einem Jahr auch von Wehmut begleitet werden, aber jetzt freue ich mich erstmal auf die kommenden Monate und auf die Staffelstabübergabe im nächsten Sommer.“ Die Geschäftsführerin ist froh über die gemeinsamen Monate mit ihrem Nachfolger. Denn Hauruck und spontan ist nicht ihre Art, vor allem nicht, wenn es darum geht, die Verantwortung für Ihre Kunden und für ihre Mitarbeiter zu übergeben. Rund 5 Monate kann sie ihrem Nachfolger Detlef Stöbe das Einmaleins der Stadtwerke Bernau nahe bringen.

Ihr Nachfolger, Jahrgang 1968, ist Diplom-Ökonom. Er hat Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal studiert und später noch den Master in International Business erworben. Detlef Stöbe ist leitungs- und teamerfahren, viele Jahre ist er bereits in der kommunalen Versorgungslandschaft tätig. Derzeit ist er für die Stadtwerke Reutlingen als Bereichsleiter Finanzen tätig. Für den neuen Job wird der Familienvater in die Region ziehen.

07.12.2020: Stadtwerke warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Stadtwerke warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Werber drängen zu Vertragsabschlüssen an der Haustür – zum eigenen Schutz immer Ausweis zeigen lassen – keine Verträge an der Tür abschließen

BERNAU BEI BERLIN. Derzeit häufen sich bei den Stadtwerken Bernau Anrufe und Mails von Kunden, die von unseriösen Werbern an der Haustür kontaktiert werden. In den geschilderten Fällen ging es darum, Verträge für die Strom-oder Gaslieferung abzuschließen. Häufig stellen sich die Personen dabei im Auftrag der Stadtwerke vor, um Vertrauen zu gewinnen. Es wird versucht, den Kunden persönliche Daten wie Kundennummer oder Verbrauchsdaten zu entlocken. Aber auch mit Versprechen günstigerer Preise oder Abschläge werden Kunden zu Unterschriftsleistungen überredet. „Wir kennen solche Fälle: Diese Leute bedrängen unsere Kunden, überrumpeln sie und versuchen, die überraschten Bewohner zu einem schnellen Vertragsabschluss zu bewegen“, sagt Sven Anders, Leiter des Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau. Mit ein paar Tricks und nur wenigen Daten können solche Vertreter neue Strom- und Gasverträge abschließen.

Die Stadtwerke Bernau distanzieren sich von diesen unseriösen Methoden und möchten vor einem Vertragsabschluss an der Haustür warnen und abraten. „Wir machen keine Haustür- oder Telefongeschäfte und raten, Angebote stets in Ruhe zu prüfen und sich keinesfalls zu einer Unterschrift drängen zu lassen“, erklärt er. Im Zweifelsfall hilft die Frage nach dem Stadtwerke-Dienstausweis oder eine telefonische Nachfrage beim Kundenservice unter 03338 / 61-399. Ist es doch passiert und wurde ein Vertrag an der Haustür unterschrieben, so gilt: Innerhalb von 14 Tagen können Betroffene ohne Angabe von Gründen von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Grundsätzlich raten die Stadtwerke Bernau zur Vorsicht bei Hausbesuchen. Auf Nummer sicher geht, wer folgende Tipps berücksichtigt:

  • Lassen Sie niemanden in die Wohnung.
  • Fragen Sie nach Namen und Vornamen des Besuchers. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen.
  • Prüfen Sie den Ausweis. Bei Zweifeln an der Echtheit rufen Sie bei den Stadtwerken an. Schließen Sie vorher aber die Wohnungstür.
  • Fragen Sie explizit noch einmal nach dem Grund des Besuchs.
  • Geben Sie keine Daten heraus.
  • Unterschreiben Sie nichts. Bei Interesse bitten Sie, die Unterlagen da zu lassen. Dann können Sie sie in Ruhe prüfen.
04.12.2020: Zählerstände digital mitteilen

Zählerstände digital mitteilen

Keine Ableser unterwegs – Zählerstände für Energie und Wasser online, per E-Mail oder Post melden – Mehrwertsteuer wird stichtagsgenau abgerechnet

BERNAU BEI BERLIN. In diesem Jahr werden alle Haushalte in Bernau und Ortsteile ihre Zählerstände für Strom, Gas und Wasser an die Stadtwerke Bernau zum 31. Dezember eigenständig übermitteln. „Aufgrund der steigenden Infektionszahlen schicken wir kein Team zum Ablesen raus. Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden geht vor“, erklärt Sven Anders, Leiter des Kundenservice der Stadtwerke Bernau. Der kommunale Energiedienstleister liest jedes Jahr in einem anderen Stadtteil die Zählerstände persönlich ab – das entfällt aufgrund der Corona-Pandemie. Das Unternehmen ist als Betreiber des Strom- und Gasnetzes für das Ablesen der Zählerstände in allen Haushalten zuständig – auch in denen, die keinen Energieliefervertrag mit den Stadtwerken Bernau haben. Da die Stadtwerke die Geschäftsbesorgung für den Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV) übernehmen, erfassen sie auch die Wasser- und Gartenwasserzähler. Alle Haushalte erhalten Mitte Dezember eine Ablesekarte und können die Zählerstände online auf der Webseite der Stadtwerke, im Kundenportal, per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de oder per Post melden.

Genaue Abrechnung
Die Ersparnis durch die von der Regierung im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets gesenkte Mehrwertsteuer geben die Stadtwerke direkt an ihre Kunden weiter. Deshalb wird 2020 nach dem sogenannten Stichtagsmodell abgerechnet. Endet das Verbrauchsjahr vor dem 1. Juli 2020, zahlen Verbraucher 19 Prozent Mehrwertsteuer auf Strom und Gas, 7 Prozent auf Wasser. Endet es zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember 2020, wird der gesamte Zeitraum mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz abgerechnet. Also: 16 Prozent auf Energie und 5 Prozent auf Wasser. Auf Grundlage des Zählerstandes erfolgt die Jahresabrechnung. So können die Kunden sicher sein, dass sie nur für die Menge an Energie oder Wasser bezahlen, die sie auch verbraucht haben. Werden die Zählerstände nicht bis zum 08. Januar 2021 genannt, erstellen die Stadtwerke die Abrechnung auf Basis einer Schätzung. Grundlage dafür bildet die letzte Abrechnung oder der Verbrauch vergleichbarer Haushalte.

Im Kundenportal alles im Überblick
„Am einfachsten und schnellsten erfolgt die Meldung der Zählerstände für unsere Vertriebskunden im Kundenportal“, sagt Sven Anders. Nach einer kurzen Registrierung kann jeder seine persönlichen Daten ändern, den Monatsabschlag anpassen, seinen Verbrauch vergleichen und seine Rechnungen einsehen. „Viele unserer Kunden nutzen diesen 24-Stunden-Service bereits. Auch die Zusendung der Rechnung per E-Mail - also weg vom Papier - ist möglich. Die persönliche Kundenberatung bleibt selbstverständlich erhalten, das Kundenportal ist eine zeitgemäße Ergänzung“, erklärt Sven Anders. Es ist unter www.stadtwerke-bernau.de/service erreichbar.

Weitere Meldewege
Ohne Registrierung können Verbraucher auch auf der Webseite den Online-Service nutzen und unter Angabe ihres Nachnamens und der Zählernummer Zählerstände melden. Darüber hinaus können Verbraucher ihre Zählerstände auch per E-Mail, telefonisch, per Fax oder per Post melden. Die Rücksendung der Ablesekarte ist wie immer kostenlos.

Bei Fragen sind die Kundenberaterinnen und ‑berater der Stadtwerke telefonisch von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 03338 61-399 und per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de erreichbar. „Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens bitten wir alle Kundinnen und Kunden, die angebotenen Alternativen zu nutzen“, appelliert Sven Anders. Besuche im Kundencentrum sind derzeit nicht möglich.

Den Zählerstand digital mitteilen – das geht am schnellsten über das Kundenportal der Stadtwerke Bernau. Einloggen, Zählerstand eintragen, fertig.

25.11.2020: Stadtwerke Bernau lassen die Innenstadt leuchten

Licht an

Die Stadtwerke Bernau lassen die Innenstadt leuchten – weihnachtliche Motive strahlen am Gaskessel – vergünstigtes Adventsparken für einen entspannten Stadtbummel

BERNAU BEI BERLIN. Alle Jahre wieder: In Bernau geht das Licht an. 170.000 LED-Lichtpunkte lassen die Innenstadt zum sechsten Mal erstrahlen. Wie immer startet die Weihnachtsbeleuchtung zum ersten Advent am 29. November; bis zum 6. Januar leuchten die Sterne und Sternschnuppen an den Laternen und die Lichterketten in den Bäumen rund um den Marktplatz und das Rathaus sowie in der Bürgermeister-, Brauer-, Berliner-, Alte Goethe- und Klementstraße. „In diesem Jahr ist es vielleicht noch wichtiger als bisher, dass wir in der Bernauer Innenstadt ein stimmungsvolles Ambiente verbreiten“, erklärt Christian Örtwig, Projektleiter für die Weihnachtsbeleuchtung der Stadtwerke Bernau. „Wir bringen Licht in die dunkle Zeit. Damit schaffen wir ein Stück Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in Bernau.“ Einen neuen Fokus setzen die Stadtwerke Bernau in diesem Jahr am Gaskessel: Motive wie Schneeflocken, Tannenbaum und Weihnachtsmann werden an das „blaue Wunder“ projiziert.

Lichtinstallation am blauen Wunder
„Der Weihnachtsmann bekommt in diesem Jahr mal eine Auszeit, denn in den vergangenen Jahren musste er immer wieder repariert und aufgerichtet werden “, erklärt Christian Örtwig und fügt an: „Die neue Beleuchtung des Gaskessels ist weniger anfällig für Wind und Regen.“ Mithilfe zweier Beamer werden weihnachtliche Motive an das denkmalgeschützte Gebäude übertragen. „Die Bernauer können sich auf eine moderne Illumination freuen, denn mittels des 3D Mapping Verfahrens erstrahlen die Motive als lebendige Hülle und wirken damit besonders echt“, beschreibt er. Wie jedes Jahr ist Projektleiter Christian Örtwig bereits seit dem Frühjahr in Weihnachtsstimmung: Er plant die Adventsbeleuchtung in der Stadt, holt Genehmigungen ein und organisiert das Austauschen defekter Lichtpunkte. „Die LEDs sind stromsparend und halten lange“, erklärt er, „damit sind sie besonders umweltfreundlich.“ Äußerst praktisch sind die Lichterketten, die die Bäume schmücken. „Diese bleiben auch im Sommer an den Stämmen; sie wachsen einfach mit“, erklärt Christian Örtwig und ergänzt: „Das spart Zeit beim Auf- und Abbau und damit Kosten.“ Auch in diesem Jahr sollen die Lichter insgesamt rund 320 Stunden die Innenstadt erstrahlen lassen.

Entspannt in die Stadt
Im weihnachtlichen Lichtermeer lädt die Bernauer Innenstadt zu einem Stadtspaziergang in ganz besonderer Atmosphäre ein – beispielsweise entlang der historischen Stadtmauer oder in den Straßen rund um den Marktplatz. Damit auch die Anreise entspannt wird, warten die Stadtwerke Bernau mit vergünstigten Preisen im Parkhaus der Stadtwerke in der Breitscheidstraße 45 auf – vom 27. November bis 1. Januar. Immer montags bis freitags zwischen 17 und 6 Uhr sowie ganztags am Wochenende und an den Feiertagen parken Autofahrer im Parkhaus der Stadtwerke Bernau die ersten 15 Minuten kostenfrei. Jede weitere halbe Stunde kostet 40 Cent. Mit dem Tagesticket für 5 Euro oder dem Nachtticket für 3 Euro kann das Auto auch mal länger stehen bleiben.

18.11.2020: Stromausfall in Bernau Süd

Stromausfall im Stadtteil Bernau Süd

BERNAU BEI BERLIN. In Bernau Süd und in Teilen von Nibelungen kam es am Dienstagabend (17.11.) zu einem Ausfall der Stromversorgung. Um 20:35 Uhr sind durch eine Störung im Mittelspannungsnetz 10 Trafostationen ausgefallen. Um 22:20 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme aller Trafostationen, sodass die komplette Stromversorgung mittels Schaltmaßnahmen im Netz wiederhergestellt war. Vom Stromausfall waren ca. 2.500 Kunden betroffen. Die Fehlerstelle konnte zügig geortet werden. Sie liegt zwischen dem Umspannwerk Bernau und der Trafostation Bernau Süd. Der Grund für den Ausfall war ein Kabelfehler: eine schadhafte Muffe an einem Mittelspannungskabel verursachte den Stromausfall. Über diese Schadstelle ist nach derzeitigem Wissenstand Feuchtigkeit eingedrungen. Die Reparatur des betroffenen Kabels erfolgt am heutigen Mittwoch (18.11.). Ein Zusammenhang mit dem Stromausfall in Panketal, der zeitgleich am Dienstagabend war, besteht nicht. Die Stadtwerke Bernau GmbH sind Netzbetreiber in Bernau inklusive aller Ortsteile. In Panketal ist die e.dis AG Betreiber des Stromnetzes.

11.11.2020: Stadtwerke Bernau senken Strompreis und halten Gaspreis stabil

Stadtwerke Bernau senken Preis für Strom und halten Gaspreis stabil 

Strompreissenkung zum 1. Januar 2021 – Gaspreis stabil trotz Einführung eines staatlichen CO2-Preises – Bis Ende Dezember 2021 garantiert unveränderte Konditionen

BERNAU BEI BERLIN. Für Strom- und Erdgaskunden der Stadtwerke Bernau gibt es gute Nachrichten: Zum 1. Januar 2021 senkt der kommunale Energieversorger den Strompreis. Gleichzeitig bleibt der Preis für Erdgas stabil. Die Preise gelten bei Strom sowie bei Gas bis Ende Dezember 2021. „Da wir den Strom zu guten Konditionen eingekauft haben und die Stromnetzentgelte in unserem Netzgebiet günstiger werden, senken wir den Strompreis“, erklärt Bettina Römisch, Leiterin Vertrieb bei den Stadtwerken Bernau. In allen BernauStrom-Tarifen sowie der Grundversorgung reduziert sich der Arbeitspreis um 0,6 Cent brutto pro Kilowattstunde. Der Grundpreis bleibt gleich. Ein vierköpfiger Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart pro Jahr dann rund 21 Euro an Stromkosten. Gründe für die Preissenkung sind neben der umsichtigen Beschaffungsstrategie und der Senkung der Stromnetzentgelte im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bernau auch die Deckelung der EEG-Umlage durch die Bundesregierung. „Preisvorteile, die wir erreichen, werden immer auch zu Vorteilen für unsere Kunden“, informiert Bettina Römisch. Ein individuelles Preisanpassungsschreiben erhält jeder Kunde per Post. Die Stadtwerke Bernau stellen die Preise automatisch um, ihre Kunden brauchen nichts zu tun.

Entspannt zurücklehnen können sich auch Haushaltskunden der Stadtwerke Bernau, die mit Erdgas heizen: „Wir halten unsere Gaspreise über das Jahr 2021 garantiert stabil“, stellt Bettina Römisch klar. Schon heute machen Steuern, gesetzliche Abgaben und die staatlich regulierten Kosten für die Netznutzung mehr als die Hälfte des Gaspreises aus. Zusätzlich ab 1. Januar 2021 erhebt die Bundesregierung mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz einen Preis für CO2-Emissionen. Damit soll Heizen klimaschonender werden. Die Regierung will so Verbraucher motivieren, mit Energie noch sparsamer umzugehen, umweltschonende Energieträger einzusetzen und wo möglich auf erneuerbare Energien umzusteigen. „Wir sind Erfüllungsgehilfen des Staates und müssen den CO2-Preis mit dem Energiepreis erheben und an den Staat weiterleiten,“ erläutert sie, „aber wir haben die Möglichkeiten wieder optimal genutzt und Gas günstiger eingekauft. So können wir den voraussichtlichen CO2-Preis von 0,455 Cent netto pro Kilowattstunde für das Jahr 2021 für unsere Haushaltskunden abfedern.“
 
Das Serviceteam der Stadtwerke Bernau informiert zu den einzelnen Produkten und Preisen telefonisch unter 03338 / 61-399. Aktuell läuft bei den Stadtwerken Bernau auch die Aktion „Freunde werben Freunde“: Wer auf Empfehlung eines Freundes zu den Stadtwerken wechselt, erhält 75 Euro Bonus. Der gleiche Betrag geht an denjenigen, der empfohlen hat. „Wir bieten faire Preise und eine zusätzliche Prämie bei einem Wechsel –  Treue lohnt sich bei den Stadtwerken also doppelt“, informiert Bettina Römisch.

03.11.2020: KundenCentrum vorerst geschlossen

Stadtwerke Bernau schließen KundenCentrum für den Publikumsverkehr

Kundenservice erreichbar über Telefon, Mail und Internet – Maßnahme zum Gesundheitsschutz – Versorgung mit Energie und Wasser sichergestellt

BERNAU BEI BERLIN. Ab Donnerstag (5. November) bleibt das KundenCentrum der Stadtwerke Bernau vorerst geschlossen. Der Kundenservice ist in dieser Zeit über Telefon und Internet erreichbar. „Die Dienstleistungen, die wir anbieten, sind systemrelevant: Strom, Wärme, Gas und Wasser müssen auch in Ausnahmesituationen jederzeit verfügbar sein. Daher treffen wir strenge Vorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeitenden und der Bevölkerung“, erläutert Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Auch während der Schließung des KundenCentrums für den Publikumsverkehr sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau erreichbar: telefonisch von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 03338 / 61-399 und per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de. „Rund um die Uhr können Anliegen außerdem über das Kundenportal erledigt werden“, erklärt Bärbel Köhler. Zählerstände mitteilen, den Abschlag anpassen, den eigenen Tarif einsehen und verwalten, einen Verbrauchscheck durchführen und die Rechnung online abrufen – das alles können Kunden nach einer Registrierung hier digital erledigen. Auf der Webseite www.stadtwerke-bernau.de können über den Preisrechner Tarife auch online abgeschlossen werden.

„Als kommunales Unternehmen und Betreiber von kritischen Infrastrukturen haben wir eine besondere Verantwortung für den Standort Bernau. Bei uns gelten hohe Sicherheitsstandards. So ist die Schließung des KundenCentrums eine reine Vorsichtsmaßnahme im Zuge der Corona-Pandemie“, sagt Bärbel Köhler. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau sind 365 Tage im Jahr für die Versorgung Bernaus mit Strom, Gas und Fernwärme sowie für den Betrieb der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung im Einsatz. „Und das sind sie auch in diesen Tagen. Wir sind für Ausnahmesituationen gut vorbereitet“, betont sie.

23.09.2020: Stromunterbrechung in Schönow und Schmetzdorf am 4. Oktober

Die Spannung steigt 

Stadtwerke Bernau schließen Schönow und Schmetzdorf am 4. Oktober an höhere Stromspannung an – Mehrere Teams arbeiten an Umspannwerk und 22 Trafostationen – Stromunterbrechung notwendig

BERNAU BEI BERLIN. Am Sonntag (4. Oktober) stellen die Stadtwerke Bernau den Strom sukzessive in Schönow und Schmetzdorf von 7 bis 21 Uhr ab. Grund dafür ist die Umstellung der einzelnen Trafostationen in diesem Ortsteil auf eine höhere Netzspannung. „Wir investieren kontinuierlich in die Modernisierung unseres Netzes. Die Umstellung ist nun ein weiterer Meilenstein – auch für die Versorgungssicherheit in unserem Netzgebiet“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Mehrere Teams arbeiten am Sonntag parallel in den beiden Schalthäusern auf dem Gelände des Umspannwerks Zepernicker Chaussee und an den 22 Trafostationen in Schönow und Schmetzdorf. Jeder Trafo wird für etwa 45 Minuten vom Netz genommen, in dieser Zeit hat das Gebiet, das an ihn angeschlossen ist, keinen Strom. Dabei werden mechanische Schalthandlungen durchgeführt und der Trafo darf mit 20 Kilovolt (kV) Spannung anschließend wieder in Betrieb gehen. Bisher wird Bernau überwiegend mit Mittelspannung von 10 kV versorgt. Ab Sonntag steigt die Spannung in diesem Ortsteil auf 20 kV. Die Umstellung erfolgt automatisch, die Kunden brauchen nichts zu tun und können alle elektrischen Geräte wie gewohnt weiter nutzen. Auswirkungen auf die Elektroinstallation oder Überspannungen sind nicht zu befürchten.

„Durch die höhere Spannung sinkt die Belastung des Kabels. So wird ihre Lebensdauer verlängert, unser Stromnetz leistungsfähiger und gleichzeitig reduzieren wir Übertragungsverluste“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik der Stadtwerke Bernau. „Eine Stromunterbrechung mag niemand. Aber sie ist hier notwendig, um auch in Zukunft eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen“, sagt Jürgen Alscher. Die Stadtwerke haben sich dafür entschieden, die Arbeiten tagsüber an einem Sonntag durchzuführen, da dann Schulen, Supermärkte und Geschäfte geschlossen sind. Schrittweise soll ganz Bernau an die höhere Mittelspannung angeschlossen werden. „Unsere langfristigen Planungen sorgen dafür, dass wir weiter ein starkes Netz haben“, betont der Bereichsleiter. Das Schalthaus, an das der Ortsteil über die Trafostationen mit höherer Spannung angeschlossen werden, haben die Stadtwerke Bernau 2016 gebaut. Die 3.500 Haushalte werden von den Stadtwerken über die Maßnahme mittels Informationszettel informiert. Auskunft für Anwohner gibt auch der Bereitschaftsdienst des technischen Bereichs unter 03338 61-333 oder 0171 644 1 333.

In der Trafostation Pestalozzistraße wird am 4. Oktober der Schalter umgelegt. Tilo Podehl von den Stadtwerken Bernau wird mit dem Team dafür sorgen, dass die Spannung in Schönow steigt (Foto: Stadtwerke Bernau).

10.09.2020: Wartungen in BHKW und im Fernwärmenetz

Wartungen in BHKW und im Fernwärmenetz

Stadtwerke Bernau tauschen Mischgruppenventile im Blockheizkraftwerk am Schönfelder Weg am 14. und 15. September – Keine Wärme in den Straßen An der Plansche, August-Bebel-Straße, Eberswalder Straße, Hussitenstraße und Jahnstraße am 16. September

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau sichern die Versorgung mit Fernwärme durch mehrere Maßnahmen. Zwei davon finden im September statt: Das Energieunternehmen erneuert am Montag (14. September) und Dienstag (15. September) Bauteile im Blockheizkraftwerk I (BHKW) am Schönfelder Weg. Dafür wird das BHKW I für zwei Tage vom Netz genommen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau wechseln im Gebäude des BHKW I vier sogenannte Mischgruppenventile. Die Anlage kann in dieser Zeit keine Energie erzeugen und einspeisen. Frieren müssen die Bewohner allerdings nicht: „Da aktuell wenig geheizt wird, können zwei andere Blockheizkraftwerke einspringen“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Am 16. September wird die Fernwärme durch den Neubau des Netto-Discounters in der Rüdnitzer Chaussee jedoch abgeschaltet, weil ein 50 Meter langer Trassenabschnitt verlegt wird. An diesem Tag erhalten 281 Haushalte kein warmes Wasser und keine Wärme. 

Hier läuft die Wärme weiter
Am 14. und 15. September finden die Wartungsarbeiten im BHKW am Schönfelder Weg statt; doch die insgesamt 7.450 Haushalte werden davon kaum etwas merken. Die zwei BHKW An der Viehtrift und Sonnenallee sorgen an den beiden Tagen ersatzweise für den Warmwassernachschub im Fernwärmenetz. Die Versorgung mit warmem Wasser und Wärme ist dank der Fernwärme-Strategie „Power für Bernauer“ des Energieunternehmens gesichert. Nur Temperaturschwankungen beim Warmwasser sind möglich, aber spätestens am Dienstagnachmittag wird das Wasser wieder in der gewohnten Temperatur verfügbar sein. „Unsere Aufgabe ist es, die hohe Versorgungsqualität in Bernau zu sichern. Wir erledigen diese außerhalb der Heizperiode, damit die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering sind“, erklärt der technische Bereichsleiter. 

Der Tausch von Mischgruppenventilen erfolgt routinemäßig, um deren Dichtigkeit sicherzustellen. Sie sind im Übergang zum Verteilnetz eingebaut und sorgen für die Ausregelung der Vorlauftemperatur. 

Hier wird’s für einen Tag kalt
Am Mittwoch, 16. September, bleiben Wasser und Heizungen in den Straßen An der Plansche, August-Bebel-Straße, Eberswalder Straße, Hussitenstraße und Jahnstraße von 281 Haushalten den ganzen Tag kalt; am Donnerstagmorgen (17. September) wird Warmwasser und Wärme wieder fließen. Der Grund: Aktuell liegen Fernwärmerohre in der Pankstraße/Am Pankeborn, wo jetzt ein Netto-Discounter abgerissen und neu gebaut wird. Die Stadtwerke Bernau haben die Gelegenheit genutzt und in den letzten sechs Wochen die 50 Meter lange Trasse so verlegt, dass sie nicht mehr unter dem Gebäude langläuft. „So können wir die Rohre künftig besser warten“, erklärt Jürgen Alscher. Damit die Arbeiten abgeschlossen werden können, muss ein Teil des Netzes abgeschaltet werden. Die betroffenen Kunden sowie die Grundschule, Rettungsdienst und Kfz-Zulassungsstelle wurden vorab über Aushänge informiert.

Power für Bernauer
Dass die angeschlossenen Haushalte während der Wartungsarbeiten nicht gänzlich auf Wärme und Warmwasser verzichten müssen, ist durch die Investitionen in 2018 und 2019 möglich geworden. Die Stadtwerke Bernau haben mit ihrer Strategie „Power für Bernauer“ ihre Erzeugungskapazitäten erhöht und zwei neue Blockheizkraftwerke strategisch im Stadtgebiet positioniert. „Diese weitsichtige Planung zahlt sich jetzt aus. So können wir bei Arbeiten zur Instandhaltung des Netzes oft weiterhin Wärme liefern“, erläutert Jürgen Alscher, „und wir sichern unseren Fernwärmekunden eine langfristig zuverlässige Versorgung bei hoher Energieeffizienz.“ Über das gesamte Stadtgebiet verteilt gibt es vier Blockheizkraftwerke, die warmes Wasser in das Fernwärmenetz speisen. Sie alle arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der hocheffizient gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt werden. 

Umverlegung der Fernwärmerohre in der Pankstraße/Am Pankeborn. Die 50 Meter neue Trasse verläuft jetzt günstiger für zukünftige Wartungsarbeiten (Foto: Stadtwerke Bernau).

25.08.2020: Keine Eisbahn in diesem Jahr

Keine Eisbahn in diesem Jahr

Stadtwerke Bernau sagen Winterevent ab, um Bevölkerung und Mitarbeitende zu schützen.

BERNAU BEI BERLIN. In diesem Jahr wird es in Bernau keine Eisbahn geben. „Diese Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Das Unternehmen richtet seit 2009 jährlich das Wintervergnügen für Groß und Klein in der Hussitenstadt aus, in seinem zwölften Jahr muss es ausfallen. Die Absage ist vorsorglich, um die Daseinsvorsorge als Kernaufgabe der Stadtwerke durch ein mögliches Infektionsgeschehen nicht zu gefährden. „Die Dienstleistungen, die wir anbieten, sind systemrelevant: Strom, Wärme, Gas und Wasser müssen auch in Ausnahmesituationen jederzeit verfügbar sein. Daher treffen wir strengere Vorkehrungen als andere zum Schutz unserer Mitarbeitenden“, erläutert sie. Sowohl die Vorbereitungen als auch das Event selbst stemmen die Stadtwerke mit eigenem Personal. Eine Veranstaltung mit mehreren hundert Besuchern täglich über sechs Wochen sei mit dem Sicherheits- und Hygienekonzept des kommunalen Unternehmens nicht vereinbar, schließt sie. 

Seit 2009 ein winterliches Highlight in der Stadt: die Eisbahn der Stadtwerke Bernau. Knapp 21.000 Gäste waren in der letzten Saison auf dem Eis. Im zwölften Jahr wird die Eisbahn aufgrund von Corona nicht stattfinden (Foto: Stadtwerke Bernau).

21.08.2020: Voller Energie ins Berufsleben

Voller Energie ins Berufsleben

Eine Frau und drei Männer haben ihre Ausbildung bei den Stadtwerken Bernau begonnen – So viele Azubis wie seit Jahren nicht – In mehr als 20 Jahren 44 Absolventen – Noch zwei freie Ausbildungsplätze

BERNAU BEI BERLIN. Im diesjährigen Ausbildungsjahr starten so viele junge Menschen bei den Stadtwerken Bernau wie schon lange nicht mehr. „Wir haben unser Ausbildungskonzept modernisiert und freuen uns, dass sich das in wieder steigenden Bewerberzahlen niederschlägt“, erklärt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Die Bewerbungsgespräche wurden unter strengen Hygiene-Maßnahmen durchgeführt. Auch die Begrüßung am ersten Arbeitstag ist in diesem Jahr anders ausgefallen: Der sonst übliche Händedruck musste ausfallen, trotzdem haben die Stadtwerke sie herzlich willkommen geheißen. Während in anderen Branchen in diesem Jahr situationsbedingt weniger oder keine Ausbildungsplätze angeboten werden, bildet das Energieunternehmen vier junge Menschen aus. Bei guten Noten werden sie anschließend übernommen. „Die hohe Übernahmequote machen auch unsere Ausbilder möglich“, sagt Bärbel Köhler. „Dank ihres Engagements haben bisher 44 Auszubildende erfolgreich bei uns abgeschlossen“, ergänzt sie. Die Stadtwerke haben dabei viele Jahre über ihren eigenen Bedarf hinaus ausgebildet und Jugendlichen so den Berufseinstieg ermöglicht. Beim modifizierten Ausbildungskonzept liegt der Fokus nun stärker darauf, einen fließenden Übergang bei Stellen zu schaffen, wo Mitarbeitende mittelfristig in den Ruhestand gehen. „Wir tragen eine hohe Verantwortung für die sichere Versorgung der Stadt mit Energie und Wasser, der wir mit unseren Nachwuchskräften auch in Zukunft gerecht werden“, ergänzt die Geschäftsführerin.

Die Zukunft der Energie mitgestalten
Jeder siebte Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau ist ein Eigengewächs. Felicitas Retzlaff und Paul Trill sind seit 3. August angehende Industriekaufleute. Auf ihrem Lehrplan stehen alle betrieblichen Prozesse im Versorgungsgebiet der Stadtwerke. Das Spektrum reicht von der Administration über die Technik und den Kundenservice bis zum Vertrieb. „Die Energiebranche ist zukunftssicher und verspricht spannende Aufgaben. Darum habe ich mich für eine kaufmännische Ausbildung bei den Stadtwerken Bernau entschieden“, erklärt Felicitas Retzlaff. In ihrem Beruf sind Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, Spaß am Umgang mit Menschen sowie Verlässlichkeit und Kreativität gefragt. Als wichtige Schnittstelle im Unternehmen kommunizieren Industriekaufleute mit Lieferanten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsleitung. Zu den neuen Auszubildenden der Stadtwerke gehören auch: Danilo Vogt, der Elektroniker für Betriebstechnik wird, und Nick Verbeek, der Mechatroniker lernt. Begeisterung für Mathe und Physik hilft ihnen bei ihren neuen Berufen. Sie sorgen künftig für ein stabiles Stromnetz und installieren Anlagen bei Kunden.

Starke Partner
Zusammen mit den neuen Auszubildenden begrüßen die Stadtwerke Bernau zum neuen „Schuljahr“ auch drei neue Ausbilder: Daniel Milde, Silvio Burgert und Christoph Krause. Die Ausbildung ist nur ein Schritt, wir investieren auch in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, bei denen sich Mitarbeitende zusätzlich qualifizieren können“, betont Bärbel Köhler. Die Ausbilder stimmen auch unter den speziellen Corona-Bedingungen die Lehrpläne mit den Berufsschulen in Schwedt an der Oder, in Fürstenwalde und in Eberswalde ab. Für die Verbundausbildung des Elektronikers für Betriebstechnik und des Mechatronikers wurde zum Ausbildungsbeginn ein neuer Partner, die Angermünder Bildungswerk GmbH (ABW GmbH), gefunden. Während der drei- bis dreieinhalbjährigen Ausbildung besuchen sie außerdem in wechselndem Turnus mindestens alle 4 Wochen im Blockunterricht die Berufsschule.

Aktuell können sich Kurzentschlossene noch schnell für eine Ausbildung bewerben: Wer im Fernwärmebereich dafür Sorge tragen will, dass Bernau immer warm bleibt, ist als auszubildender Mechatroniker willkommen. Im Umweltschutzberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik steht auf dem Lehrplan wie man Wasser gewinnt, zu Trinkwasser aufbereitet und es im Netzgebiet verteilt, sowie die entsprechenden Maschinen am Laufen zu halten. Die Stadtwerke Bernau bilden in diesem Beruf aus, da sie sich als Geschäftsbesorger für den Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ auch um den Betrieb der dazugehörigen Infrastruktur kümmern.

Zum Start am 1. August spendierten die Stadtwerke Bernau den Auszubildenden eine Schultüte. Nils Schnur (Meister Strom), Nick Verbeek (Azubi Mechatroniker), Daniel Milde (Betreuung WAV "Panke/Finow"), Kevin Spiegelberg (aus persönlichen Gründen nicht mehr dabei), Matthias Teschendorf (Vertretung Meister Gas), Danilo Vogt (Azubi Elektroniker für Betriebstechnik), Felicitas Retzlaff (Azubi Industriekauffrau), Stefan Kromczynski (Leiter Technischer Service), Paul Trill (Azubi Industriekaufmann), Bärbel Köhler (Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau) (v. l. n. r.) (Foto: Stadtwerke Bernau).

14.08.2020: Bernau Viehtrift: Keine Fernwärme am Dienstag (18.08.)

Viehtrift: Am Dienstag keine Fernwärme

Stadtwerke Bernau tauschen Bauteil im Fernwärmenetz – Versorgung ist tagsüber unterbrochen

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau erneuern am Dienstag (18. August) ein Bauteil in der Fernwärmeleitung in der Straße An der Viehtrift. Deshalb steht ab etwa 7 Uhr früh in den Gebäuden der Straßen Am Mahlbusen, An der Viehtrift und An der Tränke kein Warmwasser und keine Heizwärme zur Verfügung. „Wir prüfen unser Netz regelmäßig. Bei einer der Kontrollen ist vorige Woche eine defekte Armatur aufgefallen, die wir jetzt tauschen“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Bereits in den frühen Morgenstunden wird das Technik-Team der Stadtwerke gemeinsam mit der beauftragten Fachfirma unterwegs sein und den entsprechenden Abschnitt von der Fernwärmeversorgung trennen. Denn um die Arbeiten durchzuführen, darf kein Wasser in den Leitungen sein. „Sicherheit geht vor“, betont Jürgen Alscher, „wir arbeiten dennoch so rasch wie möglich.“ 

Voraussichtlich gegen Abend um 18 Uhr steht die Wärme in den rund 1.000 Haushalten wieder wie gewohnt zur Verfügung. Die Leitung, an der auch das neue Blockheizkraftwerk An der Viehtrift angeschlossen ist, stammt noch aus den 1990er-Jahren. Durchgeführt werden die Arbeiten zusammen mit der MRA GmbH & Co. KG aus Mühlenbeck, mit der die Stadtwerke eine langjährige Partnerschaft pflegen. Auf die Unterbrechung weisen in den Mehrfamilienhäusern Aushänge hin, die von den Stadtwerken angebracht werden. Mit den Gewerbetreibenden und den öffentlichen Einrichtungen des Gebiets stehen die Stadtwerke zusätzlich in Kontakt. 

Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333.

11.06.2020: Servicebüro für BARNIM ENERGIE eröffnet

BARNIM ENERGIE: Jetzt vor Ort in Eberswalde

Kreiswerke Barnim und Stadtwerke Bernau eröffnen BARNIM ENERGIE-Servicebüro für Strom und Gas in Eberswalde – ­ Anlaufpunkt auch für weitere Dienstleistungen

EBERSWALDE/BERNAU BEI BERLIN. Persönliche Ansprechbarkeit und ein direkter Bezug zum Barnim: Für diese Werte soll das neue Strom- und Gasangebot BARNIM ENERGIE stehen, das die Kreiswerke Barnim und die Stadtwerke Bernau zum 1. Mai gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Dementsprechend groß ist die Freude der beiden Geschäftsführer, Christian Mehnert und Bärbel Köhler, über das neue Servicebüro in der Friedrich-Ebert-Straße 10 in Eberswalde, welches am Mittwoch (10. Juni) eingeweiht werden konnte. Im Servicebüro in Eberswalde beantworten die Mitarbeitenden nun täglich Fragen zum neuen Angebot und rühren kräftig die Werbetrommel: Zur Eröffnung sind Passanten vor allem durch den Popcorn-Duft angelockt worden. „Künftig möchten wir mit unseren Angeboten punkten“, erzählt Lars Strube, Kundenberater im Büro Eberswalde. Interessenten können sich im Servicebüro zu ihrem Strom- und Gastarif beraten lassen, sich über BARNIM ENERGIE informieren oder einen Vertrag persönlich abschließen. Weiterhin ist dies auch über den Online-Auftritt unter www.barnim-energie.de möglich. Darüber hinaus wird das Servicebüro auch Anlaufpunkt für weitere Dienstleistungen von Kreiswerken und Stadtwerken, etwa für Themen rund um die Abfallentsorgung oder das E-Carsharing „BARshare“. Wer die eigene Energiewende voranbringen will, kann sich auch über die Möglichkeiten einer Photovoltaik-Anlage von den Stadtwerken Bernau informieren, die es zum Kauf oder als Mietmodell gibt.

Strom von nebenan
Das Angebot von BARNIM ENERGIE umfasst zunächst sowohl Strom- als auch Gastarife. „Durch die Zusammenarbeit der Kreiswerke Barnim und der Stadtwerke Bernau haben Verbraucher die Möglichkeit, Energie auch über Bernau hinaus von einem regionalen Anbieter zu beziehen“, verweist Bärbel Köhler auf die kommunale Verankerung beider Unternehmen. Die Energiemenge für den BARNIM STROM wird von den Stadtwerken Bernau zu 100 Prozent in den eigenen Blockheizkraftwerken erzeugt. Damit sparen Verbraucher im Vergleich zu konventionellem Strom etwa 30 Prozent Treibhausgas-Emissionen ein. „Das Interesse an BARNIM ENERGIE ist spürbar. Wir haben täglich zahlreiche Anfragen und konnten bereits erste Verträge abschließen“, zieht Christian Mehnert ein erstes Fazit.

Täglich geöffnet
Die Eröffnung des Servicebüros fiel kleiner aus als geplant: „Die Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden geht vor, deshalb verzichten wir unter den gegebenen Umständen auf eine große Feier“, erläutert Lars Strube. Wer das Büro besucht, den bitten die Verantwortlichen die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu berücksichtigen. Informationen zum neuen Angebot gibt es auch telefonisch unter 03334 819 22 36 oder per E-Mail an info@barnim-energie.de. Das Büro in der Friedrich-Ebert-Straße 10 ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, am Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr.

Feierliche Eröffnung des neuen Servicebüros BARNIM ENERGIE in Eberswalde. Die Marke hat nun einen Anlaufpunkt für die persönliche Beratung für Strom und Gas vom regionalen Energieversorger. Papagei Frieda ist gespannt auf die ersten 50 BARNIM STROM-Kunden, die dürfen sich über eine Familienjahreskarte für den Zoo freuen.“ (Foto: Torsten Stapel).

04.06.2020: Parkhaus der Stadtwerke Bernau eröffnet

Parkhaus eröffnet

Stadtwerke Bernau nehmen Parkhaus in der Breitscheidstraße in Betrieb – modernstes Parken in Bernaus Zentrum

BERNAU BEI BERLIN. Das Warten hat ein Ende: Besucher und Anlieger können in der Breitscheidstraße jetzt einfach und bequem ihr Fahrzeug parken. Am Donnerstag (4. Juni) haben Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und Bernaus Bürgermeister André Stahl das Gebäude mit dem symbolischen Schnitt durchs graue Band eröffnet. „Als kommunales Unternehmen setzen wir uns für die Lebensqualität in Bernau ein. Dazu zählt nicht nur die zuverlässige Energieinfrastruktur, sondern genügend Parkraum, der nahe und günstig zur Innenstadt gelegen ist“, betonte Bärbel Köhler bei der Einweihung vor Vertretern des Generalbauunternehmens Johannes Bau (Spezialist für Gewerbebau und nachhaltige Parkhaus-Konzepte), des beauftragten Architekturbüros Hübler sowie des Aufsichtsrates. Nachdem in Bernau viele Neubauten entstanden sind, zieht die städtische Infrastruktur nun nach. Insgesamt 2.000 neue Parkplätze sollen in den kommenden Jahren entstehen. „Mit dem heutigen Tag haben wir einen Meilenstein erreicht, der die Situation spürbar entspannen wird“, sagte André Stahl mit Blick auf die 377 Parkplätze, die nun zur Verfügung stehen. Etwa ein Drittel der Stellplätze haben die Stadtwerke für Dauermieter reserviert. Bewohner der umliegenden Gebäude sowie Gewerbetreibende werden besonders berücksichtigt. „Im Vergleich zum bisherigen Parkplatz können jetzt viermal so viele Autos parken. Die lange Warteliste gehört damit der Vergangenheit an“, ergänzte die Stadtwerke-Chefin.

Voll im Plan
Innerhalb von neun Monaten ist auf dem Gelände hinter dem Stadtwerke-Gebäude das vierstöckige Parkhaus entstanden. Mit einer Investitionssumme von 5,5 Millionen Euro gehört das Parkhaus zu den größten Stadtwerke-Projekten der vergangenen Jahre. Damit hat die Parkraumbewirtschaftung innerhalb des Stadtwerke-Kosmos auch einen höheren Stellenwert bekommen. In einem interdisziplinären Team rund um Projektleiter Christian Örtwig haben Mitarbeitende der Stadtwerke das Vermietungs- und Bewirtschaftungskonzept erarbeitet und in die bestehenden Prozesse implementiert. „Sie haben gemeinsam sehr gute Arbeit geleistet ­ auch unter den schwierigen Bedingungen während der Corona-Beschränkungen“, lobte Bärbel Köhler ihr Team. Mit der Vermarktung der Dauerstellplätze haben die Stadtwerke im März begonnen. Die Liste ist schon gut gefüllt – Interessenten können sich aber noch einen Stellplatz sichern.

Smartes Konzept
Das Stadtwerke-Parkhaus weist einige Besonderheiten auf. „Für uns war naheliegend, dass wir unser Know-how in Sachen Energieerzeugung und Elektromobilität für Bernau einbringen werden“, erläuterte Bärbel Köhler. So wird in den kommenden Monaten auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert. Der dort produzierte Strom steht dann auch an den Elektroladesäulen zur Verfügung. Das Laden ist bereits jetzt an acht Stationen möglich und in den ersten Monaten kostenlos. Es fallen lediglich die Parkgebühren an. Im Parkhaus stehen auch zwei Fahrzeuge des E-Carsharings „BARshare“ der Kreiswerke Barnim. Sie werden zwischen 8 und 18 Uhr von den Mitarbeitenden der Stadtwerke genutzt, am Wochenende und nach Feierabend stehen sie für jedermann zur Verfügung. Das Parkhaus ist außerdem mit moderner Sensortechnik ausgestattet. So werden die Kennzeichen von Dauermietern zum Beispiel bei der Zufahrt automatisch erkannt. Das Parkhaus ist darüber hinaus videoüberwacht und wird nachts von einem Sicherheitsdienst betreut. Bei den Planungen haben die Stadtwerke außerdem auf breite Zuwege und große Wenderadien der einzelnen Parkplätze geachtet, damit auch größere Fahrzeuge bequem Platz finden. 

Parkhaus der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße 45 (Foto: Stadtwerke Bernau).

26.05.2020: KundenCentrum öffnet am 2. Juni für den Publikumsverkehr

Stadtwerke empfangen wieder persönlich

KundenCentrum öffnet nach Pfingsten für den Publikumsverkehr – Hygiene- und Abstandsregeln schützen Mitarbeitende und Besucher – weiterhin Online-Angebot nutzen

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau öffnen am kommenden Dienstag (2. Juni) die Türen ihres KundenCentrums wieder für den Publikumsverkehr. Ein umfassendes Hygienekonzept sorgt dafür, dass der Besuch für Mitarbeitende wie Kunden während der regulären Öffnungszeiten sicher und möglichst angenehm vonstattengeht. „Wir freuen uns, wieder persönlich für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein“, sagt Sven Anders, Bereichsleiter Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau. Die vergangenen Wochen hätten zwar gezeigt, dass der überwiegende Teil der Anliegen auch telefonisch, im Online-Kundenportal oder per E-Mail zu erledigen sei, „manches lässt sich jedoch besser im direkten Gespräch lösen“, erläutert er. An oberster Stelle steht weiterhin die Gesundheit von Belegschaft und Kunden. So ist das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes für Besucher ebenso Pflicht wie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Direkt am Eingang nimmt ein Mitarbeiter Besucher in Empfang und weist ihnen den Weg zum nächsten freien Beraterplatz. „Mittel zur Handdesinfektion stehen dort zur Verfügung, darüber hinaus gibt es entsprechende Masken, falls jemand seinen Schutz nicht dabei hat“, informiert er. Die Beraterplätze sind zusätzlich mit Plexiglas-Scheiben ausgestattet. Auch der Kassenautomat ist wie gewohnt zugänglich. Eine Terminvereinbarung ist für den Besuch im KundenCentrum nicht notwendig. Sven Anders appelliert jedoch: „Die virtuellen Wege ins KundenCentrum stehen nach wie vor offen, und wir bitten alle, diese auch weiterhin zu nutzen.“ In den vergangenen Wochen hätten viele davon Gebrauch gemacht, „die Nutzerzahlen unseres Online-Portals sind deutlich gestiegen“, resümiert er und ergänzt: „Viele Mitarbeitende sind von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice gewechselt. Unsere Kundinnen und Kunden haben in dieser Ausnahmesituation viel Verständnis gezeigt. So konnten wir gemeinsam mit ihnen individuelle Lösungen entwickeln, etwa für die Zahlungsmodalitäten.“

Übrige Besucher werden abgeholt
Für Besuche bei den Stadtwerken außerhalb des KundenCentrums, etwa bei der Planungsauskunft, braucht es einen extra Termin. „Kundinnen und Kunden werden dann am Eingang vom entsprechenden Mitarbeiter abgeholt und nach dem Termin wieder hinausbegleitet“, erläutert Sven Anders das Vorgehen.

Weiterhin erweiterte Telefonzeiten
Die Mitarbeitenden im KundenCentrum sind weiterhin von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 03338 61-399 erreichbar, darüber hinaus auch per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de. Das KundenCentrum hat für den Publikumsverkehr montags bis donnerstags ab 7:45 Uhr geöffnet, dienstags ist das Team bis 18 Uhr da, an den übrigen Tagen bis 16 Uhr. Freitags sind die Stadtwerke von 7:45 bis 14:15 Uhr geöffnet.

KundenCentrum der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße 45 (Foto: Stadtwerke Bernau).

19.05.2020: Stadtwerke Bernau verzeichnen Rekordniveau bei der Solareinspeisung im April 2020

Solareinspeisung auf Rekordniveau

Stadtwerke Bernau verzeichnen im April 357 Megawattstunden erzeugten Solarstrom aus Großanlagen - in Corona-Zeiten vermehrte Nachfrage nach PV-Anlagen  

BERNAU BEI BERLIN. In keinem Aprilmonat wurde bisher mehr Solarstrom in Bernau erzeugt, als im April 2020: Vergleicht man alle Monate der vergangenen sechs Jahre, erreicht der April einen neuen Spitzenwert, haben die Stadtwerke Bernau errechnet. Auf rund 356.870 Kilowattstunden kommen die monatlich ausgewerteten Solaranlagen im Netzgebiet der Stadtwerke - kleinere Anlagen auf privaten Hausdächern nicht mitgerechnet. „Diese werten wir nur jährlich aus. Die Sonnenstunden im April werden auch ihren Besitzern Rekordwerte beschert haben“, sagt Welf Erös, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau. Er macht noch einen weiteren Effekt aus: Während der Corona-Schließungen stieg die Anzahl an Interessierten an einer eigenen PV-Anlage. „Keine Wochenendtrips, kein Urlaub: Viele haben die Zeit genutzt, um sich mit mehr Autarkie und Klimaschutz bei der Energieversorgung ihres Hauses näher zu beschäftigen“, sagt er. Die Stadtwerke Bernau freut’s: Sie bieten Kunden seit gut einem Jahr die Möglichkeit, Solaranlagen vom kommunalen Unternehmen zu pachten oder zu kaufen. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 hätten sich bereits so viele für eine Solaranlage entschieden, wie etwa im gesamten Vorjahr. Bei BernauPlus Solar in der Pachtvariante kümmern sich die Stadtwerke um alles: „Von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Abrechnung“, erläutert Welf Erös. Verbraucht wird der Strom direkt vor Ort, „wer möchte, dem bieten wir auch den passenden Batteriespeicher an“. Eine Familie, die im Jahr etwa 3.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, kann schon mit dem kleinsten Paket von BernauPlus Solar rund 37 Prozent ihres Eigenbedarfs abdecken. Das rechnet sich auch für die Umwelt: „Der Sonnenstrom reduziert auf diesem Verbrauchsniveau die Kohlendioxid-Emissionen um ganze 33 Tonnen gegenüber konventioneller Erzeugung“, betont Welf Erös.

Insgesamt produzieren in Bernau etwa 470 Solaranlagen Ökostrom, das sind 38 mehr als im Vorjahr. Sie sind vor allem auf Gewerbeflächen oder privaten Dächern installiert und können bis zu sieben Millionen Kilowattstunden Strom jährlich erzeugen. Die Stadtwerke selbst betreiben ihre größte eigene Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerks am Schönfelder Weg. Der jüngste Neuzugang bei den Stadtwerken entsteht in den kommenden Monaten auf dem Dach des Parkhauses, an dem in der Breitscheidstraße noch gebaut wird. Er wird Strom für die zehn geplanten Elektroladesäulen erzeugen. „Damit erhöhen wir den Grad der Eigennutzung. Das empfehlen wir übrigens auch unseren Privatkunden: Je mehr Strom vor Ort selbst verbraucht wird, desto günstiger für den eigenen Geldbeutel und für die Netzstabilität“, schließt er.

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Schönfelder Weg verfügt über 162 Module auf 660 Quadratmetern (Foto: Stadtwerke Bernau).

30.04.2020: Stadtwerke Bernau und Kreiswerke Barnim starten BARNIM ENERGIE

Energie: Genial regional!

Stadtwerke Bernau und Kreiswerke Barnim starten gemeinsames Angebot BARNIM ENERGIE ‒ regional einkaufen auch bei Strom und Gas ‒ Die ersten 50 Kunden unterstützen Zoo Eberswalde

BERNAU BEI BERLIN/EBERSWALDE. Energie aus der Region für die Region: Das ist die Idee hinter einer Kooperation der Stadtwerke Bernau und der Kreiswerke Barnim. Mit BARNIM ENERGIE bringen die Partner zum 1. Mai 2020 eine Energiemarke auf den Markt, über die Verbraucher aus dem Landkreis Strom und Gas beziehen können. „Wir vereinen damit das Beste aus zwei Welten“, sagt Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke, „die Stadtwerke bringen ihr Know-how aus der Energieerzeugung und dem -vertrieb mit, wir bringen uns mit unserer regionalen Expertise für die Energiewende ein.“ Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, ergänzt: „BARNIM ENERGIE ist damit der einzige Anbieter aus dem Barnim für den Barnim ­ und hat eine starke kommunale Basis.“ So bleibe die Wertschöpfung vor Ort im Landkreis. Davon profitieren alle Barnimerinnen und Barnimer: Steuern und Abgaben kommen den kommunalen Kassen zugute, darüber hinaus bringen die Unternehmen die Energiewende in der Region voran und unterstützen durch ihr Engagement vor Ort das gesellschaftliche Miteinander.

Zunächst nur online präsent
BARNIM ENERGIE soll auch für echte Nähe stehen: „Wir sind gerne für alle Barnimerinnen und Barnimer in Energiefragen da und deshalb seit einigen Jahren auch auf Festen und Veranstaltungen präsent. Wegen der derzeitigen Beschränkungen fällt das leider weg“, sagt Bärbel Köhler. Aus diesem Grund sind Strom und Gas von BARNIM ENERGIE zunächst nur online unter www.barnim-energie.de erhältlich. An der persönlichen Betreuung ändert sich jedoch nichts. Telefonisch und per E-Mail sind die Beraterinnen und Berater für BARNIM ENERGIE aus den Teams der Stadtwerke und der Kreiswerke erreichbar. Auf der Webseite stehen alle Informationen zu den Produkten übersichtlich zur Verfügung, ein Vertrag kann ebenfalls online abgeschlossen werden. Darüber hinaus wird in der Friedrich-Ebert-Straße 10 in Eberswalde am 2. Juni ein Kundenbüro eröffnen. Aber schon jetzt gilt: Die ersten 50, die einen Stromvertrag mit der Barnimer Energiemarke abschließen, können sich doppelt freuen: Sie kaufen nicht nur regional Strom ein, sondern erhalten zudem einen Gutschein für den Eberswalder Zoo im Wert von 70 Euro. Das entspricht z. B. einer Jahreskarte für die ganze Familie. Damit unterstützen Neukunden durch ihren Energiebezug auch den Zoo, der durch die Schließung bis zum 21. April Einnahmeausfälle hatte, während sich die Tierpflegerinnen und -pfleger weiterhin um die Tiere gekümmert haben. Der Gutschein hat keinen festen Starttermin.  

Die Umwelt im Blick
Das Angebot von BARNIM ENERGIE umfasst zunächst sowohl Strom- als auch Gastarife. „Die Energiemenge für den BARNIM STROM erzeugen wir zu 100 Prozent in unseren eigenen Blockheizkraftwerken in Bernau. Echt regional eben!“, sagt Bärbel Köhler von den Stadtwerken. Damit sparen Verbraucher im Vergleich zu konventionellem Strom etwa 30 Prozent Treibhausgas-Emissionen ein. Auf Wunsch kann BARNIM STROM auch als 100 Prozent Ökostrom gewählt werden. Die Pläne für BARNIM ENERGIE sind noch weitreichender: Auch Ladelösungen für Elektromobilität sind geplant, darüber hinaus laden E-Mobilisten an allen Ladestationen der Kreiswerke ausschließlich ökologischen BARNIM STROM. „Uns liegt die Zukunftsfähigkeit des Barnims und die Lebensqualität der Menschen vor Ort am Herzen. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit Bürgern und Kommunen an der Zukunft der Region. Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle“, ergänzt Christian Mehnert. BARNIM ENERGIE wird deshalb künftig auch die Menschen bei ihrer persönlichen Energiewende unterstützen, „etwa in Form von Lösungen für die eigene Solarstromproduktion“, kündigt er an. 

Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau und Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim, präsentieren die erste Barnimer Energiemarke (Foto: Torsten Stapel).

17.04.2020: Sprüche auf Bernaus Stromkästen

Flotte Sprüche für Bernaus Stromkästen

Stadtwerke gestalten 47 Stromkästen am Straßenrand mit energiereichen Sprüchen aus einem Kreativwettbewerb unter Mitarbeitern ‒ Umsetzung mit lokaler Agentur

BERNAU BEI BERLIN. Im Vorbeilaufen ein Schmunzeln hervorrufen: Das sollen 47 der insgesamt rund 700 Stromkästen im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau. So viele stattet das kommunale Unternehmen derzeit mit einem neuen Look in der Bernauer Innenstadt aus. „Strom fällt den meisten Menschen erst auf, wenn er einfach wegbleibt. Wir machen ihn jetzt auf eine etwas andere Weise sichtbar“, sagt Bettina Römisch, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Bernau. Die lokale Agentur Public, die sich dieser Tage normalerweise um die Vorbereitungen für das Siebenklangfestival oder das Inselleuchten kümmern würde, befestigt Platten an ausgewählten Stromkästen, auf denen Sprüche wie „Power für Bernauer.“ oder „Strom so viel ihr VOLT.“ prangen werden. „Das Projekt ist von langer Hand geplant, ihm war ein Sprüchewettbewerb unter den Mitarbeitern der Stadtwerke vorausgegangen“, erzählt Bettina Römisch. Man habe sich daher entschlossen, am Zeitplan festzuhalten, „so können wir auch als Auftraggeber einen kleinen Beitrag leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Lage abzumildern“, begründet sie das Vorgehen.

Stadtbild verschönern
Der erste Stromkasten im neuen Glanz steht in der Breitscheidstraße. Ihm werden in den kommenden Tagen weitere im Innenstadtbereich folgen. Ihrer Aufgabe können die Verteilerkästen weiterhin nachkommen: Sie sorgen dafür, dass Strom vom Umspannwerk mit der richtigen Spannung dort ankommt, wo er gebraucht wird. Mit der Aktion möchten die Stadtwerke einerseits auf die Energieversorgung aufmerksam machen, die allzu oft als selbstverständlich wahrgenommen werde, „anderseits hübschen die frisch gestalteten Verteilerkästen zusätzlich das Stadtbild auf“, fügt Bettina Römisch an. Unterstützung für das Vorhaben gab es aus der Mitarbeiterschaft mit zahlreichen Vorschlägen. Einzige Bedingung für die Teilnahme am Kreativwettbewerb: ein klarer Bezug zu Energie im Allgemeinen oder Strom. Ausgewählt hat die Sprüche eine Mitarbeiterjury. 

Nicht nur Verteilerkästen profitieren von der Kreativität des Stadtwerke-Teams. Auch die Aktion Freunde werben Freunde, bei der Werber und Geworbener gleichermaßen einen Bonus erhalten, wartet mit einem Spruch aus dem Wettbewerb auf: „Wir teilen WATT mit euch“. Ebenfalls die Handschrift der Stadtwerke-Mitarbeitenden tragen ein Linienbus mit dem Spruch „Geballte Energie“ sowie das Fernwärme-Projekt „Power für Bernauer“, mit dem die Stadtwerke in den vergangenen zwei Jahren die Erzeugungsleistung in ihren Blockheizkraftwerken ausgebaut hatten.

Der erste Stromkasten im neuen Glanz steht in der Breitscheidstraße vor dem Stadtwerke Gebäude (Foto: Stadtwerke Bernau).

24.03.2020: Stadtwerke sichern Energieversorgung

Für Versorgung gut aufgestellt

Stadtwerke Bernau sichern Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung in Ausnahmesituation – Sicherheitsplan greift – Serviceteam hilft und ist länger erreichbar

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau sind gut gerüstet für Ausnahmesituationen: „Wir tragen Verantwortung für die Stadt und seine Bewohner“, ist sich Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, bewusst. Die Dynamik des aktuellen Infektionsgeschehens in Deutschland und die Maßnahmen, die Bund und Land derzeit treffen, zeigen, wie wichtig eine funktionierende kommunale Infrastruktur ist. „Unsere Mitarbeiter sind 365 Tage im Jahr für die Versorgung Bernaus mit Strom, Gas und Fernwärme sowie für den Betrieb der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung im Einsatz. Und das sind sie auch dieser Tage“, betont sie. Damit das so bleibt, greift bei den Stadtwerken Bernau ein Sicherheitskonzept, das der Betreiber von grundlegender Infrastruktur für solche Situationen vorbereitet hat. Nach außen hin sichtbar werden die Maßnahmen seit vergangenem Montag (16. März): Seitdem ist das KundenCentrum der Stadtwerke für den Publikumsverkehr geschlossen. „Wir sind für unsere Kunden per Telefon oder E-Mail erreichbar – und zwar mit erweiterten Öffnungszeiten durchgehend Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr“, bekräftigt sie. Unter www.stadtwerke-bernau.de/service hat das Unternehmen außerdem Informationen rund um die aktuell angebotenen Services zusammengestellt.

Mehr Abstand halten

Die Schließung des KundenCentrums ist ein Beitrag dazu, die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden zu schützen. Letztlich gehe es darum, Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, führt Bärbel Köhler aus. Abstand halten gilt deshalb auch im täglichen Miteinander: „Sicherheit geht vor. Aus diesem Grund sind Mitarbeiter, die ihre Aufgaben auch zu Hause erledigen können, ins Homeoffice umgezogen“, erläutert sie. Auf diese Weise können die verbleibenden Mitarbeiter sich auf die übrigen Büros besser verteilen. Zudem arbeiten sie in festen Teams, die sowohl bei der Arbeit als auch in den Pausen getrennt von den anderen Gruppen bleiben. „So bleiben wir handlungsfähig, selbst wenn ein Infektionsfall in einem der Teams auftreten würde“, unterstreicht Bärbel Köhler. In der täglich tagenden Lenkungsgruppe per Webkonferenz werden die Maßnahmen reflektiert und bei Bedarf angepasst.

Für Menschen da sein

Für das Team der Stadtwerke aus Kundenservice, Vertrieb oder Administration geht indes die Arbeit wie gewohnt weiter. „Wir sind auch künftig gerne für unsere Kunden da“, macht Bärbel Köhler deutlich. Vor allem Gewerbetreibende, deren Läden geschlossen bleiben müssten, würden sich derzeit melden: „In dieser speziellen Situation muss Bernau zusammenhalten. Wir versuchen deshalb, individuelle Lösungen für diejenigen zu schaffen, die wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens finanziell belastet werden“, kündigt sie an. Bei den Stadtwerken ist das KundenCentrum-Team weiterhin unter 03338 61-399 und per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de erreichbar. „Fast alle Anliegen lassen sich auch über diese Kontaktwege lösen“, sagt Bärbel Köhler. Darüber hinaus können Kunden auch im Online-Portal vieles selbst erledigen, wie etwa Verträge abschließen, Zählerstände übermitteln und Stammdaten oder Abschläge anpassen.

13.03.2020: KundenCentrum bis auf Weiteres geschlossen

Stadtwerke Bernau verlegen Kundenservice auf Telefon und Internet

KundenCentrum bleibt bis auf Weiteres geschlossen – Versorgung mit Energie und Wasser sichergestellt 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau setzen verstärkt auf Telefon- und Onlineservice und schließen ihr KundenCentrum ab Montag (16. März) vorerst bis auf Weiteres. „Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens in Deutschland haben wir uns zu dieser Vorsichtsmaßnahme entschlossen. Sie ist ein Beitrag, die Ansteckungsgefahr und Ausbreitung zu vermeiden oder wenigstens zu verringern“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Sie stellt klar: „Bei uns sind derzeit alle gesund. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter.“ Fast alle Anliegen von Kunden könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau auch telefonisch oder per E-Mail bearbeiten und lösen, informiert die Geschäftsführerin. 

Das Service-Team ist telefonisch unter 03338 61-399 und per E-Mail an kundencentrum@stadtwerke-bernau.de erreichbar. Viele Angelegenheiten lassen sich außerdem im Online-Kundenportal der Stadtwerke einfach selbst erledigen. „Bei uns gelten hohe Sicherheitsstandards. Dazu zählt auch die Unterweisung zum Infektionsschutz unserer Mitarbeiter“, betont Bärbel Köhler. Dabei orientiere man sich an den Maßgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundes- und Landesbehörden und passe die getroffenen Maßnahmen je nach Entwicklung entsprechend an, ergänzt sie.

Das Energieunternehmen ist insgesamt gut gerüstet für mögliche Ausnahmefälle. „Wir betreiben die Energie- und Wassernetze in der Stadt und nehmen unsere Verantwortung für die Versorgung der Einwohner sehr ernst“, erläutert die Stadtwerke-Chefin. Als Betreiber von kritischen Infrastrukturen stehen die Stadtwerke in engem Austausch mit Verbänden und Behörden. Energieversorgungsunternehmen sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Versorgungsnetz zu betreiben. „Dieser Pflicht können und werden wir auch in Krisenfällen nachkommen“, stellt Bärbel Köhler klar.

12.03.2020: Parkhaus der Stadtwerke Bernau biegt auf Zielgerade ein

Nach Pfingsten geht’s los

Parkhaus der Stadtwerke Bernau biegt auf Zielgerade ein ­ - Vermarktung der Dauerstellplätze beginnt - ­ Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen

BERNAU BEI BERLIN. Während am Dach noch gebaut wird, beginnt bereits der Innenausbau: Das Parkhaus der Stadtwerke Bernau, das in der Breitscheidstraße entsteht, nimmt weiter Formen an. „Etwa zwei Drittel der Bauzeit liegen hinter uns. Nach Pfingsten werden wir eröffnen können“, kündigt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, an. Parallel startet das kommunale Unternehmen mit der Vermarktung der Stellplätze. Mindestens ein Drittel der Parkplätze ist für Dauermieter reserviert. „Mit dem Parkhaus schaffen wir ein Stück weit Entlastung für die angespannte Parksituation in der Innenstadt. Schon bei der Planung haben wir deshalb genügend Platz für Dauermieter vorgesehen“, erläutert sie. Die Liste der Interessenten ist bereits gut gefüllt: Etwa 60 Mieter haben sich bei den Stadtwerken bereits für einen Parkplatz vormerken lassen. Wer Interesse an einem der Dauerplätze hat, kann sich ab sofort bei den Stadtwerken melden und informieren -­ per E-Mail an parken@stadtwerke-bernau.de oder telefonisch bei Gina Vollbrecht unter 03338 61-308. Mehr Informationen gibt es unter www.parken-in-bernau.de.

Mehr Platz, mehr Komfort
Die Fertigstellung des Parkhauses mit 377 Parkplätzen ist rund um Pfingsten geplant. Danach wartet es für Nutzer mit Komfort und technischen Raffinessen auf: Die Kennzeichen von Dauermietern werden zum Beispiel bei der Zufahrt automatisch erkannt. Das Parkhaus ist darüber hinaus videoüberwacht und wird von einem Sicherheitsdienst betreut. So stehen Fahrzeuge sicher, hell und trocken. Bei den Planungen haben die Stadtwerke außerdem auf breite Zuwege und große Wenderadien der einzelnen Parkplätze geachtet, damit auch größere Fahrzeuge bequem Platz finden. Seit August 2019 bauen die Stadtwerke am Parkhaus. Es wird über insgesamt zehn Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Erdgeschoss verfügen. Der Strom für sie kommt tagsüber aus der parkhauseigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach. Jedes Deck ist per Aufzug erreichbar, zehn behindertengerechte Parkplätze und ein mit dem Rollstuhl unterfahrbarer Kassenautomat entstehen ebenfalls.

Das Parkhaus der Stadtwerke Bernau im März 2020: derzeit werden die einzelnen Ebenen für die Asphaltschicht vorbereitet. Parallel dazu wird das Dach gedeckt (Foto: Stadtwerke Bernau).

10.03.2020: Arbeiten am Fernwärmenetz

Arbeiten am Fernwärmenetz

Abrissarbeiten am Netto-Markt in der Rüdnitzer Chaussee erfordern Unterbrechung der Wärmeversorgung – Aushänge informieren Anwohner

BERNAU BEI BERLIN. Am Donnerstagnachmittag (12. März) unterbrechen die Stadtwerke Bernau die Versorgung mit Fernwärme in Teilen der Innenstadt: Von 13 Uhr bis 18 Uhr stehen Wärme und Warmwasser nicht zur Verfügung. Grund für die Unterbrechung sind die Abrissarbeiten für die Erweiterung des Netto-Marktes in der Rüdnitzer Chaussee. Um das alte Gebäude vollständig abreißen zu können, muss der Fernwärme-Hausanschluss vom bestehenden Fernwärmesystem getrennt und das Netz in diesem Abschnitt kurzzeitig abgeschaltet werden. Betroffen von der Abschaltung der Fernwärmeversorgung sind insgesamt 281 Haushalte in der Eberswalder Straße, Hussitenstraße, August-Bebel-Straße und Jahnstraße. Das bezieht sich auch auf die Georg-Rollenhagen-Grundschule inkl. Turnhalle, den Rettungsdienst und die Kfz-Zulassungsstelle in der Jahnstraße. Die betroffenen Kunden wurden vorab über Aushänge in den Treppeneingängen oder Mitteilungen in den Briefkästen informiert. „Da auch die Grundschule betroffen ist haben wir uns dazu entschieden, die Unterbrechung am Nachmittag durchzuführen“, erläutert Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken und weist darauf hin, dass zu Beginn der Unterbrechung die Wärme-Speicher in den Häusern noch gefüllt sein werden, „deshalb dauert es eine gewisse Zeit, bis die Unterbrechung merklich wird“.

Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333 oder 0171 644 1 333.

25.02.2020: Stromausfall in Bernau

Nachteinsatz für Stadtwerke-Team

Ein Stromausfall in der Nacht zum Dienstag betrifft Teile von Bernau und vier Ortsteile ‒ Ursache war ein defektes Bauteil in einer Mittelspannungsleitung in Lindow

BERNAU BEI BERLIN. Die meisten Bernauer haben das Ereignis wohl verschlafen: In der Nacht zum Dienstag (25. Februar) hat ein Stromausfall in Teilen von Bernau und einigen Ortsteilen für Dunkelheit und stehengebliebene Uhren an Backofen und Co. gesorgt. Gegen 0:30 Uhr ging die Störmeldung bei den Stadtwerken Bernau ein. Betroffen waren Teile der Innenstadt, An der Viehtrift, Eichwerder, Lindow und Friedenstal sowie die Ortsteile Schönow, Birkholz, Birkholzaue und Birkenhöhe. Die Mitarbeiter der Stadtwerke stellten die Versorgung durch Umschaltungen im Netz wieder her. Nach etwa einer halben Stunde hatte ein Großteil der 7.500 betroffenen Haushalte wieder Strom; nach einer Stunde und 20 Minuten waren alle wieder am Netz. Die Fehlerstelle ist seit dem Morgen eingegrenzt: eine schadhafte Muffe an einem Mittelspannungskabel war die Ursache für den Stromausfall. Über diese Schadstelle ist nach derzeitigem Wissenstand Feuchtigkeit eingedrungen, die zu einem Kurzschluss führte. Häufig entstehen solche Fehler im Ergebnis von Beschädigungen durch Tiefbauarbeiten. „Die Reparaturarbeiten werden wir im Laufe des Mittwochs abschließen“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Ein Zusammenhang mit dem Stromausfall von vergangener Woche besteht nicht. „Wir investieren kontinuierlich in unser Netz, um unsere Kunden zuverlässig und sicher mit Energie zu versorgen“, erklärt der Technische Leiter. Allein im vergangenen Jahr flossen rund 650.000 Euro in den Erhalt von Bernaus Stromnetz.

16.02.2020: Stromausfall in Bernau

Stromausfall in den Bernauer Ortsteilen Schönow und Birkenhöhe sowie im Stadtteil Lindow

In Bernau kam es am Sonntagmorgen (16.02.) zu einem Ausfall der Stromversorgung. Um 07:00 Uhr sind durch eine Störung im Mittelspannungsnetz 21 Trafostationen ausgefallen. Um 07:55 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme aller Trafostationen, sodass die komplette Stromversorgung mittels Schaltmaßnahmen im Netz wieder hergestellt war. Vom Stromausfall waren ca. 4.500 Kunden betroffen. Der Grund für den Ausfall war ein Kabelfehler. Die Reparatur des betroffenen Kabels erfolgt am heutigen Montag (17.02.).

03.02.2020: Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Haus-Check im Dunkeln

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Wärmeverluste am Gebäude vermeiden – Anmeldung per Mail und Telefon möglich

BERNAU BEI BERLIN. Wenn der Ruf des Uhus durch die Dämmerung dringt, dann ist auch Boris Fleischhauer im Einsatz. Mit der Infrarotkamera identifiziert der Energieberater der Stadtwerke Bernau Wärmelecks in der Gebäudehülle. „Ab sofort können sich Hausbesitzer für die Thermografie anmelden und damit Energieschlupflöcher an Ihrem Haus ausfindig machen“, informiert er und fügt an: „Das ist ein schneller Weg Wärmeverluste aufzudecken, die eigene CO²-Bilanz und den Energieverbrauch zu senken und damit langfristig Kosten zu sparen.“ Die Thermografie kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?
Anhand von Thermografieaufnahmen mittels einer Infrarotkamera werden Wärmeverluste sichtbar. Sie zeigen sich auf den Bildern in Form von Farben. „Energetische Schwachstellen erscheinen in Rot und Gelb. Gut gedämmte Bereiche hingegen in Grün und Blau“, beschreibt Boris Fleischhauer. Damit die Aufnahmen möglichst aussagekräftig ausfallen, sollte der Wärmeunterschied zwischen dem beheizten Gebäude und der Umwelt möglichst groß sein. „Im Winter, wenn es draußen unter fünf Grad kalt und trocken ist, gelingen die besten Aufnahmen“, so Boris Fleischhauer. Termine finden in den Morgen- und Abendstunden statt und werden individuell vereinbart. Neben den Bildern erhält der Kunde einen Bericht mit der Auswertung und Modernisierungstipps.

Die Thermografie-Aktion richtet sich an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie in der Rubrik Thermografie, unter der Telefonnummer 03338 61395 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de

Thermogramme zeigen undichte Stellen an einem Haus, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Mit einer Wärmebildkamera werden diese Schwachstellen in der Gebäudehülle aufgespürt (Foto: Stadtwerke Bernau).

07.01.2020: Eisbahn hat viele Fans

Eisbahn hat viele Fans

Stadtwerke Bernau ziehen Bilanz – Wintersport auf Kufen ist bei Groß und Klein der Hit – Gästezahl wächst auf 20.879

BERNAU BEI BERLIN. Eine traumhafte Saison ist am Sonntagabend zu Ende gegangen: Am Abend des 5. Januar schloss die Eisbahn der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße ihre Pforten. „Noch nie zuvor hatten wir so viele Gäste. Wir sind überwältigt von der Resonanz, weil die Rekordzahlen des Vorjahres eigentlich kaum zu übertreffen waren“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Bereits zum elften Mal bot das örtliche Energieunternehmen den Menschen in und um Bernau Winterspaß auf Kufen. Genau 20.879 Gäste waren seit dem 22. November aufs Eis gekommen, das sind rund 300 mehr als in der vorherigen Saison. Unter Familien, sportbegeisterten Pärchen und Senioren hat die Eisbahn, die die Stadtwerke Bernau jeweils für gut sechs Wochen in ihre Fahrzeughalle zaubert, viele Fans. Auch Schulen nehmen diese Alternative zum Hallensport gerne an: 2.518 Schüler von insgesamt 95 Schulklassen schnallten sich Schlittschuhe an und drehten flotte Runden. Die Eisfläche hatten die Stadtwerke anlässlich des zehnten Jahres ihres Engagements im zurückliegenden Winter deutlich vergrößert - sie misst nunmehr 480 Quadratmeter.

Angebot für Nachwuchs kommt an
Eisstockschießen oder Laufen zu flotter Musik machen das Angebot noch attraktiver. Die jungen Bernauer schätzen die Eisdisco besonders; die Veranstaltung am 4. Januar führte sogar zum Tagesrekord von 901 Besuchern.
Dafür, dass auch künftig der Nachwuchs Spaß am Eislaufen hat, haben die Stadtwerke mit einem neuen Angebot gesorgt: Erstmals gab es für die Jüngsten Gleitschuhe, die die ersten Schritte auf dem Eis besonders einfach gestalten. „Der Schlittschuhverleih für kleines Geld ist ein wichtiger Teil unseres Engagements, denn wir wollen jedem den Zugang zum Eisvergnügen ermöglichen und damit die Lebensqualität in der Region steigern“, betont Bettina Römisch. Insgesamt stehen 270 Paar Schlittschuhe bereit, die jedes Jahr überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Schon die Kleinsten können mit Schuhgröße 24 einsteigen. Die Palette reicht dann bis zur stattlichen Schuhgröße 51. Wie oft diese zum Einsatz kamen, wüsste allerdings auch Bettina Römisch gerne.

(Foto: Stadtwerke Bernau)

Archiv Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019
18.12.2019: Störungsmeldung Stromausfall Bernau

Stromausfall in Bernau am 18. Dezember 2019

In Bernau kam es am Mittwochnachmittag um 15.59 Uhr zu einem Ausfall der Stromversorgung. Bei Modernisierungsarbeiten im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee kam es zu einem kurzzeitigen Ausfall eines Schutzgerätes. Der dadurch entstandene Spannungsausfall dauerte sechs Minuten, um 16.05 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme. Vom Stromausfall waren ca. die Hälfte aller Bernauer Haushalte betroffen. Dass es in einigen Teilen Bernaus zu längeren Stromausfallzeiten kam, ist auf unterschiedliche technische Bedingungen in den Kundenanlagen zurückzuführen. Die Ursache für den Ausfall des Schutzgerätes wird derzeit untersucht.

11.12.2019: Stadtwerke Bernau nehmen neues BHKW An der Viehtrift in Betrieb

Aller guten Dinge sind vier!

Stadtwerke Bernau nehmen viertes Blockheizkraftwerk-Modul in Betrieb ‒ in zwei Jahren Erzeugungskapazitäten vervielfacht ‒ 30 Prozent weniger CO2-Emissionen

BERNAU BEI BERLIN. Am Mittwoch (11. Dezember) haben Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und André Stahl, Bürgermeister von Bernau, gemeinsam das vorerst letzte Startsignal gegeben: Im Heizhaus An der Viehtrift ist damit das vierte Blockheizkraftwerk-Modul (BHKW) in Betrieb gegangen, das die Fernwärme- und Strom-Erzeugung in Bernau verstärkt. „Mit dem heutigen Tag haben wir einen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte erreicht: Die Wärmeversorgung Bernaus ist nun effizienter, klimaschonender und zukunftsfähiger“, betont die Stadtwerke-Chefin beim Besichtigungstermin. Insgesamt investiert das kommunale Unternehmen im Projekt rund 6,3 Millionen Euro in die sichere Versorgung der Hussitenstadt mit Energie. Mit den vier Modulen halbieren die Stadtwerke den sogenannten Primärenergiefaktor. Dieser Wert gibt an, wie umweltschonend die eingesetzte Energieart ist. Je niedriger der Wert, desto einfacher können Bauherren gesetzliche Vorgaben erfüllen. „Damit machen wir Fernwärme wettbewerbsfähig und für Bauherren und Investoren attraktiv“, betonte Bärbel Köhler mit Blick auf die Strategie 2025 des Unternehmens. Einerseits werde das Fernwärmenetz verdichtet und andererseits – wo wirtschaftlich sinnvoll – weiter ausgebaut.

Mehr Strom und Wärme
Weil die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung den eingesetzten Brennstoff Erdgas besonders gut ausnutzt, sinkt der Ausstoß von Treibhausgasen. „Gegenüber konventioneller Erzeugung werden 30 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen freigesetzt“, informierte Bärbel Köhler. Durch das Projekt „Power für Bernauer“ erzeugen die Stadtwerke nun 4 Megawatt mehr Strom und 4,4 Megawatt mehr Wärme als bisher. Dazu ergänzten die Stadtwerke das bestehende BHKW am Schönfelder Weg um zwei Module und errichteten ein neues BHKW für Bernau Süd in der Sonnenallee. Das neue BHKW An der Viehtrift ist ebenfalls mit einem Modul versehen. „Außerdem errichten wir dort einen zusätzlichen Wärmespeicher und haben bereits einen Transformator eingebaut“, erläuterte Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Die Erweiterungen reichen, um insgesamt zusätzlich 12.000 Haushalte mit Strom und 600 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

Fernwärme in Bernau
Bei den Stadtwerken Bernau hat die Wärmeversorgung seit jeher einen hohen Stellenwert. Seit den 1990er-Jahren – als Bernau noch als „Stadt der Heizhäuser“ bekannt war – haben die Stadtwerke sukzessive die Wärmeversorgung aufgebaut. Das Heizhaus An der Viehtrift ist eines von fünf Erzeugungsanlagen, die von den Stadtwerken über ganz Bernau verteilt betrieben werden. „Diese Dezentralität erhöht auch die Versorgungssicherheit: Kommt es an einem Punkt im Netz zu Problemen, springen die anderen Kapazitäten einfach ein“, erklärte Jürgen Alscher. Erstmals wurde das Gebäude An der Viehtrift, das heute noch der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau (Wobau) gehört, in den 1990er-Jahren als Fernwärme-Standort genutzt und vorübergehend stillgelegt. Mit der Installation des neuen BHKW-Moduls wird die Fernwärmeversorgung an diesem Standort reaktiviert. Damit reagieren die Stadtwerke auf das Wachstum der Stadt und den gestiegenen Ansprüchen an die Energieversorgung und die Netze.

André Stahl, Bärbel Köhler und Daniel Sauer nehmen mit einem kräftigen Druck auf den Startknopf das BHKW An der Viehtrift in Betrieb.

26.11.2019: Stadtwerke Bernau sorgen für Adventsstimmung

Wo tausende Lichtlein leuchten

Innenstadt erstrahlt in weihnachtlichem Glanz – Stadtwerke Bernau sorgen vom 1. Advent bis zum 6. Januar für Adventsstimmung mit 170.000 Lichtpunkten

BERNAU BEI BERLIN. Mittlerweile hat es Tradition: Die Stadtwerke Bernau sorgen zum fünften Mal in Folge mit rund 170.000 LED-Lichtpunkten für die richtige Weihnachtsstimmung in der Bernauer Innenstadt. Ab dem 1. Advent (1. Dezember) bringen unzählige Sterne, Lichterketten und Sternschnuppen ein ganz besonderes Licht in die dunkle Jahreszeit. Bis zu den Heiligen Drei Königen (6. Januar) werden die Lichter gut 320 Stunden lang für heimeliges Ambiente sorgen und Besuchern den Weg vom Bahnhof in die Innenstadt weisen. „Mit der Weihnachtsbeleuchtung engagieren wir uns gerne für ein Stückchen Lebensqualität in der Adventszeit. Als kommunales Unternehmen fühlen wir uns eng mit der Stadt und ihren Bewohnern verbunden“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Auch wenn der Aufbau für den „Goldenen Advent“ schon geübt ist, ein bisschen was zu tun war auch in diesem Jahr. „Fünf Jahre nach der Erstinstallation gab es jetzt die ersten größeren Reparaturen an den Lichterketten und Transformatoren“, erläutert Bärbel Köhler. In Vorbereitung auf die Lichtersaison galt es somit nach Sturmschäden an den Bäumen, Lichterketten zu entwirren und neu zu platzieren. Auch die Halterungen an den Laternen wurden geprüft. Neben dem Marktplatz ist im Advent auch die Bürgermeister- und Brauerstraße, die Berliner- und Klementstraße sowie die Alte Goethestraße erleuchtet.

Bei der Weihnachtsbeleuchtung setzen die Stadtwerke Bernau auf Nachhaltigkeit: Deshalb haben die Lichterketten auch spezielle Elemente, wodurch sie einfach mit den Bäumen mitwachsen können. Das reduziert nicht nur die Zeit für den Aufbau, sondern schont auch das städtische Grün. Die besonders langlebigen LED müssen selten erneuert werden. Sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie als andere Leuchtmittel. Weil sie außerdem kaum Wärme abgeben, sind sie sehr gut für den Außeneinsatz geeignet. „Mit solchen nachhaltigen Lösungen wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen für mehr Energieeffizienz und weniger Umweltauswirkungen“, schließt Bärbel Köhler.

21.11.2019: Stadtwerke Bernau lesen Zählerstände ab

Stadtwerke Bernau lesen Zählerstände ab 

Ableser der Stadtwerke Bernau im Stadtkern, in der Waldsiedlung und im Ortsteil Lobetal unterwegs – die restlichen Haushalte geben den Zählerstand per Ablesekarte oder online durch – Stichtag ist der 31. Dezember

BERNAU BEI BERLIN. Alle Jahre wieder: Die Stadtwerke Bernau lesen ab Ende November bis zum Jahreswechsel die Energie- und Wasserzähler ab. Persönlich Besuch bekommen Haushalte im Stadtkern Bernaus, in der Waldsiedlung und im Ortsteil Lobetal. Haushalte in allen anderen Stadt- und Ortsteilen erhalten ab Mitte Dezember eine Ablesekarte und übermitteln den Stadtwerken selbst die Zählerstände. Der kommunale Energiedienstleister liest jedes Jahr in anderen Stadtteilen die Zählerstände persönlich ab. „So können wir sicherstellen, dass sich bei den Abrechnungen keine Fehler einschleichen, die sich über die Jahre durchziehen“, erklärt Sven Anders, Leiter des Kundenservice der Stadtwerke Bernau. Als Betreiber des Strom- und Gasnetzes in Bernau und seinen Ortsteilen sind die Stadtwerke Bernau für das Ablesen der Zählerstände in allen Haushalten zuständig – auch in denen, die keinen Energieliefervertrag mit den Stadtwerken haben. Die Wasser- und Gartenwasserzähler (nicht jedoch die Wohnungswasserzähler) werden im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbands „Panke/Finow“ (WAV) ebenfalls erfasst.

Der Ableser kommt 
Die Zählerstände der Haushalte im Stadtkern, in der Waldsiedlung und im Ortsteil Lobetal werden in diesem Jahr persönlich von Ablesern aufgenommen. Über Aushänge werden Terminvorschläge mitgeteilt. „Passt der Termin nicht, kann unter der angegebenen Telefonnummer ohne Mehrkosten ein anderer vereinbart werden“, informiert Sven Anders. „Wir raten unseren Kunden auch, sich immer den Ausweis des Ablesers zeigen zu lassen und wer an der Echtheit des Ablesers zweifle, kann im KundenCentrum der Stadtwerke Bernau unter der Telefonnummer 03338 61-399 anrufen“, ergänzt er.

Zählerstand selbst ablesen
Alle Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau, in denen nicht persönlich abgelesen wird, erhalten ab Mitte Dezember wie gewohnt per Post eine Ablesekarte. Darüber können die Zählerstände für Strom, Gas und Wasser selbst übermittelt werden. „Die Zählerstandsmeldung ist auf mehreren Wegen möglich, denn wir legen Wert auf eine gute Kundenbetreuung und kurze Kontaktwege“, informiert Sven Anders. Die ausgefüllte Ablesekarte kann kostenlos per Post verschickt oder persönlich im KundenCentrum in der Breitscheidstraße 45 abgegeben werden. Online besteht die Möglichkeit, den Zählerstand über ein Formular mit Kunden- und Zählernummer abzuschicken. „Komfortabler geht`s aber, indem man sich auf der Homepage im Kundenportal registriert. Neben der Eintragung des Zählerstandes lässt sich bequem der Tarif einsehen und verwalten, der Verbrauch prüfen sowie die Rechnungen abrufen; letzteres kann auf Wunsch auf eine reine Online-Rechnung umgestellt werden, sodass der Kunde keine Papierrechnungen mehr erhält“, erläutert der Leiter des Kundenservice die Servicefunktionen. Für die mobile Lösung ist zusätzlich ein QR-Code auf der Ablesekarte gedruckt – Code mit dem Smartphone scannen, Zählerstand eingeben und direkt an die Stadtwerke Bernau verschicken.

Die Online-Services sind erreichbar unter www.stadtwerke-bernau.de/service.

Die Ablesezeit startet: Mitte Dezember erhalten alle Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau eine Ablesekarte. Der Zählerstand per Stichtag 31. Dezember kann online übermittelt werden.

11.11.2019: Eislaufen bei den Stadtwerken

Eislaufen bei den Stadtwerken

Zum Saisonstart bringen „Glückskinder“ Akrobatik aufs Eis ‒ freier Eintritt am Eröffnungstag ‒ Aktionen auf und neben dem Eis ‒ bitte ohne Auto anreisen

BERNAU BEI BERLIN. „Auf die Kufen, fertig, los!“ heißt es ab Freitag, 22. November: Dann startet die Eislaufsaison bei den Stadtwerken Bernau. Um 15 Uhr eröffnet der Verein Glückskind e. V. die Eisfläche mit einer unterhaltsamen Kunst- und Akrobatikshow, danach können Besucher zur Musik eine flotte Kufe aufs Eis legen. Um 18 Uhr lockt eine Lasershow, anschließend kann bis 20 Uhr die Bahn nach Herzenslust genutzt werden. „Wir freuen uns auf gute Laune, ein abwechslungsreiches Programm und viele Besucher in unserer elften Eislaufsaison“, lädt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, ein. Auch in diesem Jahr steht wieder eine große Eisfläche von 480 Quadratmetern zur Verfügung. Den „Anbau“ hatten die Stadtwerke zum zehnten Geburtstag des Freizeitvergnügens im vergangenen Jahr spendiert. Auch außerhalb der Bahn wartet ein attraktives Angebot: Zuckerwatte, Popcorn, Glühwein und Kinderpunsch versüßen die Vorweihnachtsstimmung. Außerdem locken eine Fotobox und tolle Gewinne beim Glücksrad.

Bis zum 5. Januar 2020 öffnen die Stadtwerke die Eisbahn montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Sonn- und feiertags sowie in der Ferienzeit geht es von 11 bis 20 Uhr aufs Eis. Zum Eingang gelangen Eislaufhungrige über die Zufahrt der Breitscheidstraße 51, rechts neben dem Restaurant „Casa Vicina“. Am Eröffnungstag ist der Eintritt frei, danach zahlen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 2,00 Euro pro Stunde, Erwachsene 3,00 Euro. Am 26. November, 4. Dezember 2019 sowie an Heiligabend und Silvester bleibt die Bahn geschlossen. Mehr Informationen gibt es auch auf www.bernau-feiert.de. Dort gibt es auch das Buchungstool für Schulklassen und Hortgruppen sowie Infos zum Eisstock-Cup, die Eislaufschule und Eisdisco.

Auto stehen lassen
Wegen der Baustelle für das neue Parkhaus bitten die Stadtwerke darum, nicht mit dem eigenen Fahrzeug bis in die Breitscheidstraße 45 zu fahren. „Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind sehr begrenzt, außerdem kann es durch die Bauarbeiten zu Einschränkungen auf der Zufahrt kommen“, erläutert Bärbel Köhler. Aus diesem Grund rät sie, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und alternativ auf andere Parkplätze auszuweichen, etwa am Bahnhof oder an der Waschspüle.

18.10.2019: Stadtwerke warnen vor Haustür-Trick

Stadtwerke warnen vor Haustür-Trick

Betrüger sind im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau unterwegs – zum eigenen Schutz immer Ausweis zeigen lassen – Vorsicht bei Verträgen – keine an der Türe abschließen

BERNAU BEI BERLIN. Bei den Stadtwerken Bernau häufen sich Anrufe von besorgten Bernauern. Sie schildern, dass Unbekannte versuchen, sie zum Abschluss eines Stromvertrags im Auftrag von E.ON zu drängen. „Sie behaupten außerdem, dass E.ON und die Stadtwerke kooperierten und es unser Unternehmen bald nicht mehr gebe“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. „Das ist vollkommener Quatsch!“, distanziert sie sich. „Diese Leute gehen skrupellos vor, bedrängen unsere Kunden und überrumpeln sie“, äußert sie sich besorgt. Bernauer, die einen solchen betrügerischen Vorgang beobachtet haben, fordert Bettina Römisch auf, sich bei den Stadtwerken zu melden. „Wir möchten unsere Kunden vor faulen Tricks schützen. In der Vergangenheit haben wir bereits mehrere Klagen gegen Firmen gewonnen, die an der Haustür Geschäfte machen wollten“, erläutert sie. Wer sich doch zu einem Vertrag hat überreden lassen und das bereut, sollte schnell handeln: Innerhalb von 14 Tagen können Betroffene ohne Angabe von Gründen von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. „Sie können sich auch jederzeit an uns wenden, wir lassen niemanden hängen!“, ergänzt sie.

Grundsätzlich raten die Stadtwerke Bernau zur Vorsicht bei Hausbesuchen. Auf Nummer sicher geht, wer folgende Tipps berücksichtigt: 

1. Lassen Sie niemanden in die Wohnung.
2. Fragen Sie nach Namen und Vornamen des Besuchers. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen.
3. Prüfen Sie den Ausweis. Bei Zweifeln an der Echtheit rufen Sie bei den Stadtwerken an. Schließen Sie vorher aber die Wohnungstür. 
4. Fragen Sie explizit noch einmal nach dem Grund des Besuchs.
5. Geben Sie keine Daten heraus. 
6. Unterschreiben Sie nichts. Bei Interesse bitten Sie, die Unterlagen da zu lassen. Dann können Sie sie in Ruhe prüfen.

17.10.2019: Stadtwerke Bernau halten Preise für Erdgas stabil

Stadtwerke Bernau halten Preise für Erdgas stabil

Bis Ende August 2020 garantiert unveränderte Konditionen – kommunaler Energieanbieter hat Chancen am Beschaffungsmarkt erneut genutzt

BERNAU BEI BERLIN. Entspannt zurücklehnen können sich Kunden der Stadtwerke Bernau, die mit Erdgas heizen: „Wir halten unsere Gaspreise bis Ende August 2020 garantiert stabil, also über die gesamte Heizperiode und darüber hinaus“, stellt Bettina Römisch klar. Die Bereichsleiterin Vertrieb muss es wissen: Denn sie ist für den Energie-Einkauf und für die Tarifgestaltung zuständig. „Die Preise an den Handelsplätzen ziehen zwar an“, erläutert sie, „aber wir haben die Möglichkeiten wieder optimal genutzt, so dass wir die Preise noch eine Weile stabil halten können. Davon profitieren jetzt unsere Kunden übers Winterhalbjahr besonders.“ Seit 2016 hat das kommunale Unternehmen seine Gaspreise dreimal gesenkt. „Wir versorgen unsere Kunden stets so günstig wie möglich“, betont sie.  

Die Zeichen am Beschaffungsmarkt für Energie zeigen jedoch klar nach oben. Allein im vergangenen Jahr stiegen die Kosten für den Erdgaseinkauf in den ersten drei Quartalen um 50 Prozent. Auch bei Strom herrscht steigende Tendenz. Bettina Römisch sagt dazu: „Wir werden die Strompreise noch über den Jahreswechsel stabil halten können, vielleicht bis ins Frühjahr. Erhöhungen ziehen wir so lange wie möglich hinaus.“ Entscheidend ist für sie auch, wie sich die staatlich bestimmten Abgaben und Umlagen und die Netzentgelte in Summe entwickeln. Final stehen diese erst Ende Dezember fest. Am 15. Oktober ist bereits die EEG-Umlage für 2020 veröffentlicht worden, sie erhöht sich 2020 um 0,351 Cent auf 6,756 Cent.

Gut beraten
„Wir beraten unsere Kunden persönlich in unserem Kundenzentrum“, betont Bettina Römisch und fügt an: „Unser Serviceteam informiert zu den einzelnen Produkten der Stadtwerke, wie zum Beispiel zu den Vorteilen des Kombi-Rabatts für diejenigen, die sowohl Strom als auch Gas beziehen.“ Aktuell läuft bei den Stadtwerken Bernau auch die Aktion „Freunde werben Freunde“: Wer als Kunde das Unternehmen weiterempfiehlt, sichert sich selbst und dem geworbenen Neukunden pro abgeschlossenem Vertrag jeweils 75 Euro. Der Wechsel zu den Stadtwerken ist ganz einfach: Vertrag ausfüllen und abschicken oder im Kundenzentrum vorbeibringen, den Rest des Wechselprozesses übernehmen die Stadtwerke.

16.10.2019: Mit der Schulklasse aufs Eis

Mit der Schulklasse aufs Eis

Stadtwerke Bernau bereiten Eisbahn vor – Eröffnung am 22. November – Hort- und Schulklassen können schon jetzt Termine buchen

BERNAU BEI BERLIN. Die Vorbereitungen zur Eisbahnsaison bei den Stadtwerken Bernau haben begonnen. Am 22. November ab 15 Uhr geht es wieder los. Davor heißt es aber noch: planen, aufbauen, dekorieren und Eis machen. „Auf unserer Webseite www.bernau-feiert.de gibt es jetzt ganz aktuell alle Informationen rund um die Eisbahn. Auch die Buchung für Schulklassen und Hortgruppen ist jetzt wieder möglich“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Auf der 480 Quadratmeter großen Eisfläche erwarten die Besucher Events wie die Eisparty zur Eröffnung, den Eisstock-Cup, die Eislaufschule und die Eisdisco. Bis zum 5. Januar ist die Eisbahn auf dem Firmengelände der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße 45 geöffnet. „Wegen des Parkhaus-Neubaus gibt es in dieser Saison eine geänderte Wegführung zur Eishalle“, informiert Bettina Römisch und ergänzt: „Auf unserer Webseite finden Besucher eine Anfahrtsskizze und weitere Hinweise.“

Online-Buchung für Schulklassen
Schulklassen und Hortgruppen können ab sofort Termine für einen sportlichen Ausflug buchen. Denn in der Schulzeit von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr steht die Eisbahn der Stadtwerke exklusiv den Schülern zur Verfügung. Im Online-Kalender auf der Webseite www.bernau-feiert.de kann ganz einfach gebucht werden: Termin auswählen und die Reservierungsanfrage an die Stadtwerke Bernau schicken. Wichtig ist, dass jede Stunde einzeln angeklickt wird. Das heißt: Für zwei Stunden auf der Eisbahn zwei Stunden buchen. Die Stadtwerke verleihen auch Schlittschuhe. Der Tipp für Schulklassen und Hortgruppen: Am besten die Schuhgrößen gleich bei der Buchung angeben. So liegen die Kufenflitzer bei der Ankunft schon bereit und der Eisspaß kann beginnen.

Die Stadtwerke Bernau gehen wieder „on Ice“. Am 22. November wird ab 15 Uhr die Eisbahnsaison eröffnet. 

24.09.2019: Fernwärme wird effizienter

Fernwärme wird effizienter

Stadtwerke Bernau nehmen unterirdische Fernwärmeleitungen in Betrieb – Unterbrechung der Versorgung in Teilen Bernaus

BERNAU BEI BERLIN. Nicht mehr lange sind die Freileitungen für Fernwärme am Ende der Gernotstraße zu sehen: Am Dienstag, 1. Oktober, binden die Stadtwerke Bernau die Fernwärmeversorgung von den oberirdisch verlaufenden Leitungen auf die neuen unterirdischen Leitungen um. Für diese Arbeiten muss die Wärmeversorgung unterbrochen werden. Betroffen davon sind das Wohn- und Industriegebiet am Schönfelder Weg und das Neubaugebiet Panke-Park. Die Stadtwerke Bernau haben die betroffenen Haushalte und Firmen vorab über Aushänge informiert. „Wir beginnen frühmorgens um 4 Uhr, damit wir bis abends sicher fertig sind und die Anwohner spätestens um 23 Uhr wieder Wärme haben“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Die eigentliche Zeit ohne Wärme sei deutlich kürzer als der Unterbrechungszeitraum, merkt der Leiter Technik an, da die Wärmespeicher in den Häusern morgens noch gut gefüllt seien. Nicht betroffen von den Umbindearbeiten ist die Versorgung im benachbarten Stadtteil Bernau-Süd; hier kann es höchstens zu kurzzeitigen Schwankungen kommen. Nach Inbetriebnahme der neuen Fernwärmeleitungen wird die alte, oberirdisch verlaufende Leitung am Ende der Gernotstraße abgebaut und die Oberfläche wiederhergestellt.

Effiziente Fernwärme für den Klimaschutz
Insgesamt 300 Meter neue Leitungen für Fernwärme haben die Stadtwerke Bernau in diesem Jahr unter die Erde gebracht. Dabei wurden alte Beton-Stahlrohre aus den 1970er-Jahren gegen neue Kunststoffmantelrohre ersetzt. „Mit der Modernisierung unseres gesamten Wärmenetzes haben wir 1990 begonnen. Diese sichert unseren Fernwärmekunden eine langfristig zuverlässige Versorgung bei hoher Energieeffizienz“, erläutert Jürgen Alscher. Denn mit dem Einbau von modernen, gut isolierten Leitungen sinken auch die Wärmeverluste im Netz. Die nächste Maßnahme zum Ausbau der Fernwärme in Bernau steht bereits in den Startlöchern: Für das kommende Jahr ist geplant, entlang des Schönfelder Weges in Richtung Bahnhofs-Passage weiter zu erschließen.

Die oberirdischen Rohrleitungen am Ende der Gernotstraße aus den 1970er-Jahren gehören bald der Geschichte an. Die Stadtwerke Bernau erneuern in diesem Abschnitt die Fernwärmeleitungen, die in Zukunft unterirdisch verlaufen werden.

23.08.2019: Startschuss für mehr Parkraum

Spatenstich zum Stadtwerke-Parkhaus in der Breitscheidstraße

377 Stellplätze für Besucher und Dauermieter entstehen ‒ intelligent vernetzt für moderne Mobilität 

BERNAU BEI BERLIN. Die Asphaltdecke ist schon abgetragen, jetzt geht es los: Zum offiziellen Spatenstich für das Parkhaus der Stadtwerke Bernau versammelten sich am Freitag (23. August) auf Einladung von Geschäftsführerin Bärbel Köhler Bernaus Bürgermeister André Stahl sowie Vertreter des Aufsichtsrats und der beteiligten Bauunternehmen. Denn auf der Fläche des Parkplatzes in der Breitscheidstraße 45 entsteht innerhalb des kommenden Jahres ein „hochmodernes und komfortables Parkhaus, das die Platznot in Bernaus Zentrum lindern wird“, kündigte die Stadtwerke-Chefin an. Sie fügte an: „Uns liegt die Lebensqualität in Bernau am Herzen. Dazu gehört auch genügend Parkraum, der nahe und günstig zur Innenstadt gelegen ist.“ Bernaus Wohnraum-Wachstum der letzten Jahre setzt sich damit in der Infrastruktur fort: Insgesamt sollen nach Plänen der Stadt Bernau 2.000 neue Parkplätze innerhalb von drei Jahren entstehen. Dazu trage man bei den Stadtwerken nicht nur mit der sicheren Energieversorgung bei, „sondern auch in Sachen Parkraum“, ergänzte sie anlässlich des Spatenstichs. Die Investitionssumme beträgt 4,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Parkhauses ist für den Sommer 2020 geplant.

Smarte Planung für morgen
Insgesamt wird auf vier Stockwerken Platz für 377 Autos entstehen, zehn Elektrofahrzeuge werden im Erdgeschoss parallel laden können. Der Strom für die E-Autos stammt tagsüber von der parkhauseigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach. Bei den Planungen habe man auf breite Zuwege und große Wenderadien der einzelnen Parkplätze geachtet, „damit finden auch SUV-Fahrer genügend Platz vor“, informierte Christian Örtwig, der bei den Stadtwerken das Projekt betreut. Das moderne Zufahrtssystem ist bereits so ausgelegt, dass es mit Sensoren nachgerüstet werden kann, die Fahrzeuge erfassen und sie automatisch zu freien Plätzen lotsen können. Jedes Deck ist per Aufzug erreichbar, „zehn behindertengerechte Parkplätze und ein mit dem Rollstuhl unterfahrbarer Kassenautomat sind ebenfalls geplant“, erläuterte er.

In Umgebung integriert
Das Parkhaus in zweiter Reihe zur Breitscheidstraße fügt sich nach Plänen der Stadtwerke gut in die Umgebung ein, auch der Grünstreifen bleibt weitgehend erhalten. Die Architektur des Parkhauses ermöglicht es, dass viel Tageslicht ins Innere fällt, „Glaselemente lockern die Fassade auch optisch auf“, betonte Christian Örtwig. Außerdem wird das Parkhaus mit einem geräuscharmen Belag und einer Deckenverkleidung ausgestattet sein, die Schall schluckt.

So geht es weiter
Mit dem Bau haben die Stadtwerke das Generalbauunternehmen Willy Johannesbau GmbH & Co. KG aus Niedersachsen beauftragt. Es hatte sich im öffentlichen Vergabeverfahren durchgesetzt. Das Baufeld ist vorbereitet, in den kommenden Tagen wird ein Kran auf der Baustelle einziehen. Nach den Arbeiten am Fundament werden bereits im Herbst die Stahlbauer die ersten Träger sowie das Treppenhaus montieren. 

Detlef Lück vom Generalbauunternehmen, Bürgermeister André Stahl, Stadtwerke Geschäftsführerin Bärbel Köhler und Marten Hübler vom Architekturbüro (v. l. n. r.) beim Spatenstich für das Stadtwerke-Parkhaus in der Breitscheidstraße 45. 

05.08.2019: Bernau-Viehtrift: Keine Fernwärme am Donnerstag (08.08.)

Bernau-Viehtrift: Keine Fernwärme am Donnerstag

Heizhaus An der Viehtrift wird an das Fernwärmenetz angeschlossen – Unterbrechung der Versorgung notwendig – Aushänge informieren Anwohner

BERNAU BEI BERLIN. Am Donnerstag (8. August) unterbrechen die Stadtwerke Bernau die Versorgung mit Fernwärme im Stadtteil Viehtrift: Von 7 Uhr bis in die frühen Abendstunden (18 Uhr) stehen Wärme und Warmwasser nicht zur Verfügung. Grund für die Unterbrechung sind Leitungsarbeiten am Heizhaus an der Viehtrift. In das Gebäude, in dem früher bereits Wärme erzeugt wurde, wird ein Blockheizkraftwerk (BHKW) einziehen. Die Verbindung zum bestehenden Leitungsnetz wird jetzt hergestellt. An der Viehtrift erweitern die Stadtwerke ihre Erzeugungskapazitäten und verstärken ihr Fernwärmenetz mit einem weiteren BHKW, das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Betroffen von der Unterbrechung sind im Stadtteil Viehtrift etwa 1.000 Wohnungen, die von den Stadtwerken Bernau vorab über Aushänge und Mitteilungen in den Briefkästen informiert wurden. Das bezieht sich auf Anwohner in folgenden Gebäuden: Am Mahlbusen 1-54, An der Tränke 21-30, An der Viehtrift 7, 9, 11 sowie 23-49, in der Zepernicker Chaussee 9, 20 und 24 sowie in der Heinersdorfer Straße 45 und 52. Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken, weist darauf hin, dass zu Beginn der Unterbrechung die Wärme-Speicher in den Häusern noch gefüllt sein werden, „deshalb dauert es eine gewisse Zeit, bis die Unterbrechung merklich wird“. Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333.

„Mehr Power für Bernauer“
Die Maßnahme im Heizhaus An der Viehtrift ist Teil der Fernwärme-Strategie „Mehr Power für Bernauer“. Die Stadt wächst, deshalb wird auch die Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Bernau ausgebaut. Am Standort An der Viehtrift wurde seit dem Jahr 2000 keine Wärme mehr erzeugt; „jetzt wird das Heizhaus wiederbelebt“, sagt Jürgen Alscher. Das Gebäude nutzen die Stadtwerke für den weiteren Ausbau ihrer Erzeugungskapazitäten. Über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden derzeit bestehende Anlagen mit Modulen verstärkt. Sie alle arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der hocheffizient gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt wird. Unterm Strich erzeugen die Stadtwerke Bernau auf diese Weise vier Megawatt Strom zusätzlich ‒ das reicht für etwa 12.000 Haushalte in Bernau. 

23.07.2019: Stadtwerke Bernau feiern Tag der Freundschaft

Sommer bei den Stadtwerken

Stadtwerke Bernau feiern Tag der Freundschaft mit Sommerlounge vor dem KundenCentrum – kostenlos Softeis – Prämienaktion „Freunde werben Freunde“

BERNAU BEI BERLIN. Am Dienstag (30. Juli) ist internationaler Tag der Freundschaft: Was liegt da näher, als diesen mit seinen Freunden zu teilen? Die Stadtwerke Bernau laden deshalb unter dem Motto „Wir teilen Watt mit Ihnen!“ ein. Von 10 bis 18 Uhr können Freunde der Stadtwerke und die, die es gerne werden wollen, vor dem KundenCentrum in der Breitscheidstraße 45 gemeinsam den Sommer genießen. Die Stadtwerke Bernau teilen Softeis, Liegestühle und die ein oder andere Überraschung mit allen, die vorbeikommen. Zusätzlich können Freunde und Bekannte mit der Aktion „Freunde werben Freunde“ gleich doppelt Geld erhalten. Wer schon Kunde ist, kann ganz einfach einen Freund werben und beide bekommen als Dankeschön eine Prämie in Höhe von 75 Euro. „Natürlich kann sich jeder auch erstmal in sommerlicher Atmosphäre bei einem Softeis kompetent beraten lassen. „Einfach vorbeikommen und eine gute Zeit haben“, lädt Bettina Römisch, Bereichsleiterin Vertrieb der Stadtwerke, ein.

Beratung im Büro oder im Bus
Die Stadtwerke kommen ihren Kunden nicht nur einmal im Jahr und bei gutem Wetter entgegen. Der Service-Bus EnergieTREFF(ER) ist zum Beispiel regelmäßig im Landkreis unterwegs und dient als mobile Beratungsstelle. „Es ist uns wichtig, in der Region präsent zu sein, damit die Leute eine Anlaufstelle für ihre Probleme, Ideen und Fragen haben“, sagt Bettina Römisch. Als lokaler Energieversorger ist das ein besonderes Anliegen, da Kunden und Unternehmer hier eng vernetzt sind. So werden vornehmlich lokale Firmen von den Stadtwerken beauftragt und damit die Wirtschaftskraft in der Region gestärkt. „Der Barnim ist auch unsere Heimat und deshalb setzen wir uns für die Lebensqualität hier ein. Diese Verbundenheit gab uns die Idee zur Aktion: Freunde werben Freunde“, berichtet die Vertriebsleiterin.

Die Aktion gilt beim Abschluss eines Strom- oder Erdgasvertrags. Zusätzliche Informationen gibt es direkt bei den Stadtwerken, am Tag der Freundschaft, am Service-Bus oder im Internet unter: www.stadtwerke-bernau.de/freunde

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau freuen sich auf den Tag der Freundschaft. Die Sommerlounge lädt alle die vorbeikommen, Freunde der Stadtwerke und die, die es noch werden wollen, zum Treffen und Austauschen ein.

11.07.2019: Verbesserte Servicezeiten für Zählertausch, Hausanschluss und Co.

Stadtwerke Bernau verbessern technischen Service

Jetzt an zwei Tagen auch bis 18 Uhr Termine zum Zählertausch, Hausanschluss und Co. – optimierte Prozesse machen Angebot möglich

BERNAU BEI BERLIN. Wer zum Beispiel einen Energie-Anschluss für sein Haus braucht oder einen neuen Zähler, wendet sich an die Stadtwerke Bernau. Dort kümmern sich 45 Mitarbeiter aus dem Technischen Service um alle Belange im Netzgebiet. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Zählerwechsel und -einbau sowie die Wartung der Hausanschlüsse für Strom, Gas, Fernwärme und Wasser ‒ letzteres im Auftrag des örtlichen Wasserverbands. Weil immer mehr Bernauer Termine auch nach ihrem Feierabend vereinbaren möchten, haben die Stadtwerke Bernau die technischen Servicezeiten ausgeweitet. Die Mitarbeiter sind nun neben dienstags auch mittwochs länger unterwegs: von 6.30 bis 18 Uhr statt bisher von 7.30 bis 16 Uhr. Möglich machen das auch verbesserte interne Prozesse. „Wir kümmern uns als Netzbetreiber um alle Hausanschlüsse und Zähler in Bernau und den Ortsteilen. Gerade weil Verbraucher ihren Netzbetreiber nicht frei wählen können, ist es uns wichtig, dass sie mit uns und unserer Leistung zufrieden sind“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik, und fügt an: „Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an einem verbesserten Service.“ Wer Fragen zum Zählerwechsel oder zum Hausanschluss hat oder einen Termin vereinbaren möchte, wendet sich einfach an den Kundenservice der Stadtwerke unter 03338 61-399.

Noah-Manuel Wollanik, Netzmonteur Strom bei den Stadtwerken Bernau, kontrolliert mit einem Spannungsprüfer die richtige Spannung nach einem Stromzählerwechsel.

26.06.2019: Stadtwerke Bernau bauen Parkhaus

Parken mit den Stadtwerken

Bernauer Stadtwerke informieren Anwohner über Pläne ‒ knapp 400 moderne Parkplätze entstehen innerhalb eines Jahres ‒ Ausweichplätze für Besucher des KundenCentrums

BERNAU BEI BERLIN. Auf vier Stockwerken komfortabel parken, E-Auto laden und bequem bezahlen: Das alles gibt es für Bernauer bald in direkter Nähe zur Innenstadt. Denn die Stadtwerke Bernau errichten auf der bisherigen Fläche des Parkplatzes in der Breitscheidstraße ein Parkhaus. Die Pläne hat das kommunale Unternehmen am Dienstag (25. Juni) zunächst den Anwohnern und bisherigen Mietern der Stellplätze bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt. „Wir bauen hier das modernste Parkhaus Bernaus“, betont Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke. Bei dem 4,5 Millionen Euro großen Projekt ist ihr besonders wichtig, dass alle Beteiligten frühzeitig mit im Boot sind. Geplant ist etwa ein Jahr Bauzeit, los geht es Anfang Juli. „Bis das Gebäude fertig ist, gibt es in Sachen Parkraum leider eine Durststrecke“, bedauert sie. Weil man bei den Stadtwerken um die Knappheit weiß, habe man die Fläche so lange wie möglich geöffnet gehalten. Ab 1. Juli wird der Parkplatz dann endgültig gesperrt sein, damit die Vorarbeiten beginnen können.

Modern und komfortabel
Auf vier Etagen entsteht Platz für 377 Fahrzeuge; geplant sind auch zehn E-Ladesäulen. Dort können Elektromobile künftig den Strom tanken, den eine Photovoltaikanlage auf dem Parkhaus-Dach erzeugt. Auch behindertengerechte Parkplätze und Bezahlsysteme sind vorgesehen. Große Radien, breite Parkplätze und Fahrwege machen das Navigieren auch für Fahrer größerer Autos einfach. „Das Gebäude ist so geplant, dass es die Voraussetzungen für eine digital vernetzte Steuerung schon erfüllt“, erläutert Projektleiter Christian Örtwig von den Stadtwerken. Mit dem Parkhaus vervierfacht sich die Zahl der Stellplätze in der Breitscheidstraße; die Anzahl der Dauerstellplätze wächst ebenfalls. „Damit kommen dann auch diejenigen Anlieger zum Zuge, die bisher auf der langen Warteliste stehen“, informiert er.

In Umgebung integriert
Das Parkhaus in zweiter Reihe zur Breitscheidstraße soll sich nach Plänen der Stadtwerke möglichst gut in die Umgebung einfügen: „Auch der Grünstreifen bleibt weitgehend erhalten“, kündigt Christian Örtwig an. Die Architektur des Parkhauses ermöglicht es, dass viel Tageslicht ins Innere fällt, „Glaselemente lockern die Fassade auch optisch auf“, betont er. Außerdem wird das Parkhaus mit einem geräuscharmen Belag und einer Deckenverkleidung ausgestattet sein, die Schall schluckt.

Parkraum als Beitrag zur städtischen Infrastruktur
Die Stadtwerke Bernau haben für den Bau einen Generalunternehmer beauftragt, der sich im öffentlichen Verfahren durchgesetzt hatte. Teilprojekte wiederum werden wo immer möglich an Betriebe aus der Region vergeben. „Die Förderung des Standorts und seiner Wirtschaftskraft liegt uns am Herzen“, erklärt Bärbel Köhler dazu. Die Stadtwerke verstehen sich als Infrastruktur-Entwickler in Bernau, „dazu gehört auch, Lösungen für die Mobilität zu schaffen“, fügt sie an.

Ausweichplätze ausgeschildert
Während der Bauzeit können auch Stadtwerke-Besucher, die im KundenCentrum etwas zu erledigen haben, dort nicht parken. Für sie haben die Stadtwerke eine Ausweichmöglichkeit geschaffen: „Im Kulturhof sind für unsere Kunden Parkplätze reserviert, sie sind ausgeschildert“, erläutert Christian Örtwig.

 Zum Parkhausprojekt


Süd-Ost-Ansicht des neuen Parkhauses, das auf rund 2.700 Quadratmetern entsteht. Zahlreiche Fensterelemente lassen viel Licht ins Innere.

04.06.2019: Stadtwerke Bernau mit zertifizierter Sicherheit

Stadtwerke Bernau: zertifizierte Sicherheit

Geprüftes Informationssicherheitsmanagement schützt Infrastruktur 

BERNAU BEI BERLIN. Gut geschützt ist die Netzleitstelle der Stadtwerke Bernau. Dort laufen alle Informationen über den Zustand der Energienetze in der Hussitenstadt zusammen. Um die Informationssicherheit und die Versorgungssicherheit zu steigern, haben die Stadtwerke ein spezielles Informationssicherheitsmanagement-System, kurz ISMS, eingeführt und sich von einer unabhängigen Prüfungsstelle zertifizieren lassen. Das Konzept richtet sich nach den strengen Anforderungen des IT-Sicherheitskatalogs der Bundesnetzagentur. Es stellt sicher, dass die sogenannten „kritischen Netzinfrastrukturen“ optimal geschützt sind – also Strukturen, die gebraucht werden, damit unser gewohnter Alltag in Städten und Kommunen funktioniert. „Wir tragen eine hohe Verantwortung dafür, dass die Menschen in Bernau und den Ortsteilen rund um die Uhr sicher versorgt sind. Deshalb setzen wir alles daran, dass die Versorgungssicherheit weiterhin hoch bleibt“, betont Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Im Sicherheitskatalog sind neben den technischen Vorkehrungen Regeln und Methoden definiert, um z. B. Informationswerte gegen Manipulationen zu schützen.

Jörg Roepke (li.), Mitarbeiter im Stördienst, und Christoph Krause (re.), Mechatroniker für Fernwärme, beobachten die Energienetze in Bernau über Monitore in der Netzleitstelle der Stadtwerke Bernau.

03.05.2019: Stadtwerke Bernau verbessern Fernwärme-Netz

Ab unter die Erde

Stadtwerke Bernau verbessern Fernwärme-Netz und bauen oberirdische Leitung ab ‒ Unterbrechung der Versorgung am Dienstag in Bernau Süd und Panke-Park 

BERNAU BEI BERLIN. Die oberirdischen Rohrleitungen im Anschluss an die Gernotstraße gehören bald der Geschichte an. Die Stadtwerke Bernau erneuern in diesem Abschnitt die Fernwärmeleitungen, die in Zukunft unterirdisch verlaufen werden. Zum Start der Bauarbeiten wird die Versorgung am Dienstag (7. Mai) unterbrochen: Zwischen 4 Uhr früh und 22 Uhr abends steht Fernwärme in Bernau Süd und im Neubaugebiet Panke-Park an diesem Tag nicht wie gewohnt zur Verfügung. Weil die Wärme-Speicher in den Häusern zu Beginn noch gefüllt sind, dauert es eine gewisse Zeit, bis die Unterbrechung merklich wird. Betroffen sind etwa 1.200 Haushalte, die von den Stadtwerken vorab über Aushänge und Mitteilungen in den Briefkästen informiert werden. „Wir erneuern an dieser Stelle ein Stück unseres Fernwärmenetzes aus den 1970er-Jahren. So steigern wir die Versorgungssicherheit einerseits und machen andererseits unser Netz effizienter“, erläutert Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Denn mit dem Einbau von modernen, gut isolierten Leitungen sinken auch die Wärmeverluste im Netz. 

Die Fernwärmeunterbrechung am Dienstag ist der Auftakt einer mehrwöchigen Baumaßnahme. „Im ersten Schritt bauen wir eine Art Umleitung für die Fernwärme. Somit sinkt unterm Strich die Zeitspanne, in der wir das Netz in diesem Abschnitt abschalten müssen“, sagt er. Denn sind die Leitungen auf einer Trassenlänge von 280 Metern fertig, muss das Bestehende mit dem Neuen verbunden werden. Mit der Umleitung geht das besonders rasch: „Statt mehrere Tage müssen wir im Sommer dann nur voraussichtlich einen Tag veranschlagen“, fügt Jürgen Alscher an. Den Stadtwerken Bernau sei es wichtig, Bauarbeiten effizient durchzuführen und Auswirkungen zu minimieren. 

Von der Unterbrechung der Versorgung betroffen sind die Straßen Saturnring, Uranusring, Marsstraße, Sonnenallee, Neptunring, Herkulesstraße, Merkurstraße, Pegasusstraße, Orionstraße, Phönixstraße und der Schönfelder Weg. Informationen für Anwohner gibt auch der Störungsdienst der Stadtwerke Bernau unter 03338 61-333.

30.04.2019: Stadtwerke Bernau unterstützen den Weg zur eigenen PV-Anlage

Strom aus eigenem Anbau

In Bernau wird immer mehr Solarenergie erzeugt ‒ Stadtwerke unterstützen den Weg zur eigenen PV-Anlage ‒ Miet- oder Kaufmodell für mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz 

BERNAU BEI BERLIN. Mehr als 5,3 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom haben die Bernauer im vergangenen Jahr erzeugt. Diese Zahl haben die Stadtwerke Bernau zum Tag der Sonne am Freitag (3. Mai) ermittelt. Damit nicht genug: „Solarenergie ist in der Hussitenstadt klar auf dem Vormarsch“, sagt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke. In den letzten fünf Jahren ist die Anzahl der Anlagen stetig gewachsen; seit 2013 ist die erzeugte Strommenge um 67 Prozent gestiegen. „Solarstrom ist für Haushalte besonders attraktiv, wenn er weitgehend selbst verbraucht wird“, weiß Welf Erös. Um den Weg zur eigenen PV-Anlage zu erleichtern, haben die Stadtwerke jetzt ein Paket geschnürt. „Viele scheuen die Investitionskosten oder sind sich nicht sicher, wie sie so ein Projekt angehen können“, schildert er die Erfahrung aus den vielen Beratungsgesprächen, die er für die Stadtwerke Bernau geführt hat. Hier setzt „BernauPlus Solar“ an: Eine Solaranlage fürs Eigenheim gibt es beim kommunalen Energieunternehmen sowohl zur Pacht als auch zum Kauf.
 
„Klimaschutz wird wichtiger“
Bei BernauPlus Solar in der Pachtvariante kümmern sich die Stadtwerke um alles: „Von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Abrechnung“, erläutert Welf Erös. Verbraucht wird der Strom direkt vor Ort, „wer möchte, dem bieten wir auch den passenden Batteriespeicher an“. Wichtig war den Stadtwerken, dass der Weg zur eigenen Anlage möglichst einfach gestaltet ist: Mit wenigen Informationen wie Dachausrichtung und Personenzahl im Haushalt können Interessierte sich im Solarrechner anzeigen lassen, ob sich eine Anlage auf ihrem Dach lohnt. Ein durchschnittlicher Vierpersonen-Haushalt im Einfamilienhaus deckt auf diese Weise zu 37 Prozent den Strombedarf, mit Speicher sogar noch mehr. Das sei aber nur ein Aspekt, erläutert Welf Erös: „Immer mehr Menschen möchten ihren Beitrag leisten für mehr Klimaschutz!“ Als kommunales Unternehmen liegt den Stadtwerken die Lebensqualität in der Region am Herzen, deshalb engagieren sie sich für die bezahlbare Energiezukunft im gesamten Barnim. Unter der Marke BernauPlus gibt es thermografische Aufnahmen des Hauses, Erstellung von Energieausweisen und ein Förderprogramm für den Heizungstausch. Mehr Informationen zu BernauPlus Solar und den Solarrechner gibt es unter www.stadtwerke-bernau.de/solar

Welf Erös (li.) und Boris Fleischhauer (re.), Energieberater der Stadtwerke Bernau, informieren zu allen Fragen rund um eine Solaranlage fürs Eigenheim – egal ob zur Pacht oder zum Kauf.

09.04.2019: Stadtwerke Bernau gehen mit Service-Bus wieder auf Tour

Er ist wieder unterwegs!

Stadtwerke Bernau starten mit ihrem Service-Bus EnergieTREFF(ER) in die Freiluftsaison ‒ voll ausgestattetes Kundenbüro an festen Standorten und bei den Events im Landkreis

BERNAU BEI BERLIN. Der Kundenservice der Stadtwerke Bernau macht wieder mobil: Ab Mitte April ist das knallbunte Beratungsbüro „EnergieTREFF(ER)“ wieder im Barnim unterwegs. Startschuss für die Freiluftsaison ist in diesem Jahr das Rathausfest in Panketal am Samstag (13. April). „Ohne Termin, einfach mal kurz vorbeischauen: Das ist die Idee hinter dem EnergieTREFF(ER)“, erklärt Welf Erös. Der Energieberater bei den Stadtwerken ist abwechselnd mit anderen Kollegen regelmäßig im Bus unterwegs. Auf der Internetseite des Unternehmens stehen die aktuellen Termine. Dort erklärt auch Stadtwerke Mitarbeiter Hannes Drews im Video, wie ein Ausflug des EnergieTREFF(ER)s funktioniert. Ab 15. April ist der Service-Bus wieder regelmäßig an festen Standorten anzutreffen: dienstags von 15 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Panketal, donnerstags von 9 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz in Bernau sowie von 15 bis 18 Uhr in Schönow vor dem REPO Markt und freitags von 11 bis 14 Uhr in Bernau vor dem Fachmarkt Hammer.

Welf Erös und Ines Meißner sind startklar: Ab 15. April ist der Service-Bus der Stadtwerke Bernau im Stadtgebiet von Bernau und Umgebung wieder unterwegs. Die einzelnen Standorte gibt es auf der Service-Bus-Seite.

05.04.2019: Stadtwerke Bernau warnen vor Haustürgeschäften

Stadtwerke Bernau warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Betrüger sind im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau unterwegs – keine Verträge an der Tür abschließen 

BERNAU BEI BERLIN. Bei den Stadtwerken Bernau mehren sich die Hinweise von Kunden, dass Betrüger im Netzgebiet des Energieversorgers unterwegs sind. Diese geben fälschlicherweise an, dass die Stadtwerke Bernau schließen und wollen so zu Vertragsabschlüssen mit anderen Energieversorgern kommen. „Leider kennen wir solche Fälle: Betrüger gelangen so oft ins Haus, gehen skrupellos vor, bedrängen unsere Kunden und überrumpeln sie“, äußert sich Sven Anders, Leiter des Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau, besorgt und warnt zur Vorsicht. „Wir machen keine Haustür- oder Telefongeschäfte und es besteht auch keine Notwendigkeit, Verträge an der Tür abzuschließen“, betont er. Wer sich unsicher ist oder einen solchen Vorfall beobachtet, kann im KundenCentrum der Stadtwerke Bernau unter der Telefonnummer 03338 / 61-399 anrufen. „Wir möchten unsere Kunden vor faulen Tricks schützen. In der Vergangenheit haben wir bereits mehrere Klagen gegen Firmen gewonnen, die ihre Geschäfte fälschlicherweise im Namen der Stadtwerke Bernau oder mit unlauteren Methoden durchführten“, erläutert der Leiter des Kundenservice.

04.04.2019: Breitscheidstraße: Fernwärmeerschließung Neubau mit Straßensperrung

Breitscheidstraße: Arbeiten am Fernwärmenetz

Stadtwerke Bernau schließen Neubau an – Ampelregelung und geänderte Linienführung der Busse 

BERNAU BEI BERLIN. Ab Montag (8. April) ist die Breitscheidstraße am Bahnhof Bernau nur halbseitig befahrbar. Die Stadtwerke Bernau schließen den Neubau „ANKA-Zukunftswohnen Bernau“ an ihr Fernwärmenetz an. „Die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern und den Mitarbeitern der ausführenden Firma hat oberste Priorität, deshalb werden wir die Fahrbahn stadteinwärts in Richtung Bahnhof absperren müssen. So ist es mit der zuständigen Verkehrsbehörde vereinbart“, kündigt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik, an. Auf einer Länge von etwa 100 Metern zwischen Hausnummer 27 und 17 verlegen die Stadtwerke neue Leitungen und schließen das Gebäude an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende April. Über eine Baustellenampel wird der Verkehr während der Bauzeit geregelt. „Wir arbeiten so rasch wie möglich, um die Auswirkungen auf Anwohner und Verkehr gering zu halten“, kündigt er an. Aus diesem Grund findet die Maßnahme auch weitgehend während der Osterferien statt, in denen das Verkehrsaufkommen erfahrungsgemäß geringer sei. Eine Unterbrechung der Wärmeversorgung in dem Gebiet ist nicht notwendig.

Enge Absprache mit Beteiligten
Die Maßnahme findet in enger Absprache mit der Verkehrsbehörde statt. „Wir bündeln Bauarbeiten, wo immer es geht, um die Effizienz zu steigern“, betont Jürgen Alscher. In der Breitscheidstraße nutzt beispielsweise ein Unternehmen die Baugrube gleich für die Verlegung von Internet-Leitungen. Die Barnimer Busgesellschaft hat ihren Fahrplan bereits angepasst, einige Haltestellen werden während der Bauphase nicht angefahren. Informationen zur veränderten Linienführung hält das Busunternehmen auf der Internetseite www.bbg-eberswalde.de bereit.

26.03.2019: Erdgas: In Bernau erste Wahl

Erdgas: In Bernau erste Wahl

Stadtwerke Bernau verzeichnen Höchststand bei neuen Hausanschlüssen für Erdgas ‒ unabhängige Beratung zu Fördermitteln bei Heizungstausch 

BERNAU BEI BERLIN. Er ist nicht nur der sauberste Energieträger unter den konventionellen, sondern zudem der beliebteste: Erdgas ist auch in Bernau für viele Bauherren der Wärmelieferant ihrer Wahl. „Wer zum Beispiel seine alte Ölheizung erneuert, greift besonders gerne zu Erdgas“, erklärt Welf Erös. Er ist Energieberater bei den Stadtwerken Bernau. Auch die Zahlen spiegeln die Beliebtheit von Erdgas wieder: Im vergangenen Jahr verzeichnete das kommunale Unternehmen mit rund 210 Stück den höchsten Stand der Neuanträge für Erdgasanschlüsse seit 20 Jahren. Insgesamt betreuen die Stadtwerke in Bernau 7.630 solcher Anschlüsse und ein Leitungsnetz von knapp 200 Kilometern. Für die Wärmeerzeugung und Warmwasser wird Erdgas bundesweit eingesetzt: Es macht rund 48 Prozent aller Wohnungen im Land warm. „In Bernau bieten wir im Stadtgebiet Fernwärme an, die in unseren effizienten Blockheizkraftwerken aus Erdgas erzeugt wird. Für alle, die wir mit unseren Wärmeleitungen nicht erreichen, gibt es unser Erdgasnetz“, klärt der Energieberater über die Unterschiede auf.

Erdgas für die Energiewende
Dem Energieträger wird auch eine hohe Bedeutung für die Energiewende beigemessen: „Im Vergleich zu Heizöl entsteht bei der Verbrennung von Erdgas rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid. Deshalb ist diese Form der Energieerzeugung eine wichtige Säule auf dem Weg zu einer klimaneutralen, nachhaltigen Energieversorgung“, das erklärt Welf Erös auch Interessierten, die sich bei ihm in Sachen Fördermittel beraten lassen. Denn das Unternehmen bietet nicht nur Erdgas und nimmt Haushalte ans Netz, es verhilft auch zu finanziellen Zuschüssen aus Bundesmitteln: So gibt es etwa für den Tausch einer bis zu 30 Jahre alten Heizung gegen eine hocheffiziente Erdgas-Brennwertanlage eine Förderung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. „Durch das KfW-Programm „430“ können Modernisierer bei der Anschaffung einer neuen Heizung im Schnitt rund 1.000 Euro sparen“, erklärt der Sachverständige. Für Stadtwerke-Kunden ist die Fördermittelberatung sogar kostenlos. 

Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau, weiß: Moderne Erdgas-Brennwertheizungen brauchen deutlich weniger Energie als ältere Heizkessel. Das wirkt sich positiv auf die Haushaltskasse und den Klimaschutz aus.

14.03.2019: Gasturbine rundum gecheckt

Sicher ist sicher: Turbine rundum gecheckt

Stadtwerke Bernau tauschen in ihrem größten Blockheizkraftwerk die Gasturbine bei laufendem Betrieb ‒ Weitsicht für Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung  

BERNAU BEI BERLIN. „Zuverlässige Wärme ist bei uns oberstes Gebot“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken Bernau, „deshalb ist nach 32.000 Betriebsstunden erstmal Pause für unsere Turbine!“ Dann steht nämlich die Generalüberholung auf dem Terminplan, die jetzt im Blockheizkraftwerk am Schönfelder Weg abgeschlossen wurde. In insgesamt vier Blockheizkraftwerken erzeugen die Stadtwerke Bernau gleichzeitig Fernwärme und Strom. „Wir warten alle Anlagen nach einem strengen Turnus mit größter Sorgfalt, eine Generalüberholung ist auch für uns nicht alltäglich“, sagt er. Denn dazu müssen Getriebe und Hilfsgetriebe komplett getauscht werden. „Wir setzen dabei auf ein wirtschaftliches wie ressourcenschonendes Verfahren“, fügt er an.  Dazu haben die Stadtwerke Wochen vorher ein grundüberholtes, neuwertiges Getriebe und ein Hilfsgetriebe vom Hersteller Kawasaki aus Japan geordert. Damit geht die Runderneuerung vergleichsweise schnell: Erst bei Anlieferung vor zwei Wochen ging die Turbine im BHKW vom Netz. In dieser Zeit stand die Stromerzeugung still, Wärme gab es aber wie gewohnt. Nachdem gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtwerke das neue Getriebe inklusive Hilfsgetriebe und Anlasser eingebaut wurden, ist das BHKW jetzt wieder mit voller Leistung am Netz. „Die Generalüberholung ist mit hohem logistischen Aufwand verbunden, da muss alles ineinandergreifen. Für den eigentlichen Tausch müssen wir die Turbine vom Netz nehmen ‒ diese Zeitspanne halten wir so gering wie möglich“, betont Jürgen Alscher. Die bisherige Turbine erhält jetzt die Chance auf ein zweites Leben; nach dem Check auf Herz und Nieren beim Hersteller wird sie an anderer Stelle wieder eingebaut. Insgesamt haben die Stadtwerke an dieser Stelle mehr als eine halbe Million Euro für die zuverlässige Wärmeversorgung von Bernau investiert.

Die Fernwärme steht bei den Stadtwerken Bernau derzeit im Fokus der Unternehmensstrategie: Das kommunale Unternehmen verstärkt seine Wärme- und Stromerzeugung per Kraft-Wärme-Kopplung im gesamten Stadtgebiet. Auf diese Weise wird die Wärme der Stadtwerke effizienter, umweltschonender und damit attraktiver für Bauherren. Außerdem steigt die Versorgungssicherheit. 

Im größten Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Bernau am Schönfelder Weg wurde nach 32.000 Betriebsstunden die Gasturbine bei laufendem Betrieb generalüberholt. Die ausgetauschten Komponenten der Turbine, das Getriebe inklusive Hilfsgetriebe und Anlasser, haben ein Gewicht von über 4.000 Kilogramm.

06.03.2019: Sanierung der Abwasserdruckleitung läuft

Gemeinsame Presseerklärung des WAV „Panke/Finow“ und der Stadtwerke Bernau

Abwasserdruckleitung: Sanierung läuft 

Die rund 66.000 Einwohner von Bernau, Panketal, Biesenthal und Melchow produzieren jährlich rund 2,8 Millionen Kubikmeter Abwasser. Dies wird im Klärwerk Schönerlinde der Berliner Wasserbetriebe gereinigt. Dorthin gelangt es über eine rund 14 Kilometer lange Abwasserdruckleitung und ein ausgeklügeltes Pumpensystem; die Anlagen gehören dem Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV). Dieser hat mit dem Betrieb der Leitung die Stadtwerke Bernau beauftragt; den Stadtwerken obliegt die sogenannte Geschäftsbesorgung der Entsorgungsaufgaben des WAV. Am Sonntag, 10. Februar, kam es zu einem Rohrbruch zwischen Schönwalder Chaussee und Hobrechtsfelde; es war nicht der erste. Ein weiterer, wenn auch kleinerer passierte am 5. März unweit vom letzten Schaden.  

WAV-Vorsteher Daniel Nicodem und Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, stehen im Interview Rede und Antwort dazu. 

Herr Nicodem, Hand aufs Herz. In welchem Zustand ist die Abwasserdruckleitung?  
Ein Teil davon nicht in bestem: Auf rund drei Kilometern gibt es Abnutzungserscheinungen, die über das normale Maß hinausgehen. Rohre aus dem verwendeten Gussmaterial halten erfahrungsgemäß mindestens 40 Jahre und unsere Leitung aus dem Jahr 1986 feiert in diesem Jahr erst ihren 33. Geburtstag. Wir kennen den genauen Zustand der Leitung aus Untersuchungen, die wir zwischen Mai 2015 und Februar 2016 gemacht haben. Die Analyse ergab, dass die Rohrleitungen in drei Abschnitten in einem schlechten Zustand waren. Ursache hierfür sind Materialermüdungen. Das Untersuchungsergebnis hat uns veranlasst, umgehend ein Sanierungskonzept zu entwickeln. Dieses haben wir mit der Unteren Wasserbehörde  abgestimmt. Zudem haben wir einen Rufbereitschaftsdienst eingerichtet, der rund um die Uhr einsatzbereit ist. Es war uns wichtig, sicherzustellen, dass wir bei Bedarf sofort handeln können.  

Frau Köhler, wird denn nun saniert oder nicht? 
Wir sanieren im Auftrag des WAV schon eine geraume Weile. Der erste Bauabschnitt ist seit Ende November 2018 fertig. Auf einer Länge von 1.150 Metern haben wir die Leitung nicht nur erneuert, sondern auch gleich den Trassenverlauf verändert. Das Stück zwischen Schulweg in Schmetzdorf und Lanker Weg in Schönow ist schon neu. Zudem haben wir den Querschnitt von 50 Zentimeter auf 60 Zentimeter erweitert. Letzteres ist erforderlich, um den künftigen Abwassermengen der stark wachsenden Stadt Bernau gerecht zu werden. Das neue Rohrmaterial besteht aus Stahlguss und ist mit Polyurethan ausgekleidet; dadurch ist es um ein Vielfaches beständiger als das vormalige Graugussrohr.

In den Jahren 2009 bis 2011 haben wir bereits die Einbindung der Abwasserleitung aus Panketal optimiert. Um diese Stelle herum kam es in der Vergangenheit zu den meisten Rohrbrüchen. Es gab starke Verwirbelungen an der Einleitungsstelle. Diese haben wir bis 2011 durch hydraulische Verbesserungen wesentlich reduziert. Seither gab es dort auch keinen Schaden mehr. Außerdem werden wir noch in diesem Jahr die Erweiterung des Notauslassbeckens ausschreiben.

Frau Köhler, und wie geht es dann weiter? 
In diesem Spätsommer wird der zweite Bauabschnitt realisiert: Das ist ein Teilstück von rund 1.100 Metern entlang des Hobrechtsfelder Wegs. Der dritte Bauabschnitt ist für Frühjahr 2020 geplant. Es sind rund 700 Meter entlang der Schönwalder Chaussee.  Diese drei Abschnitte haben höchste Priorität, anschließend ersetzen wir im Auftrag des WAV bis 2022 weitere Leitungsabschnitte Stück für Stück durch Rohre mit dem größeren Querschnitt. 

Herr Nicodem, warum wurde nicht schon früher mit der Sanierung begonnen? Denn wie die Eigenbetriebsleiterin von Panketal kundtat, brach die Leitung seit 2008 ja insgesamt 11 Mal. 
Es waren insgesamt 11 Rohrbrüche seit 2008; in 2008 und 2009 jeweils einer, der nächste passierte dann erst im Juli 2015. Zu dieser Zeit liefen bereits die Untersuchungen der Wanddicke mittels Ultraschall – eigentlich präventiv. Im selben Jahr kam es zu zwei weiteren Rohrbrüchen, da lagen uns auch bereits erste Ergebnisse der Analyse vor, so dass klar war, dass es an manchen Stellen Handlungsbedarf gab. Dass wir erst 2018, deutlich später als geplant, mit der Sanierung beginnen konnten, lag primär an der von uns geplanten Umverlegung der Leitung. Der alte Leitungsabschnitt führte – historisch bedingt – durch  die Trinkwasserschutzzone II des Wasserwerks Schönow. Die neue Trasse verläuft außerhalb. Das war uns wichtig. Jedoch dauerte die Genehmigung des neuen Trassenverlaufs länger als erwartet, da dort auch Gastransportleitungen liegen. Und wir konnten den ersten Bauabschnitt ja erst final planen, nachdem klar war, wie wir den Leitungsabschnitt verlegen dürfen. 

Der Vorwurf aus Panketal, wir würden ein Problem aussitzen, ist nicht gerechtfertigt. Der WAV handelt umsichtig und verantwortungsbewusst. Aber manches dauert leider einfach länger als einem lieb ist. In diesem Zusammenhang will ich auch richtigstellen, dass der WAV die Entscheidungen trifft, was wann und wie gebaut wird, nicht unser Geschäftsbesorger, die Stadtwerke Bernau. Die Stadtwerke Bernau führen lediglich aus, womit wir sie beauftragen. Die Kritik in der MOZ vor ein paar Tagen war also an den Falschen adressiert.  

Zum Hintergrund: Während die Städte Bernau und Biesenthal sowie die Gemeinde Melchow Mitglied im WAV sind und dem Verband ihre Abwasserentsorgung komplett anvertraut haben, leitet Panketal sein Abwasser nur in die gemeinsame Transportleitung ein; etwa sieben Kilometer vor dem Klärwerk.  

Herr Nicodem, was kostet die Erneuerung der Abwasserdruckleitung? 
Wir investieren in die Erneuerung der drei ersten Abschnitte insgesamt rund 4 Millionen Euro. Die Sanierung der übrigen Leitungsabschnitte bis 2022 werden noch einmal 3 bis 4 Millionen Euro kosten. 

Herr Nicodem, wer zahlt das? 
Der WAV investiert als Eigentümer der Leitung; die Kosten für eine sichere Entsorgung des Abwassers tragen letztendlich anteilig die angeschlossenen Verbraucher über ihre Abwassergebühren. 

Nun ist bei dem Schaden an der Abwasserleitung am 10. Februar auch Abwasser in den Waldboden gelaufen. Was  macht das mit der Natur? 
Ich bedaure den Vorfall. Denn generell ist es nie gut, wenn Stoffe auslaufen, die nicht auslaufen sollten. Das gilt auch für Schmutzwasser. Für die bodennahen Pflanzen ist das kurzfristig wohl nicht besonders bekömmlich; langfristige Auswirkungen sind nicht zu erwarten.  In dem Gebiet, in dem sich das Abwasser nach dem Rohrbruch ergossen hat, ist zu DDR-Zeiten Abwasser systematisch verrieselt worden. Der Boden dort ist also nicht unbelastet. Die Untere Wasserschutzbehörde, mit der wir stets eng zusammenarbeiten und die uns beaufsichtigt, hat die Ökologie im Fokus, über und unter der Grasnarbe. Das Grundwasser zum Beispiel fließt dort in entgegengesetzter Richtung zu den Brunnen des  Wasserwerks Schönow.  

Frau Köhler, hätten die Stadtwerke Bernau als Geschäftsbesorger das Loch schneller reparieren können?  
Kaum. Rund zwanzig Minuten nach Alarmierung war die Rufbereitschaft am Sonntagabend vor Ort; der Monteur hat den Schaden geortet und umgehend die Kolonne aktiviert, die Störungen behebt. Dann hat er sofort die Leitung vor der Schadensstelle abgeriegelt und den Schieber zum Notauslassbecken geöffnet. Danach wurde die betroffene Strecke der Abwasserdruckleitung komplett außer Betrieb genommen und die Pumpenwerke abgeschaltet; der unkontrollierte Wasseraustritt war gestoppt. Zwischen 22 und 3 Uhr morgens grub die Kolonne einen Graben und wechselte auf 4,5 Metern Länge die Rohre aus; alles notwendige Material lag im Lager bereit. Am Montagmorgen um 4 Uhr konnten wir die Leitung und die Pumpenwerke bereits wieder in Betrieb nehmen. Schneller kann es kaum gehen. Auch beim jüngsten Schaden am Dienstag, 5. März, war ein Trupp binnen weniger Minuten vor Ort, um den Abwasseraustritt zu stoppen und das kaputte Teilstück zu reparieren. Die Schadensstelle lag nur 30 Meter von dem Rohrbruch am 10. Februar entfernt. Dieses Teilstück ist sowieso im Bauabschnitt II der Sanierungsplanung enthalten.  

Herr Nicodem, fühlt sich der WAV denn gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft in Sachen Abwasser? 
Die Anforderungen an die Abwasserbeseitigung steigen in vielerlei Hinsicht. Das ist einerseits die Zusammensetzung des Abwassers; hier vertrauen wir auf die Kompetenz und Umsicht der Klärwerksbetreiber in Schönerlinde. Andererseits nehmen die Mengen an Abwasser zu, weil der Speckgürtel um Berlin stark wächst; das gilt insbesondere für die Stadt Bernau. Dieser Zunahme begegnen wir, indem wir bei der Erneuerung der Abwasserdruckleitung den Leitungsquerschnitt erweitern. 

Der dritte Punkt, der herausfordernd für uns ist, sind die Folgen des Klimawandels. Starkregen nimmt zu. Und obwohl wir Regenwasser- und Abwasserentsorgung säuberlich getrennt haben, steigt der Pegel im Abwasserkanal bei Starkregen schnell. Wir haben im Netzgebiet des WAV deshalb ein ausgeklügeltes Steuerungs- und Notfallkonzept; dadurch können wir in der Abwasserdruckleitung den Pegel steuern; wir können Abwasser sektionsweise zurückhalten und deren Abfluss kontrolliert veranlassen; auch verfügen wir über ein von den Behörden zugelassenes Notauslassbecken. Die Gemeinde Panketal, die nicht Mitglied im WAV ist,  kann nicht in gleicher Weise die Mengen ihres Abwassers regulieren. Von dort kommt immer die volle Menge an Abwasser in die Abwasserdruckleitung. Wir übernehmen den Ausgleich durch unser intelligentes Regelsystem.

14.02.2019: Stadtwerke Bernau springen ein

Stadtwerke springen ein

Nach den Insolvenzen von Energielieferanten versorgen die Stadtwerke Bernau mit Strom und Gas, damit niemand im Dunkeln oder Kalten sitzen muss.

BERNAU BEI BERLIN. Nur wenige Wochen sind vergangen, da hat es den nächsten Energiediscounter erwischt: Nach der Pleite der DEG Deutsche Energie GmbH hat jüngst die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft (BEV) Insolvenz angemeldet. Auch in Bernau gibt es Betroffene. „Wir kümmern uns darum, dass auch in solchen Fällen niemand ohne Strom- oder Gasversorgung bleibt. Das ist unsere Aufgabe als örtlicher Grundversorger“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Insgesamt sind rund 200 Bernauer von den Pleiten betroffen – deren Lieferanten können ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Grundversorger ist immer dasjenige Unternehmen, das in einem Netzgebiet die meisten Haushaltskunden unter Vertrag hat. So regelt das die Grundversorgungsverordnung des Energiewirtschaftsgesetzes. Dort ist dokumentiert, wie Menschen Zugang zu Strom und Gas erhalten, wenn sie aktuell keinen Vertrag mit einem Lieferanten haben. Das kann im Zuge eines Wohnungswechsels sein oder wenn ein Lieferant ausfällt, zum Beispiel wegen Insolvenz. In Bernau haben die Stadtwerke die Aufgabe der Grundversorgung.

Bettina Römisch ist auch Leiterin des Energieeinkaufs bei den Stadtwerken. Für sie ist klar: „Der zweite Fall innerhalb weniger Wochen macht deutlich, dass das Geschäftsmodell von Billiganbietern auf tönernen Füßen steht!“ Die Stadtwerke Bernau verfügen als kommunales Unternehmen über eine solide wirtschaftliche Basis, 
„und ein attraktives Preis-Leistungs-Angebot, auf das Verlass ist“, fügt sie an.

Beratungsangebot für Betroffene
„Wir haben alle betroffenen Kunden bereits über die Details zur Ersatzversorgung informiert“, erklärt sie. Sie weist darauf hin, dass Verbraucher bei Ausfällen ihrer Lieferanten ein Sonderkündigungsrecht haben und schnell aus ihren Verträgen herauskommen. Als Grund- und Ersatzversorger informieren die Stadtwerke Bernau genau über das Startdatum, ab wann und zu welchen Bedingungen sie einspringen. „Außerdem weisen wir auf unsere günstigeren Sondertarife hin. Der Wechsel zu uns geht ganz einfach – per Post, über unser Online-Portal oder vor Ort im KundenCentrum“, informiert sie. Die Stadtwerke Bernau helfen Betroffenen: Das Serviceteam ist unter der Telefonnummer 03338 61-399 erreichbar. Vor Ort im Kundencenter stehen die Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite – montags bis donnerstags immer ab 7:45 Uhr bis 16:00 Uhr, dienstags sogar bis 18 Uhr, freitags bis 14:15 Uhr.

29.01.2019: Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Auf Spurensuche nach Wärmelecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Anmeldung ab sofort per Mail und Telefon möglich 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau bieten auch in diesem Jahr ein Aktionspaket zur Thermografie an. Ab sofort können sich Hausbesitzer dafür anmelden. „Thermografie nutzt die Tatsache, dass Gegenstände Wärme ausstrahlen. Mit einer Infrarotkamera, auch Wärmebildkamera genannt, machen wir diese unsichtbare Wärmestrahlung sichtbar“, erklärt Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau und fügt an: „Das ist ein besonders schneller und einfacher Weg, um Ursachen für Wärmeverluste in der Gebäudehülle zu finden, die eigene CO²-Bilanz und den Energieverbrauch zu senken und damit langfristig Kosten zu sparen.“ Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Damit Thermografie-Aufnahmen möglichst aussagekräftig ausfallen, sind die Energieberater der Stadtwerke Bernau nur an bestimmten Tagen mit der Wärmebildkamera unterwegs. Denn für die Fotos sollte der Wärmeunterschied zwischen dem beheizten Gebäude und der Umwelt möglichst groß sein. „Im Winter, wenn es draußen unter fünf Grad kalt und trocken ist, gelingen die besten Aufnahmen“, so Boris Fleischhauer. Termine finden in den Morgen- und Abendstunden statt und werden individuell vereinbart.

Beratung inklusive
Neben den Thermogrammen erhält der Kunde einen Bericht mit der Auswertung der Aufnahmen sowie Informationen über Dämmmaterialien, Fenster, Türen, Wände und das richtige Lüftungsverhalten. Auch eine Empfehlung zur Modernisierung und Behebung der Schwachstellen wird gegeben. „In einem gut gedämmten Haus mit geringen Wärmeverlusten können Sie Heizkosten von etwa 50 Prozent sparen“, sagt der Energieberater. Deshalb sei es wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird: im Haus.

Die Thermografie-Aktion richtet sich an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 235 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de

Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau, spürt Schwachstellen in der Gebäudehülle mittels einer Wärmebildkamera auf. Die Thermogramme zeigen die undichten Stellen an einem Haus, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben.

23.01.2019: 20 Jahre Stromversorgung durch die Stadtwerke Bernau

Geburtstag um Mitternacht

Vor 20 Jahren übernahmen die Stadtwerke Bernau das Stromnetz in der Hussitenstadt – seither investiert das Unternehmen kräftig in die sichere Versorgung

BERNAU BEI BERLIN. Beim letzten Glockenschlag in der Nacht des 23. Januar 1999 – genau vor 20 Jahren – waren die Stadtwerke Bernau endlich wieder komplett: „Nach Erdgas und Fernwärme haben wir zu diesem Zeitpunkt das Stromnetz für Bernau erneut übernommen“, erinnert sich Geschäftsführerin Bärbel Köhler an die damalige Zeit. „Wir fühlten uns endlich wieder als vollständige Stadtwerke.“ Der Übernahme vorausgegangen war eine langwierige Auseinandersetzung bis vor das Bundesverfassungsgericht. Über Nacht erhielten die Stadtwerke Bernau dann die Verantwortung für die Stromversorgung der 14.500 Haushalte im Stadtgebiet zurück. Nach und nach hat das Unternehmen auch die Netze in den Ortsteilen übernommen: Heute kümmern sich die Mitarbeiter um etwa 23.800 Anschlüsse, „man wächst mit den Aufgaben“, sagt Bärbel Köhler. In den vergangenen 20 Jahren hat das kommunale Unternehmen daher massiv in die Modernisierung des Stromnetzes investiert. „Ein Meilenstein ist sicherlich unser neues Schalthaus in der Zepernicker Chaussee. Allein dort haben wir knapp 700.000 Euro aufgewendet, um das Stromnetz effizienter zu machen und mit der wachsenden Stadt Schritt zu halten“, erläutert Bärbel Köhler. Auch viele Mitarbeiter haben nach der Übernahme des Stromnetzes bei den Stadtwerken „ein neues Zuhause gefunden“, ergänzt sie. Die meisten von ihnen sind heute noch für die sichere Versorgung der Bernauer unterwegs.

Vor 20 Jahren noch Handarbeit
Überwacht werden die 687 Kilometer elektrische Leitungen sowie 165 Trafostationen und weitere Anlagen in Bernau und den Ortsteilen über ein modernes Leitsystem – große Teile der Technik können außerdem aus der Ferne gesteuert werden. Vor 20 Jahren hingegen war alles noch Handarbeit. Jochen Kräupl, Elektromonteur bei den Stadtwerken, erinnert sich: „Wir mussten zunächst die übernommenen Anlagen kennenlernen und herausfinden, wo die Trafostationen und Hausanschlüsse liegen. Das war damals noch nicht alles erfasst – geschweige denn digital. Wir hatten nur veraltete Papierpläne“, sagt er. Heute arbeiten er und seine Kollegen mit digitalen Plänen. Dort sind Leitungsverläufe, die Position von Hausanschlüssen und Trafostationen genau verzeichnet. „Die Stadtwerke Bernau haben sich seit der Komplettierung sehr gewandelt – heute sind wir ein modernes Unternehmen mit leistungsfähigen Arbeitsmitteln und motivierten Mitarbeitern, die wir für die neuen Herausforderungen fit machen“, resümiert Bärbel Köhler.

Jochen Kräupl, Elektromonteur bei den Stadtwerken Bernau, war bei der Übernahme der Stromversorgung 1999 dabei und begleitet seitdem den Prozess und die Modernisierung des Stromnetzes von Anfang an mit.

15.01.2019: Bernau-Süd: Stromunterbrechung am Mittwoch (16.01.)

Bernau-Süd: Stromunterbrechung am Mittwoch 

Stadtwerke Bernau reparieren Netzabschnitt nach Störung in Bernau-Süd am Sonntag – Leitungsarbeiten abgeschlossen – einstündige Unterbrechung notwendig

BERNAU BEI BERLIN. Gleich am Montagmorgen haben die Stadtwerke Bernau im Süden der Stadt einen Leitungsabschnitt getauscht: Er war der Grund für einen Stromausfall am Sonntagmorgen, der 1.200 Haushalte in Bernau-Süd betraf. Bis zum Mittag waren die Arbeiten zwar abgeschlossen, „bei der Nachkontrolle der Anlagen ist ein defektes Schaltgerät aufgefallen, das wir schnellstmöglich tauschen“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Um die Arbeiten an der Trafostation in der Jupiterstraße durchzuführen, wird die Stromversorgung am Mittwochmittag ab 13 Uhr für etwa eine Stunde unterbrochen. Das Gebiet umfasst dieselben Straßenzüge, die von der Störung am Sonntag betroffen waren. „Wir arbeiten so rasch wie möglich“, kündigt er an. 

Um 3 Uhr war die Meldung in der Störstelle eingegangen. Durch Umschaltungen im Netz haben die Stadtwerke Bernau die Stromversorgung um 7 Uhr früh wiederhergestellt. „Um den Fehler räumlich genau einzugrenzen, haben wir in den Nacht- und Morgenstunden schrittweise Netzabschnitte ab- und wieder angeschaltet“, informiert der technische Leiter über das Standard-Vorgehen und fügt an: „Deshalb kam es in ganz Bernau zu kurzen Unterbrechungen, die insbesondere von Frühaufstehern bemerkt wurden.“ Am Montag rückten dann die Monteure an und tauschten den defekten Leitungsabschnitt: „Nach drei Stunden waren wir fertig und konnten unser Netz wieder unter normalen Bedingungen betreiben“, erzählt er. Ursache für den Stromausfall war eine Beschädigung an der Isolierung eines Mittelspannungskabels. „Der Schaden wurde durch Tiefbauarbeiten verursacht und vom Ausführenden entweder nicht bemerkt oder uns aus anderen Gründen nicht gemeldet“, informiert der technische Leiter. Jetzt war Feuchtigkeit eingedrungen, die nun zum Kurzschluss führte. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass Bauherren im Vorfeld von Tiefbauarbeiten eine Planauskunft beim Unternehmen einholen müssen. Denn auch auf privatem Grund können mitunter Leitungen verlaufen.

14.01.2019: Störungsmeldung Stromausfall Bernau-Süd

Stromausfall im Stadtteil Bernau-Süd

In Bernau-Süd kam es am Sonntagmorgen (13.01.) zu einem Ausfall der Stromversorgung. Um 03:00 Uhr sind durch eine Störung im Mittelspannungsnetz 10 Trafostationen ausgefallen. Um 07:20 Uhr erfolgte die Wiederinbetriebnahme aller Trafostationen, sodass die komplette Stromversorgung mittels Schaltmaßnahmen im Netz wieder hergestellt war. Vom Stromausfall waren ca. 1.200 Kunden betroffen. Der Grund für den Ausfall waren Tiefbauarbeiten, bei denen ein Mittelspannungskabel beschädigt wurde. Die Reparatur des beschädigten Kabels erfolgt am heutigen Montag (14.01.).

10.01.2019: Stadtwerke on Ice mit Besucherrekord

„Stadtwerke on Ice“ mit Besucherrekord

Zwei Drittel mehr Eisläufer – größere Eisfläche als Publikumsmagnet – zwischen den Jahren besonders viel Andrang – Winterbilanz der Weihnachtsbeleuchtung 

BERNAU BEI BERLIN. In der Werkstatt- und Fahrzeughalle der Stadtwerke Bernau herrschte Tauwetter: Drei Tage lang wurde warmes Wasser durch Schläuche unter der Eisfläche geleitet, um das 15 Zentimeter dicke Eis aufzutauen. Nun ist die Eisfläche abgetaut. „Die diesjährige Saison hat alle Rekorde gebrochen: Noch nie war die Lauffläche so groß, und noch nie waren so viele Besucher da“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Zum zehnjährigen Geburtstag der Eisbahn spendierte das Unternehmen 180 Quadratmeter zusätzlich. Mehr als 20.600 Schlittschuh-Fans nutzten in den sechs Wochen zwischen 23. November und 6. Januar das Freizeitvergnügen der Stadtwerke. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. „Als kommunales Unternehmen leisten wir gerne einen Beitrag zur Lebensqualität in der Region“, erläutert sie die Hintergründe für das Engagement der Stadtwerke. Vor allem die Eröffnungsparty, aber auch die Eisdisco wurden hervorragend angenommen.

In der Ferienzeit zwischen den Jahren herrschte besonders viel Andrang, am 28. Dezember – dem besucherreichsten Tag – kamen rund 1.000 Gäste in die Breitscheidstraße. Die vergrößerte Eislauffläche hat sich auch beim Eisstock-Cup bewährt: „Dadurch konnten wir den Wettbewerb auf drei Bahnen veranstalten“, erklärt sie. 27 Teams umfasste das Starterfeld – neun mehr als im vergangenen Jahr. Eine Sportstunde der etwas anderen Art absolvierten 79 Klassen aus Bernau und Umgebung mit knapp 2.000 Schülern in der Zeit von Ende November bis Weihnachten. „Die Buchungszahlen der Schulklassen liegen seit Jahren auf konstant hohem Niveau“, freut sich Bettina Römisch.

Goldener Advent
Im vierten Jahr kümmerten sich die Stadtwerke Bernau ebenfalls um die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. 170.000 Lichtlein sorgten in der Adventszeit für eine stimmungsvolle Atmosphäre. 320 Stunden lang leuchteten sie besonders sparsam den Weg. Die verwendete LED-Technik, kurz für Licht emittierende Dioden, verbraucht rund 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Beleuchtung. 

Und wie kommt das Eis wieder aus der Halle, nachdem sich die Tore der Eisbahn geschlossen haben? Durch einen Wärmetauscher wird warmes Wasser unter die Eisfläche geführt, das Eis schmilzt und wird mittels Pumpen abgelassen. Dabei wird das Kühlmittel, das zuvor durch Schläuche unter dem Eis das Wasser gefrieren ließ, nun zum Erwärmen genutzt. Anschließend werden Schläuche, Dämmmatten, Banden und Dekoartikel abgebaut.

07.01.2019: Stadtwerke Bernau als Grundversorger bestätigt

Stadtwerke Bernau als Grundversorger bestätigt
 

Aufgabe der Grundsicherung mit Energie für weitere drei Jahre an kommunales Unternehmen übertragen – es genießt das höchste Vertrauen bei Haushalten 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau beliefern knapp 70 Prozent der Haushaltskunden in der Stadt Bernau und deren Ortsteilen mit Strom und Gas: Damit bleiben sie für weitere drei Jahre Grundversorger. Das hat der Netzbetreiber zum Jahreswechsel festgestellt. Die Aufgabe des sogenannten Grundversorgers hat laut Gesetz immer derjenige Strom- oder Gaslieferant zu übernehmen, der die meisten Haushaltskunden in einem Gebiet unter Vertrag hat. Mit dieser Regelung stellt der Gesetzgeber sicher, dass jedermann stets mit den elementaren Gütern versorgt werden kann. Denn ohne Energie geht nichts in unserer modernen Gesellschaft. „Diese wichtige Aufgabe ist Verpflichtung, freut uns aber auch sehr. Sie zeigt, dass wir uns erneut im scharfen Wettbewerb behaupten konnten“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. „Wir sind ein kommunales Unternehmen und fühlen uns der Region und den Menschen hier verbunden. Der erneute Status des Grundversorgers ist ein Beleg dafür, dass unsere Arbeit für die Zukunft des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Bernau Früchte trägt“, erläutert sie. Die Stadtwerke Bernau haben sich vor 5 Jahren eine Zukunftsstrategie gegeben und setzen diese konsequent um. In der Kernstadt vertrauen nach wie vor gut 80 Prozent der Haushaltskunden auf ihre Stadtwerke; in den Ortsteilen ist die Entscheidung für die Stadtwerke als Grundversorger knapper ausgefallen.

Keiner muss im Dunkeln sitzen
Die Grundversorgungsverordnung des Energiewirtschaftsgesetzes regelt, wie Menschen Zugang zu Strom und Gas erhalten, wenn sie aktuell keinen Vertrag mit einem Lieferanten haben – etwa bei einem Umzug oder wenn ein Lieferant ausfällt, zum Beispiel wegen Insolvenz. „Das kommt bei unseriösen Anbietern leider immer wieder vor. Aber auch dann muss in Deutschland keiner im Dunkeln sitzen“, sagt Bärbel Köhler.

Pressemitteilungen 2018
03.12.2018: Stadtwerke Bernau lesen Energie- und Wasserzähler ab

Die Ablesezeit startet

Ableser der Stadtwerke Bernau in einigen Bernauer Ortsteilen unterwegs – die restlichen Haushalte geben den Jahresverbrauch per Ablesekarte oder online durch 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau lesen ab Montag (3. Dezember) bis zum Jahreswechsel die Energie- und Wasserzähler ab. Persönlich Besuch bekommen Haushalte in Birkholz, Birkholzaue, Börnicke, Ladeburg und Lobetal. Haushalte in allen anderen Stadtteilen erhalten ab Mitte Dezember eine Ablesekarte. Der kommunale Energiedienstleister liest jedes Jahr in anderen Stadtteilen die Zählerstände persönlich ab. „So können wir sicherstellen, dass sich bei den Abrechnungen keine Fehler einschleichen, die sich über die Jahre durchziehen“, erklärt Sven Anders, Leiter des Kundenservice der Stadtwerke Bernau. Als Betreiber des Strom- und Gasnetzes in Bernau und seinen Ortsteilen sind die Stadtwerke Bernau für das Ablesen der Zählerstände in allen Haushalten zuständig – auch in denen, die keinen Energieliefervertrag mit den Stadtwerken haben. Die Wasser- und Gartenwasserzähler (nicht jedoch die Wohnungswasserzähler) werden im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbands „Panke/Finow“ (WAV) ebenfalls erfasst.

Der Ableser kommt 
Die Zählerstände der Haushalte in den Bernauer Ortsteilen Birkholz, Birkholzaue, Börnicke, Ladeburg und Lobetal werden in diesem Jahr persönlich von Ablesern aufgenommen. Über Aushänge werden Terminvorschläge mitgeteilt. „Passt der Termin nicht, kann unter der angegebenen Telefonnummer ohne Mehrkosten ein anderer vereinbart werden“, informiert Sven Anders. „Wir raten unseren Kunden auch, sich immer den Ausweis des Ablesers zeigen zu lassen und wer an der Echtheit des Ablesers zweifle, kann im KundenCentrum der Stadtwerke Bernau unter der Telefonnummer 03338 61-399 anrufen“, ergänzt er.

Zählerstand selbst ablesen
Alle Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Bernau, in denen nicht persönlich abgelesen wird, erhalten ab Mitte Dezember wie gewohnt per Post eine Ablesekarte. Darüber können die Zählerstände für Strom, Gas und Wasser selbst übermittelt werden. „Die Zählerstandsmeldung ist auf mehreren Wegen möglich, denn wir legen Wert auf eine gute Kundenbetreuung und kurze Kontaktwege“, informiert Sven Anders. Die ausgefüllte Ablesekarte kann kostenlos per Post verschickt oder persönlich im KundenCentrum in der Breitscheidstraße 45 abgegeben werden. Online besteht die Möglichkeit, den Zählerstand über ein Formular mit Kunden- und Zählernummer abzuschicken.  „Komfortabler geht`s aber, indem man sich auf der Homepage im Kundenportal registriert. Neben der Eintragung des Zählerstandes lässt sich bequem der Tarif einsehen und verwalten, der Verbrauch prüfen sowie die Rechnungen abrufen; letzteres kann auf Wunsch auf eine reine Online-Rechnung umgestellt werden, sodass der Kunde keine Papierrechnungen mehr erhält“, erläutert der Leiter des Kundenservice die Servicefunktionen. Für die mobile Lösung ist zusätzlich ein QR-Code auf der Ablesekarte gedruckt – Code mit dem Smartphone scannen, Zählerstand eingeben und direkt an die Stadtwerke Bernau verschicken. 

Die Online-Services sind erreichbar unter www.stadtwerke-bernau.de/service.

26.11.2018: Stadtwerke Bernau setzen Bernaus Innenstadt in Szene

Bernau leuchtet festlich

Stadtwerke Bernau setzen Bernaus Innenstadt vom 1. Advent bis zum 6. Januar in Szene – stimmungsvolle Beleuchtung mit 170.000 Lichtpunkten

BERNAU BEI BERLIN. Sterne, Sternschnuppen und Lichterketten: Pünktlich zum 1. Advent lassen die Stadtwerke Bernau die Innenstadt mit rund 170.000 LED-Lichtpunkten erstrahlen – etwa 20.000 mehr als im Vorjahr. Damit zieht noch mehr Glanz in die Stadt ein. Bis zu den Heiligen Drei Königen im neuen Jahr wird die Beleuchtung für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen. In diesem Jahr ist neben dem Marktplatz, der Bürgermeister- und Brauerstraße, der Berliner- und Klementstraße auch die Alte Goethestraße erleuchtet. Hier weisen die Lichter den Weg vom Bahnhof Bernau zur Innenstadt. Auch um die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes im Ortsteil Ladeburg kümmern sich die Stadtwerke Bernau. Neu dazukommen werden in diesem Jahr Weihnachtsbaum und Sternschnuppen am Kreisverkehr in Schönow.

Bereits zum vierten Mal in Folge installiert das kommunale Unternehmen im Rahmen des „Goldenen Advent“ die Weihnachtsbeleuchtung. Dabei wird mit moderner LED-Technik gearbeitet. „LED sind besonders sparsam und ideal für den Einsatz draußen, denn sie verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie als eine herkömmliche Beleuchtung“, weiß Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau und ergänzt: „Als regionaler Energieversorger kümmern wir uns auch um die Lebensqualität in Bernau und den Ortsteilen. Deshalb unterstützen wir gerne bei der Beleuchtung zur Weihnachtszeit und tragen zur Verschönerung des Stadtbildes bei.“

19.11.2018: Bernau-Friedenstal wird wieder regulär über Fernwärme versorgt

Wiederaufbau: Es läuft wieder!

Bernau-Friedenstal wird wieder regulär über Fernwärme versorgt – Stadtwerke Bernau bauen provisorische Versorgung ab – Stromerzeugung startet im Dezember 

BERNAU BEI BERLIN. Die Zeiten der provisorischen Versorgung mit Fernwärme der Stadtwerke Bernau sind endgültig vorbei: Am Freitag (16. November) wurden die Container abgeholt, die seit dem Brand des Blockheizkraftwerks (BHKW) vor zwei Jahren vorübergehend Wärme erzeugten. Stattdessen wird Friedenstal jetzt wieder über das Heizhaus in der Angarastraße mit Fernwärme versorgt. „Wir haben einen weiteren Meilenstein erreicht: Zwei von drei Erdgas-Brennwertkesseln sind seit einigen Tagen in Betrieb und übernehmen die Versorgung der 700 Haushalte“, sagt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Das war über eine Zwischenlösung möglich, denn die Schornsteine für die Anlagen kamen erst vergangene Woche. Ein Kran hat die 23 Meter hohen Kamine am Mittwoch (14.11.) aufgerichtet, geliefert wurden sie per Schwertransporter.

Mehr Strom und Wärme als vorher
Die Ersatzversorgung hat also ausgedient: Insgesamt lieferte die Übergangslösung in den vergangenen zwei Jahren rund 12 Millionen Kilowattstunden Wärme. Die Stadtwerke Bernau hatten diese Lösung über Nacht organisiert, nachdem im November 2016 das bestehende Blockheizkraftwerk wegen einer technischen Fehlfunktion den Flammen zum Opfer fiel. Sind die Container abgebaut, kann es auch in Sachen Wärmespeicher weitergehen. Denn auf ihrer Standfläche wird dann das Betonfundament für einen Speicher gegossen werden. In ihn passen 50.000 Liter erwärmtes Wasser, das für Zeiten mit hohem Wärmebedarf vorgehalten wird. „Der Brand ist für uns auch die Chance gewesen, eine komplett neue Anlage zu konzipieren – die modernste in Bernau“, erklärt Jürgen Alscher. Rund 16 Prozent mehr Wärme als mit dem alten BHKW können die Stadtwerke auf diese Weise erzeugen, bei Strom steigt die Erzeugungsleistung auf mehr als das Dreieinhalbfache. „Damit machen wir unsere Fernwärme-Erzeugung fit für die Herausforderungen von morgen. Weil wir Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen, wird Energie in dem hochmodernen BHKW besonders effizient erzeugt“, sagt Jürgen Alscher. So bleibt die Fernwärme der Stadtwerke auch in Zukunft attraktiv für Bauherren und Investoren – passend zur Strategie des Unternehmens.

Stromerzeugung startet im Dezember
In den kommenden Wochen geht es noch hoch her in der Bernauer Angarastraße: Die gesamte Technik ist bereits im Gebäude, die Anschlussarbeiten laufen noch. Bis Anfang Dezember geht auch der dritte Kessel in Betrieb; auch die beiden BHKW-Motoren, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, gehen noch im Dezember ans Netz. Dazu installieren die Stadtwerke noch einen 40 Tonnen schweren Transformator, der Strom ins örtliche Mittelspannungsnetz einspeist. Ab wann der Wärmespeicher seinen Dienst tun kann, ist hingegen noch offen: „Es kommt jetzt auf die Witterung an, das Betonfundament können wir nur bei Temperaturen über null Grad gießen und es braucht knapp 30 Tage, um zu trocknen.“ Erst dann kommt der riesige Speicher nach Bernau. 

13.11.2018: Stadtwerke Eisbahneröffnung mit Eishockey-Legende Sven Felski

Stadtwerke-Eisbahn feiert runden Geburtstag mit Eishockey-Legende Sven Felski

Große Eröffnungsparty am Freitag, 23. November – zum 10-jährigen Jubiläum vergrößern die Stadtwerke die Eisfläche – Eintritt und Parken am ersten Tag frei

BERNAU BEI BERLIN. Das Warten hat ein Ende! Am Freitag, 23. November, gehen die Stadtwerke Bernau wieder „on ice“. Und weil sie das schon zum zehnten Mal tun, gibt es zum runden Geburtstag 180 Quadratmeter extra unter die Kufen. „Unsere Eisbahn ist mittlerweile eine feste Institution im Bernauer Veranstaltungskalender“, freut sich Geschäftsführerin Bärbel Köhler, „damit schaffen wir auch ein Stück Lebensqualität und Winterzauber in der Vorweihnachtszeit.“ Am Eröffnungstag können Schlittschuhläufer bereits ab 15 Uhr ihre Runden auf dem Eis drehen. Um 18 Uhr wird dann Bärbel Köhler die Eisbahnsaison zusammen mit Bürgermeister André Stahl offiziell eröffnen, danach zeigt Eishockey-Legende Sven Felski mit den Junioren der Eisbären Berlin, wie sie rasant mit Puck über die Eisfläche flitzen. Und damit es nicht langweilig wird, spielen auch Kinder aus dem Publikum mit. Fans können im Anschluss auch Autogramme ergattern. Mit anreisen wird auch Eisbären Maskottchen „Bully“, der auf das Stadtwerke on Ice Maskottchen „Ice Berny“ trifft.

Bis zum 6. Januar 2019 öffnen die Stadtwerke die Eisbahn montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Sonn- und feiertags sowie in der Ferienzeit geht es von 11 bis 20 Uhr aufs Eis. Am Eröffnungstag ist der Eintritt frei, danach zahlen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 1,50 Euro pro Stunde, Erwachsene 2,50 Euro. Mehr Informationen gibt es auch auf www.bernau-feiert.de. Dort gibt es auch das Buchungstool für Schulklassen und Hortgruppen sowie Infos zum Eisstock-Cup, die Eislaufschule mit einem zertifizierten Trainer vom Eissportverband und Eisdisco.

Überraschung im Iglu
Auch neben der Eisfläche haben sich die Stadtwerke einiges einfallen lassen: In einem Iglu am Eingang erwartet den Eisbahnbesuchern zur Eröffnung eine weihnachtliche Überraschung von den Stadtwerken. Auch Bastelfreunde kommen auf ihre Kosten und können ihre eigene Tasche für Weihnachtseinkäufe gestalten. Bei Glühwein, Punsch, Popcorn und Zuckerwatte kann eine kurze Pause vom Eislaufen eingelegt werden.

Eisbahn wächst
Was vor zehn Jahren in einem Partyzelt auf 290 Quadratmetern begann, bietet heute auf einer professionellen Eislauffläche mit 480 Quadratmetern Platz für bis zu 70 Personen. Über die Jahre ist die Bahn nicht nur in die Werkstatt- und Fahrzeughalle des kommunalen Energieunternehmens umgezogen, sondern auch Stück für Stück verschönert, erweitert und verbessert worden. Im vergangenen Jahr investierten sie außerdem in eine neue Kältemaschine für optimale Eislaufbedingungen.

08.11.2018: Stadtwerke Bernau weihen neues Blockheizkraftwerk in Bernau-Süd ein

Mehr Power für Bernauer

Stadtwerke Bernau weihen neues Blockheizkraftwerk ein – mit Fernwärme-Strategie reagieren sie auf Bevölkerungswachstum und Klimawandel – weitere Projekte folgen

BERNAU BEI BERLIN. Mit einem kräftigen Druck auf den roten Knopf haben Bärbel Köhler und André Stahl ein Kraftpaket geweckt: Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau und der Bürgermeister der Hussitenstadt nahmen am Donnerstag (8. November) in der Sonnenallee ein neues Blockheizkraftwerk, kurz BHKW, in Betrieb. In den BHKW-Modulen wird dank hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Auf diese Weise können in Bernau rechnerisch zusätzlich 3.000 Haushalte mit Strom und 150 Haushalte mit Wärme versorgt werden. „Hier in Bernau-Süd erweitern wir unsere Erzeugungskapazitäten, damit die wachsende Stadt stets zuverlässig mit Wärme versorgt ist“, erläutert Bärbel Köhler zur Einweihung und fügt an: „Weil wir auch Strom erzeugen, ist die Anlage besonders effizient.“ Der Wirkungsgrad beträgt immerhin 90 Prozent, ein konventioneller Automotor schafft es lediglich auf etwa 20 Prozent.

Vier Megawatt mehr
Das neue Heizhaus in Bernau-Süd ist Teil einer umfassenden Strategie, die das Unternehmen verfolgt. Bärbel Köhler skizziert: „Bernau wächst, und damit auch die Ansprüche an die Energieversorgung und die Netze. Die Fernwärme-Strategie ermöglicht uns, flexibel mitzuwachsen und Fernwärme für Bauherren attraktiver zu machen.“ Über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden Anlagen mit weiteren Modulen verstärkt, dazu gehört auch das neue BHKW in der Sonnenallee. „Das erhöht die Versorgungssicherheit. Kommt es zu einem Ausfall, helfen die anderen BHKW aus. Unterm Strich werden die Stadtwerke Bernau zudem vier Megawatt Strom zusätzlich erzeugen. „Im Endausbau werden wir 12.000 Haushalte zusätzlich mit unserem selbst erzeugten Strom versorgen“, beschreibt Bärbel Köhler die Größenordnung. Weil das kommunale Unternehmen auf hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung setzt, werden zudem Treibhausgase eingespart: „Im Vergleich zu einer konventionellen Erzeugung werden wir rund 30 Prozent Kohlendioxid-Emissionen einsparen“, informiert die Stadtwerke-Chefin. Neben dem neuen BHKW in Bernau-Süd haben die Stadtwerke ihr BHKW im Schönfelder Weg bereits mit einem zusätzlichen Modul ausgestattet. 2019 folgen zwei weitere im Stadtgebiet. Auch der Wiederaufbau des BHKW in der Angarastraße komme gut voran, „ausgestattet wird es mit effizientester Technik“, kündigt Bärbel Köhler an.

Pferdestärken wie fünf Porsche
Der Standort des neuen BHKW in Bernau-Süd ist mit Bedacht gewählt: In der Vergangenheit war dort eine Wärmeübergabestation der Wohnungsbaugesellschaft Bernau (Wobau) untergebracht. Die umliegenden Gebiete weisen außerdem hohes Potenzial für Bebauung und Nachverdichtung auf. Das BHKW in der Sonnenallee mit einem Megawatt elektrischer Leistung erzeugt außerdem Wärme mit mehr als 1,1 Megawatt. Es verfügt über 3.232 PS – das entspricht fast fünf Porsche 911er GT RS. Ergänzt wird das BHKW-Modul durch zwei Wärmespeicher, die jeweils 60.000 Liter fassen. Die Stadtwerke-Chefin führt aus: „Besonders effizient sind BHKW, wenn sie möglichst gleichmäßig laufen. Weil wir Wärme zwischenspeichern können, läuft das Modul länger und damit sparsamer.“

Fernwärme in Bernau: Attraktiv für Bauherren
Bei den Stadtwerken Bernau hat die Wärmeversorgung seit jeher einen hohen Stellenwert. Seit den 1990er-Jahren – als Bernau noch als „Stadt der Heizhäuser“ bekannt war – haben die Stadtwerke sukzessive eine zentrale Wärmeversorgung aufgebaut. „Wir machen unsere Fernwärme jetzt fit für die Zukunft!“, betont Bärbel Köhler mit Blick auf die Strategie 2025 des Unternehmens. Einerseits werde das Fernwärmenetz verdichtet und – wo wirtschaftlich sinnvoll – weiter ausgebaut. Andererseits erhöht das Unternehmen schrittweise die Effizienz: „Durch die Erhöhung des KWK-Anteils werden wir den Primärenergiefaktor halbieren“, kündigt sie an. Der Primärenergiefaktor gibt jeweils Auskunft darüber, wie umweltschonend die eingesetzte Energie für die Wärmeversorgung genutzt wird. Je niedriger der Wert, desto besser. „Mit unserer Fernwärme können Investoren und Bauherren in Zukunft bequem die immer strengeren gesetzlichen Vorgaben erfüllen“, betont sie. 

19.10.2018: Stadtwerke Bernau halten Preise für Strom und Gas stabil

Stadtwerke Bernau halten Preise für Strom und Gas stabil

Unternehmen hat umsichtig gewirtschaftet und kann Kunden vor steigenden Börsenpreisen bewahren – Gas bis mindestens August 2019 stabil, Strom bis zum Frühjahr

BERNAU BEI BERLIN. Während Energielieferanten bundesweit ihre Preise erhöhen, haben die Stadtwerke Bernau eine gute Nachricht für ihre Kunden. „Wir halten unsere Preise für Erdgas und für Strom stabil!“, kündigt Bettina Römisch an, Bereichsleiterin Vertrieb bei den Stadtwerken Bernau. Die Preisstabilität für Strom gelte bis mindestens Ende März, bei Erdgas sogar bis Ende August 2019. An den Handelsplätzen für Energie steigen hingegen die Preise für Strom und Gas seit Monaten stetig. „Nach Jahren günstiger Beschaffungskosten erleben wir dort jetzt eine Trendwende. Wir haben die Energiemengen für unsere Kunden langfristig im Voraus beschafft und können jetzt noch dieselben Konditionen wie bisher bieten“, erläutert sie. Gleichzeitig haben die Stadtwerke Bernau in den vergangenen Jahren interne Prozesse verbessert, Synergien gehoben und die Effizienz gesteigert. „Der Strom- und Gasmarkt ist hart umkämpft, wer hier seine Wirtschaftlichkeit steigert, kann Kunden bessere Preise bieten“, erläutert sie und ergänzt: „Wir versorgen unsere Kunden stets so günstig wie möglich mit Energie. Dafür engagieren wir uns.“ Zuletzt hatte das Unternehmen die Gaspreise für alle Kunden im September sogar gesenkt. 

Umlagen tendieren unterschiedlich 
Die EEG-Umlage – die zentrale staatlich festgesetzte Umlage zur Finanzierung der Energiewende – sinkt für das kommende Jahr um 0,387 Cent auf 6,405 Cent netto pro Kilowattstunde. Gleichzeitig verzehnfacht sich eine andere Umlage: Die Offshore-Netzumlage, bisher Offshore-Haftungsumlage. Sie dient dazu, die Netzanschlusskosten für Windparks auf hoher See zu finanzieren und wird von Energielieferanten wie den Stadtwerken Bernau direkt an den Staat abgeführt. „Die Netzentgelte – also die staatlich regulierten Abgaben für die Durchleitung von Strom durchs Netz – stehen erst Ende Dezember endgültig fest“, informiert Bettina Römisch. Die staatlich bestimmten Preisbestandteile – Abgaben und Netzentgelte – machen mittlerweile etwa 75 Prozent des Strompreises aus. „Wir warten, bis alle Preisbestandteile feststehen und prüfen dann nochmal unsere Kalkulation“, erläutert die Vertriebschefin das weitere Vorgehen. 

Verdreifachte Kosten für Zertifikate
Zahlten Einkäufer für Strom für das Lieferjahr 2017 an der Energiebörse noch durchschnittlich 30 Euro pro Megawattstunde, mussten sie in diesem Jahr mehr als 50 Euro bezahlen. Ein Grund für die Preisspirale an den Handelsplätzen sind neben dem steigenden Ölpreis, an dem sich viele Börsianer nach wie vor orientieren, auch gestiegene Kosten für CO2-Zertifikate. In den vergangenen 12 Monaten haben sich die Preise mehr als verdreifacht. Die Zertifikate werden von der Europäischen Union herausgegeben. Um Unternehmen und Energieerzeuger zur Sparsamkeit anzuhalten, werden diese jedes Jahr verknappt; dadurch steigt der Preis pro Zertifikat. 

Freunde werben Freunde
Bettina Römisch macht in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Aktion der Stadtwerke aufmerksam: Wer bis 31. Dezember 2018 auf Empfehlung eines Freundes oder Bekannten zu den Stadtwerken wechselt, erhält 75 Euro Bonus. Der gleiche Betrag geht an denjenigen, der empfohlen hat. „Treue lohnt sich bei den Stadtwerken damit gleich doppelt. Denn wir bieten nicht nur faire Preise. Darüber hinaus engagieren wir uns für die Lebensqualität vor Ort. Geld, das wir verdienen, bleibt zudem in der Region: in Form von Steuern und Gewinnausschüttung an die Stadt Bernau oder als Aufträge an heimische Firmen“, erläutert sie.

18.10.2018: Schlittschuhspaß auf mehr Quadratmetern

Schlittschuhspaß auf mehr Quadratmetern

Stadtwerke Bernau erweitern zum 10. Geburtstag der Eisbahn die Fläche – ab 23. November geöffnet – Schulen und Horte können ab sofort online buchen  

BERNAU BEI BERLIN. 180 Quadratmeter mehr spendieren die Stadtwerke Bernau in diesem Jahr ihrer Eisbahn. Denn es gibt einen runden Geburtstag zu feiern. Vor zehn Jahren waren die Stadtwerke erstmals „on ice“. Seitdem ist die Eislauffläche in der Werkstatt- und Fahrzeughalle des Energieunternehmens immer gut besucht. Der Countdown läuft: Am 23. November geht es wieder los. „Wir haben alle Informationen auf unserer Webseite www.bernau-feiert.de zusammengestellt“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. „Hier informieren wir auch über alle Aktionen auf der Stadtwerke-Eisbahn – freuen Sie sich auf die große Eisparty zur Eröffnung, den Eisstock-Cup, die Eislaufschule mit einem zertifizierten Trainer vom Eissportverband und die Eisdisco.“

Schulen und Horte: ab sofort Termine buchbar  
Schulklassen und Hortgruppen können sich bereits jetzt Zeiten für ihren sportlichen Ausflug auf die Eisbahn sichern: Unter www.bernau-feiert.de gibt es Termine zur Auswahl. Vom 26. November bis 21. Dezember steht die Eisbahn montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr exklusiv Schulen und Horten zur Verfügung. Für alle geöffnet ist der Kufenspaß in der Breitscheidstraße 45 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen und in der Ferienzeit ab 22. Dezember öffnet die Eisbahn ab 11 Uhr.  

Online-Buchung: So geht’s
Im Online-Kalender auf der Webseite www.bernau-feiert.de können Schul- und Hortgruppen einfach buchen: Termin auswählen und die Reservierungsanfrage an die Stadtwerke Bernau schicken. Wichtig ist, dass jede Stunde einzeln angeklickt wird. Das heißt: Für zwei Stunden auf der Eisbahn zwei Stunden buchen. Die Stadtwerke verleihen auch Schlittschuhe an der Eisbahn. Der Tipp für Schulklassen und Hortgruppen: Am besten die Schuhgrößen gleich bei der Buchung angeben. So liegen die Kufenflitzer bei der Ankunft schon bereit und der Eisspaß kann beginnen.

Die Stadtwerke Bernau starten am 23. November mit allen Bernauern und Barnimern in die Eislauf-Saison. Zum 10. Geburtstag der Eisbahn vergrößert sich die Eisfläche um 180 Quadratmeter.

16.10.2018: Spezialfirma prüft Erdgasnetz im Auftrag der Stadtwerke Bernau

Schnüffler bei der Arbeit

Spezialfirma prüft Erdgasnetz im Auftrag der Stadtwerke Bernau – Routinekontrolle mit der Teppichsonde für die Versorgungssicherheit im Stadtteil Blumenhag – Hausanschluss-Leitungen werden mitgeprüft

BERNAU BEI BERLIN. Wenige winzig kleine Moleküle reichen schon aus, damit die Sensoren reagieren: Mit Hilfe einer Teppichsonde kontrollieren die Stadtwerke Bernau routinemäßig das gesamte Erdgasnetz auf feinste Spuren von Gasaustritt. Begonnen wurde jetzt im Stadtteil Blumenhag. „Sicherheit hat immer oberste Priorität“, erklärt Sven Köhler, Meister für das Gas- und Trinkwassernetz bei den Stadtwerken Bernau. Durchgeführt werden die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten von einer Spezialfirma, mit der das kommunale Unternehmen seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Bei der Prüfung gehen die Experten genau den Verlauf der Erdgasleitungen ab. Dabei führen sie die Teppichsonde, die an einen Handrasenmäher erinnert, knapp über dem Boden. Den Weg leitet ein digitales Planwerk. Bei den routinemäßigen Kontrollen stehen die Mitteldruck-Leitungen im Fokus. Die Dauer der Arbeiten hängt etwas von der Witterung ab, voraussichtlich bis Ende des Jahres werden die Kontrollen im Blumenhag dauern. „Die Sonde braucht trockenes Wetter, um richtig schnüffeln zu können“, informiert der Meister. Auch wenn Undichtigkeiten bei Gasleitungen sehr selten sind, können sie doch etwa durch Korrosion auftreten.

Zutritt zu Grundstücken
Die Stadtwerke Bernau lassen außerdem die Hausanschlussleitungen prüfen. Dafür sei es notwendig, dass der Experte die Grundstücke betreten könne, sagt Sven Köhler und bittet um Mithilfe: „Ein offenes Gartentor reicht – wir melden uns einige Tage vorher mit einem Terminvorschlag zur Begehung. Passt der Termin nicht, finden wir gemeinsam eine Lösung.“ Die Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma TBD GmbH & Co. KG können sich mit einem Ausweis der Stadtwerke Bernau ausweisen. Sie führen weder Erdarbeiten durch, noch betreten sie das Gebäude. Wer an der Echtheit des Gasspürers zweifle, solle außerdem im KundenCentrum der Stadtwerke Bernau anrufen, rät Sven Köhler. Die Mitarbeiter sind erreichbar unter der Telefonnummer 03338 61-399.

Die Stadtwerke Mitarbeiter Jörg Kosewsky (re.) und Chris Kirschner (li.) demonstrieren den Einsatz der Teppichsonde bei einer Überprüfung des Erdgasnetzes.

24.09.2018: Zuschuss vom Staat für neue Heizung

Zuschuss vom Staat für neue Heizung

Stadtwerke Bernau helfen beim Förderantrag – bis zu 15 Prozent der Investitionssumme sparen – weniger Schadstoffe und geringerer Verbrauch durch Erdgas-Brennwerttechnik 

BERNAU BEI BERLIN. Alte Heizung? Immer öfter Störungen und Reparaturen? Noch ist Zeit, vor dem Winter eine neue Heizung einzubauen und sich bis zu 15 Prozent der Investitionskosten als Zuschuss vom Staat zu sichern. Beim Fördermittelantrag helfen die Stadtwerke Bernau. „Für den Tausch einer bis zu 30 Jahre alten Heizung gegen eine hocheffiziente Erdgas-Brennwertanlage gibt es Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW genannt“, informiert Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Er fügt an: „Durch das KfW-Programm „430“ können Modernisierer bei der Anschaffung einer neuen Heizung im Schnitt ca. 1.000 Euro sparen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.“ Moderne Erdgas-Brennwertheizungen brauchen deutlich weniger Energie als ältere Heizkessel. Das wirkt sich positiv auf die Haushaltskasse und den Klimaschutz aus. „Geringerer Verbrauch bedeutet auch weniger Emissionen“, fasst der Energieberater zusammen. Wer eine KfW-Förderung nutzen möchte, muss vorher einen Sachverständigen hinzuziehen – so schreiben es die Förderbedingungen vor. Und er muss nach Einbau der neuen Anlage einen hydraulischen Abgleich durchführen. Durch die optimale Einstellung sinkt der Gasverbrauch noch einmal um ca. 10 Prozent. „Wir bieten alles aus einer Hand, vom Sachverständigen über die Abwicklung der Förderung bis zur Kontrolle des hydraulischen Abgleichs“, sagt Welf Erös, der selbst anerkannter Sachverständiger ist. Für Kunden der Stadtwerke ist die Beratung kostenlos. Für alle anderen Interessenten kosten Beratung und Antragsservice 179 Euro brutto.

Anleitung zum Sparen
Die Beratung der Stadtwerke Bernau für Hausbesitzer geht über den Fördermittelcheck und die Hilfe beim Förderantrag hinaus. Diese beiden Serviceleistungen sind Teil einer Gesamtberatung unter der Marke BernauPlus: Die Energieberater der Stadtwerke Bernau beraten Interessenten persönlich und individuell, wie sie ihren Energieverbrauch senken können, ob durch Einsparung oder Erhöhung der Energieeffizienz. „Oft führen schon kleine Veränderungen zu spürbaren Senkungen des Verbrauchs“, weiß Welf Erös, ob beim Licht, bei der Nutzung des Fernsehers oder bei Haushaltsgeräten. Bei der Stadtwerke-Energieberatung ist auch richtig, wer sein Gebäude umfassender modernisieren will. „Wir informieren auch über den Energieausweis und spüren durch Thermografie Schwachstellen und Wärmeverluste an Gebäuden auf“, sagt er.

Energieberatung auf Rädern  
„Unsere Dienstleistungen bringen wir mit dem EnergieTREFF(ER) direkt zu den Menschen im Barnim“, führt der Energieberater aus. Die Stadtwerke auf Rädern sind regelmäßig in Bernau, Panketal und Schönow anzutreffen. Dort können auch Fragen über Zuschüsse für den Heizungstausch geklärt werden. Wo der Bus aktuell unterwegs ist, zeigt die Internetseite www.stadtwerke-bernau.de.

Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau, berät Kunden gern vor Ort zu allen Fragen rund um Fördermittel und Energieeffizienz.

05.09.2018: Werbeaktion macht auf regionale Wurzeln aufmerksam

Kreative Köpfe bei den Stadtwerken

Stadtwerke Bernau machen mit Werbeaktion „Freunde werben Freunde“ auf regionale Wurzeln aufmerksam – Idee stammt aus Wettbewerb unter den Mitarbeitern 

BERNAU BEI BERLIN. Mit einer besonderen Aktion machen die Stadtwerke Bernau aktuell auf ihre Verbundenheit mit der Region aufmerksam: „Wir sind der kommunale Energiedienstleister aus Bernau und für den Barnim. Unsere Mitarbeiter sind hier zu Hause. Was liegt da näher, als in direkter Nachbarschaft für uns zu werben?“, erläutert Bettina Römisch, Bereichsleiterin Vertrieb bei den Stadtwerken. Darauf zielt die Aktion „Die Stadtwerke teilen Watt mit uns – Freunde werben Freunde“ ab. Das Besondere: Erstmals haben die Stadtwerke auch die Kreativität ihrer Mitarbeiter für eine Werbekampagne genutzt: „Nach dem Superman-Linienbus, der mit einem pfiffigen Spruch aus der Belegschaft ausgestattet seit ein paar Wochen durch Bernau fährt, sagen wir jetzt: Wir teilen Watt mit Ihnen!“, erklärt sie. Wer auf Empfehlung eines Freundes oder Bekannten zu den Stadtwerken wechselt, erhält 75 Euro Bonus. Der gleiche Betrag geht an denjenigen, der empfohlen hat. „Treue lohnt sich bei den Stadtwerken damit gleich doppelt. Denn darüber hinaus engagieren wir uns für die Lebensqualität vor Ort. Geld, das wir verdienen, bleibt zudem in der Region: in Form von Steuern und Gewinnausschüttung an die Stadt Bernau oder als Aufträge an heimische Firmen“, erläutert sie. Als Leiterin des Vertriebs setzt Bettina Römisch auf die regionale Karte: „Mit unserem mobilen Service-Bus namens EnergieTREFF(ER) sind wir zum Beispiel regelmäßig in der Region unterwegs und stehen im engen Dialog mit den Menschen. Dadurch können wir auch Angebote ganz nah an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten.“ 

Der Spruch „Wir teilen Watt mit Ihnen“ stammt aus einem Kreativ-Wettbewerb unter den Mitarbeitern der Stadtwerke im vergangenen Jahr. „Wir waren eigentlich auf der Suche nach Sprüchen, mit denen wir Stromkästen im Netzgebiet verschönern werden. Die Auswahl ist aber so groß und gut, dass wir sie auch bei anderen Aktionen nutzen“, informiert Bettina Römisch. Die Aktion Freunde werben Freunde läuft noch bis 31. Dezember 2018 und gilt für Strom- und Erdgasverträge mit einer Laufzeit ab einem Jahr. Die Prämie zahlen die Stadtwerke direkt aus. Mehr Informationen gibt es auch unter www.stadtwerke-bernau.de/freunde.

20.08.2018: Seit einem Jahr mit dem EnergieTREFF(ER) unterwegs

Näher dran: Bürger finden mobilen Service klasse

Seit einem Jahr sind die Stadtwerke Bernau mit ihrem Service-Bus EnergieTREFF(ER) in Bernau und im Barnim unterwegs – die Nachfrage ist groß und das Angebot wird jetzt ausgeweitet 

BERNAU BEI BERLIN. „Das erste Mal an einem neuen Ort ist immer besonders spannend für uns“, findet Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. „Wo genau werden wir stehen, wie reagieren die Passanten jetzt und in ein paar Wochen auf uns?“, sind Fragen, die ihn im Vorfeld neuer Standorte beschäftigen. Er ist regelmäßig mit dem EnergieTREFF(ER), dem mobilen Kundenbüro der Stadtwerke, unterwegs. Seit Freitag (17. August) ist der kunterbunte Bus einmal pro Woche auch auf dem Parkplatz am Toom-Baumarkt in der Schwanebecker Chaussee in Bernau. „Wir sind jetzt seit gut einem Jahr mit dem Bus unterwegs. Darin können wir Kunden genauso gut und umfassend beraten wie in unserem Kundenzentrum. Das kommt bei den Leuten sehr gut an!“, berichtet der Energieberater. Durchschnittlich 30 Kunden pro Monat kommen vorbei und lassen sich rund um Produkte und Tarife, Fördermittel oder Energieeffizienz beraten. Vermehrt stellen die Besucher auch spezifische Fragen zu ihrer Energieversorgung wie zum Beispiel: „Welche Heizung soll ich einbauen?“ Oder: „Rentiert sich eine Solaranlage mit Speicher bei mir?“ Auch diese Fragen beantworten die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau am Service-Bus. „Wir fühlen uns mit den Menschen hier und in der Region verbunden; schließlich sind wir ein kommunales Unternehmen. Deshalb geben wir auch unser Know-how rund um Energie gerne weiter“, sagt Bettina Römisch, Vertriebsleiterin bei den Stadtwerken. Der EnergieTREFF(ER) sei ein sichtbares Zeichen des ganzheitlichen Kundenservice, den die Stadtwerke bieten.  

Top-Thema Energiesparen
Was vergangenes Jahr im Sommer startete, ist heute fester Bestandteil im Stadtwerke-Angebot. „Wir freuen uns, dass viele Bernauer und Barnimer den EnergieTREFF(ER) besuchen – Tendenz steigend“, erklärt Bettina Römisch. Die besucherstärksten Zeiträume bemerkt sie im Herbst und im Frühjahr. „Zu Beginn des Jahres beschäftigen sich viele Leute wegen der Abrechnung mit ihrem Energieverbrauch. Im vergangenen Herbst haben wir unsere Heizungstausch-Aktion gestartet. Sie läuft noch und wird bis heute stark nachgefragt“, erläutert sie. Im Sommer ist es eher ruhig, „dafür wird unser Bus in dieser Zeit auf Festen und Veranstaltungen in der Region stark frequentiert.“

Die Stadtwerke Bernau fahren viermal wöchentlich mit ihrem Bus auf Tour: Sie stehen dann dienstags vor dem Panketaler Rathaus, donnerstags auf dem Bernauer Wochenmarkt, freitags beim Rewe Markt in Schönow und neuerdings vor dem Toom-Baumarkt in Bernau. Den wöchentlichen Tourenplan mit den Standzeiten gibt es online auf der Webseite unter www.stadtwerke-bernau.de. Interessierte können zu allen Themen auch einen festen Termin für den Besuch am Service-Bus vereinbaren.

Unabhängig und erfahren – die Energieberater der Stadtwerke Bernau (Foto: Welf Erös li.) sind beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) als Berater des Förderprogramms „Energieberatung für Wohngebäude“ anerkannt. Alle Bafa-Berater sind verpflichtet, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu arbeiten.

06.08.2018: Stadtwerke Bernau erneuern Distanzschutzgeräte

Mini-Alarmanlagen für das Stromnetz

Stadtwerke Bernau erneuern Distanzschutzgeräte: Die kleinen Geräte schützen Netz und Technik bei Stromausfällen, damit möglichst viele Haushalte weiterhin Strom haben 

BERNAU BEI BERLIN. Wenn es im Stromnetz zum Äußersten kommt, sind sie zur Stelle: die Distanzschutzgeräte. „Das sind quasi Mini-Alarmanlagen für das Stromnetz. Sie erkennen Fehler im Netz und schalten den betroffenen Netzabschnitt ab. So schützen sie andere Abschnitte vor einem Stromausfall“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Diese Mini-Alarmanlagen im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee hat das kommunale Unternehmen getauscht: „Und keiner hat’s gemerkt“, zeigt sich der technische Leiter stolz. Für den Tausch musste die jeweilige Ringzelle, in der das Gerät hängt, abgeschalten und über Schaltmaßnahmen anderweitig versorgt werden. Die Stadtwerke Bernau investieren kontinuierlich in die Netzinfrastruktur. „Wir haben die Distanzschutzgeräte vorsorglich getauscht“, erklärt er. Im neuen Schalthaus, das 2016 in Betrieb ging, ist die neueste Generation bereits verbaut. Weil die Distanzschutzgeräte Netzabschnitte vor Schäden bei Stromausfällen schützen können, tragen sie direkt zur Versorgungssicherheit bei: „Ohne diese Alarmanlagen würden Stromausfälle häufiger das gesamte Netzgebiet betreffen – Bernau wäre dann komplett dunkel“, führt Jürgen Alscher aus.

So funktionieren Distanzschutzgeräte
Pro Netzabschnitt ist im Schalthaus ein Schutzgerät verbaut. Es wacht stets über Strom und Spannung: Tritt ein Fehler auf und weicht ein Wert vom Normalzustand ab, greift das Gerät ein. Es ortet den betroffenen Abschnitt und schaltet den Strom ab, um die Anlage zu schützen. Ein entsprechendes Signal geht daraufhin an die Leitstelle, von wo aus eine Kette von Maßnahmen in Gang gesetzt wird, um die Stromversorgung wiederherzustellen.

Stadtwerke Mitarbeiter Erwin Rudolph gibt einen Einblick ins Schalthaus im Umspannwerk der Stadtwerke Bernau.

18.07.2018: Stadtwerke Bernau bekleben Linienbus der Barnimer Busgesellschaft

Geballte Energie auf Bernaus Straßen

Stadtwerke Bernau bekleben Linienbus der Barnimer Busgesellschaft

BERNAU BEI BERLIN. Ein Superheld fährt durch Bernaus Straßen: Auf der Brust trägt er das Logo der Stadtwerke Bernau; zu finden ist er auf einem Bus. Der Spruch zum Motiv: „Geballte Energie“. Nora Völcker von den Stadtwerken Bernau sagt dazu: „Für uns steht das Bild für Kraft, Kompetenz, Engagement und Hilfsbereitschaft; wir von den Stadtwerken kümmern uns mit unserem Know-how und Leidenschaft um die sichere Versorgung mit Energie in der Region und tragen auf vielfältige Weise zur Lebensqualität bei.“ Nora Völcker vom Marketing ist auch Projektleiterin eines Mitarbeiter-Wettbewerbs, bei dem die Stadtwerke im vergangenen Jahr kreative Energiesprüche gesucht hatten. Darunter war auch der Spruch „Geballte Energie“, der jetzt einen Bus der Barnimer Busgesellschaft ziert, der in Bernau, den Ortsteilen und in Panketal unterwegs ist. „Welche energiegeladenen Sprüche noch bei dem Wettbewerb herausgekommen sind, werden wir bei den nächsten Projekten in anderer Form zeigen“, verrät Nora Völcker.
 

12.07.2018: Stadtwerke Bernau senken Preise für Erdgas zum 1. September 2018

Bei den Stadtwerken weniger für Gas zahlen

Stadtwerke Bernau senken Preise für Erdgas zum 1. September – umsichtiges Einkaufen an den Börsen ermöglicht Reduktion zum dritten Mal in Folge für Haushaltskunden

BERNAU BEI BERLIN. Für Erdgaskunden der Stadtwerke Bernau gibt es gute Nachrichten: Zum 1. September 2018 senkt der kommunale Energiedienstleister die Preise für Erdgas. Ein vierköpfiger Durchschnittshaushalt spart pro Jahr dann 5 Prozent oder rund 60 Euro – bezogen auf einen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden inklusive Steuern. „Weil wir Erdgas günstiger als geplant einkaufen konnten, senken wir den Arbeitspreis in allen Haushaltskunden-Tarifen und geben den erwirtschafteten Vorteil auf diese Weise weiter“, erklärt Bettina Römisch, Bereichsleiterin Vertrieb bei den Stadtwerken, und fügt an: „Fairness und Transparenz sind uns sehr wichtig im Umgang mit unseren Kunden.“ Die Preissenkung zum dritten Mal in Folge sei Ergebnis der umsichtigen Beschaffungsstrategie. Die Vertriebsleiterin ergänzt: „Wir kaufen den Großteil der Erdgasmengen für unsere Kunden langfristig im Voraus ein. So können wir günstige Angebote an den Energiebörsen optimal nutzen.“ Die neuen Preise erhalten alle Kunden der Stadtwerke in Bernau und dem Barnim zum 1. September. Damit heizen sie schon zu Beginn des Winterhalbjahres günstiger. 

In allen BernauGas-Tarifen, dem BernauKombi-Tarif sowie der Grundversorgung reduziert sich der Arbeitspreis um 0,3 Cent brutto pro Kilowattstunde Erdgas. Der Grundpreis bleibt gleich. Die Stadtwerke Bernau stellen die Preise automatisch um, ihre Kunden brauchen nichts zu tun. Um noch mehr zu sparen, lohnt sich die Treue zu den Stadtwerken: „Unsere Preisvorteile sind auch die Preisvorteile unserer Kunden! Davon können sich jetzt auch Freunde und Bekannte überzeugen“, erläutert Bettina Römisch. Zum Beispiel bei der aktuellen Aktion „Freunde werben Freunde“ erhalten sowohl der Werber als auch der Geworbene pro abgeschlossenem Energievertrag jeweils eine Prämie von 75 Euro. Das Programm läuft bis Ende 2018.

05.07.2018: Energiewende: "Einfach anpacken!" - Energieminister zu Gast

Energiewende: „Einfach anpacken!“

Brandenburgischer Energieminister Gerber besucht Carport der Stadtwerke Bernau – praktische Umsetzung der Energiewende im Barnim im Fokus der Energietour 2018

BERNAU BEI BERLIN. Auf großen Zuspruch stößt der Carport der Stadtwerke Bernau bei E-Mobilisten schon seit 2015. Am Donnerstag (5. Juli) hat die Anlage im Rampenlicht bei der Energietour 2018 der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim gestanden. Zum Start des Trips zu Energiewende-Projekten in der Region trafen sich der brandenburgische Minister für Wirtschaft und Energie, Albrecht Gerber, Bernaus Bürgermeister André Stahl und weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei den Stadtwerken. Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke, erläutert das Projekt: „Wir setzen hier in Bernau die Energiewende ganz praktisch in die Tat um; ein Paradebeispiel ist der Carport: Die Photovoltaik-Anlage auf dessen Dach erzeugt Ökostrom, der im angeschlossenen Batteriespeicher für E-Fahrzeuge vorgehalten wird.“ Die Anlage generiert zudem mehr Strom, als getankt wird: Etwas mehr als die Hälfte der Erzeugungsleistung wird in das örtliche Netz eingespeist. Kleine, dezentrale Lösungen sind für Bärbel Köhler wichtige Energiewende-Bausteine: „Jedes Projekt zählt – egal welcher Größe. Die Energiewende muss man einfach anpacken, nicht lange darüber reden!“ Mit dem Carport als Pilotprojekt gehe man mit gutem Beispiel voran, um den Bürgern grüne Energielösungen nahezubringen.

Ziel der Stadtwerke-Strategie für Bernau sei, Kunden nützliche Dienstleistungen zu bieten, die das Energiesparen erleichtern und die Energieeffizienz langfristig erhöhen. „Dazu haben wir unter der Marke BernauPlus ein ganzes Paket geschnürt, zum Beispiel bieten wir Fördermittelberatung, Thermografie-Checks und weitere Energiedienstleistungen. Das wird sehr gut angenommen“, informiert Bärbel Köhler. Gleichzeitig setzt man auf den Ausbau der Eigenerzeugung von Strom und Wärme: Aktuell betreiben die Stadtwerke Bernau fünf eigene Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 177,3 Kilowatt Peak. Drei Blockheizkraftwerke erzeugen hocheffizient Strom und Wärme für die Hussitenstadt. Auf dem Blockheizkraftwerk in Friedenstal, das nach dem Brand gerade wieder aufgebaut wird, entsteht zudem eine weitere Photovoltaik-Anlage.

Über den Stadtwerke-Carport:
Seit der Inbetriebnahme im September 2015 produzierte die PV-Anlage auf dem Carportdach rund 22.300 Kilowattstunden Strom. Gegenüber konventioneller Erzeugung konnten dem Klima mit der Stadtwerke-Anlage rund 13 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid erspart bleiben. Über die vier Ladepunkte auf dem öffentlichen Parkplatz in der Breitscheidstraße wurden seit Inbetriebnahme des Carports über 9.500 Kilowattstunden Strom abgegeben. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 13 bis 15 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ergibt sich eine Fahrleistung von rund 68.000 Kilometer. Der Strom, der dort getankt wird, stammt von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Carports – ist also 100 Prozent Ökostrom.

Bärbel Köhler, Albrecht Gerber und André Stahl (v. r.) trafen sich am Solar-Carport der Stadtwerke Bernau und starteten die Energietour 2018 mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Am Carport der Stadtwerke Bernau können E-Fahrzeuge rund um die Uhr geladen werden – und zwar kostenlos. Lediglich die Gebühr für das öffentliche Parken wird fällig – pro Stunde 80 Cent.

21.06.2018: Tag der Daseinsvorsorge: Einsatz für die Lebensadern von Bernau

Tag der Daseinsvorsorge: Einsatz für die Lebensadern von Bernau

In Bernau kümmern sich die Stadtwerke um die Infrastruktur und leisten so ihren Beitrag zur Lebensqualität. 

BERNAU BEI BERLIN. Ohne Strom, Warmwasser oder Wärme können wir uns die heutige Gesellschaft fast nicht mehr vorstellen. In der Hussitenstadt kümmern sich die Stadtwerke darum, dass alle 39.600 Einwohner im Netzgebiet rund um die Uhr mit Energie versorgt sind: zu Hause und unterwegs, etwa weil die Straßenlaternen mit Bernauer Strom abends den Weg ausleuchten. „Wir führen Bernau nicht nur im Namen – wir sind mittendrin, immer da und stellen die Versorgung mit Strom, Gas und Wärme sicher“, erklärt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, anlässlich des Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni. Unter dem Begriff Daseinsvorsorge, ergänzt sie, fasse man auch Infrastrukturen zusammen, die für das Dasein einer Stadt und ihrer Bewohner notwendig seien.

Rund um die Uhr an 365 Tagen
Die 106 Mitarbeiter sind jeden Tag im Einsatz für die Lebensqualität der Bürger in Bernau und im Barnim: In der Stadt selbst kümmert sich das Unternehmen um 687 Kilometer Stromleitungen und 198 Kilometer Gasleitungen. Hinzu kommt ein weit verzweigtes Netz von Fernwärme-Rohren, die Wärme aus den Blockheizkraftwerken im Stadtgebiet in die Häuser bringen. „Wir sind als kommunales Unternehmen fest mit Bernau und dem Barnim verwurzelt, unsere Mitarbeiter leben überwiegend hier. Ihre sicheren Arbeitsplätze und die Auftragsvergabe an heimische Unternehmen sind wichtiger Wirtschaftsmotor für Bernau“, ergänzt die Stadtwerke-Chefin. Lebensqualität sei aber nicht nur die Verfügbarkeit von Energie: „Damit eine Stadt lebenswert ist, braucht es neben guten Jobs auch ein blühendes Vereinsleben. Das unterstützen wir mit Sponsorings.“

Heute für morgen
Damit Stadt und Umkreis auch in Zukunft lebenswert sind, setzt sich das Unternehmen für die Energiewende ein. „Aber mit Köpfchen!“, wie Bärbel Köhler betont: „Im Zentrum stehen nützliche Energiedienstleistungen, die mit wenig Einsatz viel Positives für den Klimaschutz bewirken.“ Dazu zählen unter anderem die Beratung für staatliche Fördermittel, der Thermografie-Check oder Ökostrom und PV-Anlagen. 

11.06.2018: Fernwärme-Unterbrechung in Bernau Friedenstal am 13. Juni

Friedenstal: Meilenstein für neue Wärmeversorgung

Neues Heizhaus in der Angarastraße nimmt Formen an – Einzug der Kesselanlage steht bevor – 700 Haushalte ohne Wärme wegen abschließender Leitungsarbeiten am Mittwoch  

BERNAU BEI BERLIN. „Wir biegen auf die Zielgerade ein!“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik der Stadtwerke Bernau, in Hinblick auf den Blockheizkraftwerk-Neubau. In der Angarastraße entsteht die neue Heizzentrale, die Bernau-Friedenstal mit Wärme versorgen wird. Sie tritt an die Stelle der Ersatzversorgung, die nach dem Brand im November 2016 eingerichtet wurde. In den vergangenen Wochen sind die Arbeiten gut vorangekommen: Die komplette Unterkonstruktion – Stahlstützen und Wasserleitungen – für die Montage der Kessel steht. Auch der Fußboden ist verstärkt worden, um das Gewicht der Technik tragen zu können. Die neue Anlage in der Angarastraße besteht aus drei Teilen: den Blockheizkraftwerk-Motoren, dem Wärmespeicher und drei hocheffizienten Niedertemperatur-Kesseln, die mit Erdgas betrieben werden.

Fernwärme-Unterbrechung am Mittwoch
Die abschließenden Leitungsarbeiten werden die Stadtwerke Bernau am Mittwoch (13. Juni) beginnen. „An diesem Tag werden wir die Verbindung von Heizzentrale und Friedenstaler Fernwärmenetz herstellen“, erklärt Jürgen Alscher. Dafür werden an der Hauptleitung die Abzweige und Kugelhähne montiert. Auch die Verbindung zwischen Erdgasleitung und der neuen Heizzentrale wird in diesem Zuge hergestellt. „So müssen wir die Fernwärme-Versorgung nur einmal unterbrechen und halten die Auswirkung für die Friedenstaler möglichst gering“, betont der technische Leiter. Denn um die Einbindung durchzuführen, müssen die Stadtwerke Bernau die Wärmeversorgung unterbrechen: Dafür stellen die Stadtwerke am Mittwoch ab 4 Uhr früh die Versorgung mit Wärme ab. In den späten Abendstunden (ca. 21 Uhr) werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, dann steht die Wärme wie gewohnt zur Verfügung. Betroffen von der Unterbrechung sind rund 700 Haushalte in der Angara-, Wolchow-, Wolga-, Jenissei-, Newa-, Amur-, Donez-, Bugstraße, Baikalplatz, Zepernicker Chaussee, Elbe-, Main-, Dosse-, Werra-, Isar-, Finow-, Wuhle-, Weserstraße, Spreeallee und Erich-Kästner-Straße. Anwohner in Mehrfamilienhäusern werden von den Stadtwerken über einen Aushang informiert, Hausbesitzer finden eine entsprechende Mitteilung in ihrem Briefkasten.

Die Kessel kommen am Donnerstag
Weil Bernau ein starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat, investieren die Stadtwerke langfristig in die eigene Erzeugungstechnik. Die neue Heizzentrale ist deshalb größer dimensioniert als ihr Vorgänger, der den Flammen zum Opfer fiel. Am Donnerstag wird nun die Kesselanlage in Bernau-Friedenstal ankommen und mit einem Spezialkran an ihren Platz gehievt. „Sobald diese Brennwertkessel angeschlossen sind, wird die Ersatzversorgung Geschichte sein!“, kündigt Jürgen Alscher an. In den Sommermonaten reichen die Kessel mit einer thermischen Leistung von jeweils 2.180 Kilowatt, um die angeschlossenen Haushalte mit Wärme zu versorgen. Die BHKW-Module und der Wärmespeicher werden Ende August hinzukommen. Zu Beginn der nächsten Heizperiode werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

28.05.2018: Fernwärme-Unterbrechung in Bernau Süd am 31. Mai

Fernwärme-Unterbrechung in Bernau-Süd

Am Donnerstag ist in Teilen von Bernau Süd keine Fernwärme verfügbar – Aushänge informieren Anwohner – Stadtwerke Bernau binden neues BHKW-Modul ins Netz ein

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau verstärken ihr Fernwärmenetz: Am Donnerstag, 31. Mai, treffen sie Vorbereitungen für die Einbindung eines neuen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Sonnenallee in Bernau Süd. Dafür stellen die Stadtwerke ab 4 Uhr früh die Versorgung mit Wärme ab. „Es dauert eine gewisse Zeit, bis die Warmwasser-Speicher in den Häusern geleert sind. Die Haushalte haben daher noch etwas länger Wärme für Warmwasser zur Verfügung“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. In den Abendstunden gegen 18 Uhr werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, dann steht Wärme wie gewohnt zur Verfügung.  „Wir arbeiten zügig, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten“, sagt Bettina Römisch. Betroffen von der Unterbrechung sind rund 1.160 Haushalte in den Straßen Saturnring, Uranusring, Marsstraße, Sonnenallee, Neptunring, Herkulesstraße, Merkurstraße, Pegasusstraße, Orionstraße und Phönixstraße. Anwohner in Mehrfamilienhäusern werden über einen Aushang informiert, Hausbesitzer finden eine entsprechende Mitteilung in ihrem Briefkasten. Die Unterbrechung der Wärmeversorgung startet morgens um 4 Uhr mit der Entleerung der Fernwärmeleitungen, im Anschluss werden so genannte Kugelhähne an der Hauptleitung eingebaut. Diese stellen später die Verbindung zwischen der Heizzentrale in der Sonnenallee und dem Bernauer Fernwärmenetz her. Die Arbeiten am Donnerstag sind Vorbereitungsmaßnahmen für die tatsächliche Einbindung des neuen BHKW ins Netz der Stadtwerke Bernau. Es erweitert die bestehende Anlage. „Bernau wächst – und unser Fernwärmenetz wächst mit. So werden wir auch in Zukunft die Bewohner Bernaus zuverlässig und effizient mit Wärme versorgen können“, hält Bettina Römisch fest.  Die ersten Teile dafür wurden bereits angeliefert: Der 14 Tonnen schwere Motor ist kürzlich eingetroffen; Schornstein und Wärmespeicher kommen im Juni hinzu. Voraussichtlich Ende Juli kann das BHKW in Betrieb genommen werden.

Der Motor des neuen Blockheizkraftwerkes in der Sonnenallee in Bernau Süd wurde bereits angeliefert. Nun werden die Vorbereitungen für die Einbindung in das Fernwärmenetz getroffen.

02.05.2018: Sonnige Aussichten: 395 Solaranlagen im Bernauer Netzgebiet

Sonnige Aussichten: 395 Solaranlagen im Bernauer Netzgebiet

Stadtwerke Bernau ziehen zum Tag der Sonne Bilanz bei der Solarstromerzeugung – Bernauer Anlagen erzeugten 5,3 Millionen Kilowattstunden in 2017

BERNAU BEI BERLIN. Sie ist überlebenswichtig für Mensch, Tier und Natur. Und wir nutzen sie zur Stromerzeugung. Die Rede ist von der Sonne, die am Donnerstag (3. Mai) ihren Ehrentag hat. „Der Tag der Sonne dient auch dazu, auf das Potenzial der Sonne als Energielieferant aufmerksam zu machen. Sie ermöglicht nicht nur die Solarstromerzeugung. Ohne sie gäbe es zum Beispiel auch keinen Windstrom“, führt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau, aus. Letztlich sei es die Sonneneinstrahlung, die globale Winde erst entstehen lässt – diese erwärmt die Luftmassen, die dadurch in Bewegung kommen. Den besten Überblick über Anzahl und Leistung der Photovoltaik-Anlagen in der Hussitenstadt haben die Stadtwerke Bernau: „Wir integrieren jede einzelne Anlage in unser Netz und kümmern uns darum, dass jeder auch bei wenig Eigenerzeugung immer Strom hat“, erklärt Bettina Römisch. Insgesamt gibt es 395 Solaranlagen im Netzgebiet der Stadtwerke – also in Bernau, Ladeburg, Lobetal, Waldfrieden, Börnicke, Birkholz und Birkholzaue sowie Schönow. Im vergangenen Jahr erzeugten sie zusammen durch die Energie der Sonne rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. „Diese Menge reicht rein rechnerisch aus, um rund 2.120 Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen“, erläutert Bettina Römisch. Das kommunale Unternehmen selbst betreibt fünf eigene Anlagen mit einer installierten Leistung von 177,3 Kilowattstunden. „Wo immer möglich installieren wir auf unseren eigenen Liegenschaften Solaranlagen, um unseren Beitrag zur Energiewende auch auf diese Weise zu leisten“, betont Bettina Römisch. Zwei weitere Anlagen sind derzeit in Planung. Auf dem Stadtwerke-Gelände steht ein Solar-Carport zum Laden von Elektroautos, der zusätzlich über einen Batteriespeicher verfügt.

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Schönfelder Weg verfügt über 162 Module auf 660 Quadratmetern. Sie gehört zu den größeren Anlagen, die die Stadtwerke Bernau selbst betreiben.

24.04.2018: Stadtwerke Bernau auf dem Familientag der Erneuerbaren Energien

Eberswalde: Treffpunkt EnergieTREFF(ER)

Stadtwerke Bernau erstmals auf EnergieCampus Eberswalde – Energiewende zum Nachmachen für die Kleinen – bedarfsgerechte Lösung für Energieeffizienz im Gepäck

BERNAU BEI BERLIN/EBERSWALDE. Am 28. April steht in Eberswalde alles im Zeichen der erneuerbaren Energien. Mit dabei ist auch der EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau. Der Energiedienstleister für den Barnim ist zum ersten Mal dabei und bringt neben dem Beratermobil geballte Kompetenz rund um das Thema Energiesparen mit: „Unsere Beratung steht für bedarfsgerechte Lösungen, die einen ressourcenschonenden Umgang mit Energie einfach, effizient und wirtschaftlich für die Verbraucher ermöglichen“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Er steht gemeinsam mit seinem Berater-Kollegen Boris Fleischhauer für alle Fragen rund um die Erneuerbaren bereit. Unter der Marke BernauPlus hat das Unternehmen ein Paket für Sparer und Sanierer geschnürt – von thermografischen Aufnahmen des Hauses über die Erstellung von Energieausweisen bis zu einem eigenen Förderprogramm für den Heizungstausch.

Früh übt sich
Am fünften Familientag der Erneuerbaren Energien auf dem EnergieCampus in Eberswalde haben die Stadtwerke Bernau auch für die Kleinen „Energiewende zum Nachmachen“ im Gepäck: Am EnergieTREFF(ER) können Kinder ein Windrad basteln oder sich eines der Bastelsets abholen. Die Veranstaltung in Eberswalde anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien findet von 14 bis 18 Uhr in der Brunnenstraße 25-26a statt.

Die Energieberater der Stadtwerke Bernau sind mit dem Service-Bus EnergieTREFF(ER) persönlich vor Ort und zeigen Lösungen auf, Energie einzusparen.

11.04.2018: Halbzeit auf der BHKW-Baustelle

Halbzeit auf der BHKW-Baustelle

Wiederaufbau der Gebäudehülle fast abgeschlossen – Start des Innenausbaus – Ersatzversorgung auch im zweiten Winter ohne Probleme – Inbetriebnahme im Herbst 

BERNAU BEI BERLIN. Zwei Winter lang haben die Stadtwerke Bernau mit einer Ersatzlösung die Haushalte rund um die Angarastraße versorgt. Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik im Unternehmen, zieht Bilanz: „Die Heizperiode neigt sich dem Ende zu. Die Versorgung hat einwandfrei funktioniert.“ Hintergrund ist, dass im November 2016 das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke in Bernau Friedenstal vollständig ausbrannte und kurzfristig eine Übergangslösung zur Wärmeversorgung geschaffen wurde. „Die Ursache war eine technische Fehlfunktion in einem der beiden BHKW-Module“, informiert Jürgen Alscher. Nach den Löscharbeiten war der Totalschaden offensichtlich. Die rund 700 angeschlossenen Haushalte werden seit dem Brandtag mit einer provisorischen Ersatzlösung über mobile Heizcontainer versorgt. Damit ist bald Schluss: Die Arbeiten am Wiederaufbau kommen gut voran. Nachdem Gelände und Gebäude von Polizei und Versicherung offiziell freigegeben waren, begannen die Stadtwerke im Oktober vergangenen Jahres mit dem Wiederaufbau des Gebäudes. Anfang 2018 wurde der neue Dachstuhl errichtet. „Wir nutzen das Ereignis als Chance und haben Technik und den Bau optimiert: Auf die Dachschräge werden wir später eine PV-Anlage montieren“, berichtet Jürgen Alscher.

Chance nutzen
Auch im Inneren werden etliche Innovationen umgesetzt, erläutert der Technik-Chef: „Leistungsstärker und noch effizienter sind die neuen BHKW-Module ausgelegt, auch die Feuerungsleistung der Gaskessel ist deutlich erhöht.“ Hinzu kommt ein Wärmespeicher für eine energetische Optimierung. Weil Bernau ein starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat, investieren die Stadtwerke langfristig in die eigene Erzeugungstechnik. „Unsere Infrastruktur ist die Basis für Lebens- und Wohnqualität in der Stadt. Diese machen wir jetzt bereit für die Zukunft“, betont Jürgen Alscher.

Neue Wärme ab Sommer
Laut Plan werden die neuen Gasbrennwertkessel voraussichtlich im Sommer angeschlossen. Sie ersetzen die provisorische Wärmeversorgung aus den mobilen Heizcontainern. Im Anschluss werden die BHKW-Module installiert und in Betrieb genommen. Mit Beginn der nächsten Heizperiode werden die Bauarbeiten am BHKW abgeschlossen sein und die Friedenstaler wieder komplett über die Heizzentrale der Stadtwerke versorgt.

Aktueller Stand der Gebäudehülle des BHKW in Bernau Friedenstal.

03.04.2018: Stadtwerke Bernau mobil unterwegs

Stadtwerke Bernau mobil unterwegs

Service-Bus EnergieTREFF(ER) auch im April auf Tour am Marktplatz Bernau – alle Fragen rund um Energie und Energieeffizienz klären

BERNAU BEI BERLIN. Pünktlich zu den frühlingshaften Temperaturen wird auch im April der Service-Bus EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau in der Bernauer Innenstadt anzutreffen sein. Jeden Donnerstag von 9 bis 13 Uhr sind die Kundenbetreuer des Energieversorgers in der Brauerstraße neben dem Rathaus, direkt gegenüber der Sparkasse Barnim, persönlich vor Ort und beraten zu allen Fragen rund um Energie.

„Im März haben wir unseren Tourenplan vom Service-Bus erweitert und standen zum ersten Mal in der Bernauer Innenstadt. Trotz des kalten Wetters nahmen die Bernauer Bürger das Angebot gut an – somit wollen wir auch im April mit unserem farbenfrohen Bus am Marktplatz unterwegs sein“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau.

Neben den grundsätzlichen Fragen zum persönlichen Vertrag oder zu allgemeinen Tarifen und Produkten sind die Stadtwerke Bernau auch in Sachen Energieeffizienz unterwegs. Unter der Marke BernauPlus hat das Unternehmen ein Paket für Sparer und Sanierer geschnürt und unterstützt dabei, Energie einzusparen und dadurch Geldbeutel und Umwelt zu schonen.

Den mobilen Service bieten die Stadtwerke Bernau auch am Dienstag in Panketal auf dem Rathausplatz und am Freitag in Schönow vor dem Rewe-Markt an. Den aktuellen Tourenplan gibt es immer online unter www.stadtwerke-bernau.de in der Rubrik Service.

Vertriebsmitarbeiter Felix Röhl (li.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (re.) sind startklar. Im April steht der Service-Bus EnergieTREFF(ER) immer donnerstags von 9 bis 13 Uhr in der Bernauer Innenstadt am Marktplatz.

20.03.2018: Zweites Notstromaggregat sichert Stromversorgung in Birkholzaue

Zweites Notstromaggregat sichert Stromversorgung in Birkholzaue

BERNAU BEI BERLIN. Seit Montag (19. März) wird in Birkholzaue die Trafostation an der Seestraße modernisiert. Im Zuge der Baumaßnahme kam es am 19. März zwischen 19 und 20.30 Uhr zu einem Stromausfall sowie teilweise zu weiteren kurzzeitigen Unterbrechungen in der Nacht. Betroffen waren ca. 350 Haushalte in Birkholzaue.

Planmäßig wurde am Montag ein Notstromaggregat angeschlossen, denn für die Modernisierungsarbeiten muss die Trafostation außer Betrieb sein. „Leider konnte die Ersatzversorgung mit dem Notstromaggregat aufgrund unvorhersehbarer Lastenverteilungen im Netz nicht ausreichend gewährleistet werden und es kam zu einem Stromausfall“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau und ergänzt: „Seit heute, Dienstag (20. März) 11 Uhr, ist ein zweites Aggregat aufgestellt und angeschlossen, sodass die Stromversorgung wieder vollumfänglich hergestellt ist.“ 

Bei Störungen ist der Stördienst unter der Telefonnummer 03338 / 61 333 oder 0171 / 644  1 333 zu erreichen. Bei Fragen sind auch unsere Kundenbetreuer im KundenCentrum unter 03338 / 61 399 für Sie da.

14.03.2018: Stadtwerke Bernau auf der BarnimBau Bernau am 17. + 18. März

BarnimBau Bernau: Stadtwerke bieten Energieberatung für Wohngebäude

Stadtwerke Bernau präsentieren innovative Dienstleistungen zum Thema Energieeffizienz auf der BarnimBau Bernau – Messe für Haus, Energie und Umwelt für den Nordosten Brandenburgs und Berlin 

BERNAU BEI BERLIN. Die diesjährige Messe BarnimBau Bernau findet am 17. und 18. März 2018 von jeweils 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße 45 statt. Auf der regionalen Messe für Haus, Energie und Umwelt erfahren Interessierte alles, was fürs Bauen, Umbauen, Renovieren und Energiesparen neu und nützlich ist.

Unter dem Label „BernauPlus“ präsentieren die Stadtwerke Bernau in der Messehalle innovative Dienstleistungen und ein Paket für Sparer und Sanierer. Ob Energieausweis, Thermografieuntersuchung oder eine individuelle Energieberatung zum Strom- und Wärmeverbrauch sowie Fördercheck – am Stand der Stadtwerke Bernau können Sie sich aus erster Hand beraten lassen. Für umfangreiche Sanierungsarbeiten stellt der kommunale Energieversorger auf der Messe ein neues Angebot vor: Der Energieberater der Stadtwerke, Welf Erös, ist als Experte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) als Berater des Förderprogramms „Energieberatung für Wohngebäude“ anerkannt. Die Bafa Vor-Ort-Beratung beinhaltet einen individuellen Sanierungsfahrplan und soll Eigentümern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können. Auf diese Weise kann der Hausbesitzer besser entscheiden, welche Maßnahmen für ihn aus Kosten-Nutzen-Sicht am sinnvollsten sind. Das Programm wird staatlich mit einem Zuschuss von 60 % der Beratungskosten gefördert. Interessant ist dieses Angebot für alle Eigentümer und Eigentümergemeinschaften von Wohngebäuden, die eine energetische Sanierung planen und professionelle Hilfe bei der Planung brauchen.

Der Eintritt zur BarnimBau Bernau kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder bis 14 Jahren haben kostenlosen Eintritt. Für sie gibt es eine Kinderbetreuung. Allen Besuchern steht direkt am Messegelände der Parkplatz der Stadtwerke Bernau zur Verfügung. Alle Informationen zu den rund 45 Ausstellern sowie das genaue Fachprogramm erhalten Sie im Internet unter www.barnimbau.de

Die Kundenberater der Stadtwerke Bernau beantworten auf der Messe BarnimBau alle Fragen rund um Energie.

13.03.2018: Vom 19. bis 23. März Arbeiten an Trafostation in Birkholzaue

Arbeiten an Trafostation in Birkholzaue

Stadtwerke Bernau modernisieren Trafostation an der Seestraße in Birkholzaue – in der Woche vom 19. März bis 23. März kurzzeitige Unterbrechungen der Stromversorgung 

BERNAU BEI BERLIN. Ab Montag, 19. März, wird im Bernauer Ortsteil Birkholzaue die Trafostation an der Seestraße technisch modernisiert. Dafür sind kurzzeitige Unterbrechungen der Stromversorgung notwendig. Betroffen sind ca. 350 Haushalte in Birkholzaue.

Im Zuge der Modernisierungsarbeiten werden sämtliche Anlagenteile durch neue ersetzt. Für diesen Vorgang muss die Trafostation außer Betrieb genommen werden. Damit die Stromversorgung der betroffenen Haushalte auch während der Baumaßnahme gewährleistet ist, wird am Montag, 19. März, ein Notstromaggregat errichtet. Für den Anschluss wird in der Zeit von 11 bis 14 Uhr die Stromversorgung unterbrochen. Zusätzlich kann es im Laufe der Baumaßnahme sowie beim späteren Abbau des Aggregates zu weiteren kurzen Stromunterbrechungen kommen. „Wir bitten unsere Kunden um Verständnis. Wir investieren stetig in den Ausbau der technischen Betriebsanlagen, um auch in Zukunft eine sichere Energieversorgung gewährleisten zu können“, erklärt Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau und ergänzt: „Wir arbeiten so zügig wie möglich, damit die Haushalte in Birkholzaue schnellstmöglich wieder über die modernisierte Trafostation mit Strom versorgt werden können.“

Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 23. März. Die betroffenen Haushalte werden über die genauen Schaltzeiten der Versorgungsunterbrechungen gezielt informiert.

06.03.2018: Ökostrom und Elektromobilität auf dem Recyclinghof Bernau

Schritt zu mehr Klimaverantwortung

Ökostrom und Elektromobilität auf dem Recyclinghof: Barnimer Dienstleistungsgesellschaft fährt jetzt elektrisch vor, getankt wird an der Ladesäule der Stadtwerke Bernau

BERNAU BEI BERLIN. Nahezu lautlos gleiten sie dahin, hinten raus kommen Null Emissionen: Zwei Elektroautos ergänzen seit Ende Januar den Fuhrpark der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG). Sie verbessern die Klimabilanz des Unternehmens, das für die Abfallentsorgung im Landkreis zuständig ist. Getankt wird an der betriebseigenen Tankstelle, die von den Stadtwerken Bernau stammt. Gemeinsam mit Landrat Bodo Ihrke haben sich BDG-Geschäftsführer Christian Mehnert und Stadtwerke-Prokuristin Regina Porschatis am Dienstag (06. März) ein Bild vor Ort gemacht.  „Als Stadtwerke gestalten wir die Energiezukunft vor Ort. Deshalb bieten wir moderne Lösungen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz – wie zum Beispiel eine Ladeinfrastruktur“, erklärt Regina Porschatis, Prokuristin bei den Stadtwerken Bernau. Als Recyclingbetrieb sieht sich die BDG in der Pflicht, die Umweltauswirkungen des eigenen Handelns zu verringern, betont Christian Mehnert. Der größte Teil der verbrauchten Energie ist bei der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH den Fahrzeugen zuzuordnen. 95 Prozent des gesamten Energiebedarfes entfallen auf den Kraftstoff für die 34 Entsorgungsfahrzeuge. „Weil es aktuell kaum wirtschaftlich tragfähige Alternativen in der Antriebstechnik von Entsorgungsfahrzeugen gibt, reduzieren wir Emissionen möglichst an anderer Stelle. So wird bei Neuanschaffungen im Fuhrpark der BDG geprüft, ob es eine emissionsfreie Alternative gibt“, erläutert Christian Mehnert.

Einmal Sydney und zurück
Den Anfang machen die zwei elektrisch betriebenen Renault Zoes. 30.000 km werden jährlich nun emissionsfrei von den Mitarbeitern aus Disposition und Verkehrsleitung zurückgelegt. Das entspricht zweimal der Strecke von Bernau ins australische Sydney. Die Erfahrung aus dem ersten Monat ist durchweg positiv. „Unsere Mitarbeiter berichten mir, dass das Aufladen total einfach funktioniert. Mit der Reichweite gibt es auch bei den winterlichen Temperaturen der letzten Tage keine Schwierigkeiten und das Fahren macht richtig Spaß!“, resümiert Christan Mehnert. Derzeit gibt es vollelektrische Sammelfahrzeuge im Testbetrieb, für den auch die BDG als Partner zur Verfügung steht. Perspektivisch sollen die Sammlungen in Bernau und Eberswalde probeweise mit elektrischen Fahrzeugen erfolgen.

Gemeinsame Sache für mehr Klimaschutz
Im vergangenen Jahr errichteten die Stadtwerke Bernau nun die passende Ladesäule für die Fahrzeuge des Recyclinghofs in der Marie-Curie-Straße. Aktuell ist sie ausschließlich für den Fuhrpark vorgesehen. Sie verfügt über zwei Steckerplätze und eine Leistung von 22 Kilowatt. Beide BDG-Fahrzeuge können parallel mit Ökostrom geladen werden – von der eigenen Solaranlage. „Damit spielen E-Autos ihre Vorteile für das Klima bestens aus“, betont Regina Porschatis. Seit Ende September ist die Anlage nun in Betrieb. Für die BDG ist die Ladesäule bereits das dritte Projekt, bei dem sie auf die Stadtwerke Bernau setzt: Seit 2011 versorgt ein Mini-Blockheizkraftwerk des Energiedienstleisters den Recyclinghof komplett mit Wärme. Durch die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung wird gleichzeitig Strom erzeugt, der 60 Prozent des Bedarfs deckt. Ergänzt wird die Eigenerzeugung durch Photovoltaikanlagen auf dem Verwaltungsgebäude und der Fahrzeughalle, die von den Stadtwerken konzipiert und realisiert wurden. Der dort erzeugte Ökostrom steht tagsüber auch für das Laden der E-Fahrzeuge zur Verfügung. „Wenn das Angebot stimmt, braucht man nicht in die Ferne schweifen. In den Stadtwerken haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, der vor Ort ist und individuell auf unsere Bedürfnisse eingehen kann“, schließt Christian Mehnert.

v.l. Landrat Bodo Ihrke, Prokuristin der Stadtwerke Bernau Regina Porschatis, Geschäftsführer der BDG Christian Mehnert drücken den Startknopf. (Foto: Torsten Stapel)

02.03.2018: Mit drei Tricks Energie sparen

Mit drei Tricks einfach sparen

Stadtwerke Bernau geben Tipps anlässlich des Internationalen Energiespartags – anerkannter Energieberater hilft vor Ort bei der Planung zur Gebäudesanierung 

BERNAU BEI BERLIN. Mit einfachen Maßnahmen Energie sparen – und dadurch Geldbeutel und Umwelt schonen: Dazu regt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau, anlässlich des Internationalen Energiespartags am Montag (5. März) an. „Der Verbrauch von Strom und Heizenergie lässt sich zu Hause leicht reduzieren“, weiß der Fachmann. Seine Kollegen und er sind im ganzen Barnim für mehr Energieeffizienz unterwegs: „Wir beantworten den Menschen in Bernau und der Region gerne Fragen zur Energieeffizienz, zu Energieschlupflöchern und der energetischen Sanierung von Gebäuden“, schildert Welf Erös die Dienstleistungen der Stadtwerke Bernau. Unter der Marke BernauPlus hat das Unternehmen ein Paket für Sparer und Sanierer geschnürt. Zum Internationalen Energiespartag gibt Energieberater Welf Erös drei Ratschläge, für die man keinen Handwerker braucht:

Elektrogeräte ganz ausschalten
Der erste Energiespartipp ist ebenso wirksam wie simpel. Sämtliche Elektrogeräte im Haushalt ziehen auch nach dem Ausschalten Strom. „Beispielsweise kann ein Plasma TV im Stand-by-Modus immer noch bis zu 50 Watt verbrauchen. Das sind im Jahr hochgerechnet ca. 73 Euro“, informiert Welf Erös. Es lohnt sich, Geräte ganz auszuschalten, eine Steckdosenleiste mit Schalter zu nutzen und auch Ladegeräte immer vom Netz zu trennen.

Dem Heizkörper Raum geben
Rund drei Viertel des Energieverbrauchs im Haushalt entfallen auf das Beheizen. „Beim Heizen lässt sich richtig Geld sparen, ohne Wohnqualität einzubüßen – Die Heizkörper spielen dabei eine zentrale Rolle“, betont Welf Erös. Sammelt sich in ihnen Luft an, können sie nicht mehr optimal funktionieren. „Das ist leicht am Blubbern zu hören“, schildert er. Sein Tipp: „Mindestens einmal im Jahr mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt oder dem Fachhandel entlüften und Heizkörper nicht zustellen oder abdecken.“

Fenster abdichten
Durch undichte Fenster entweicht die warme Raumluft: „Es müssen nicht immer neue Fenster sein, auch eine selbstklebende Dichtung kann schon eine gute Wirkung erzielen“, ermuntert der Experte der Stadtwerke Bernau und erklärt das Vorgehen: „Den Fensterfalz von Staub und Fett reinigen und die Dichtung darin befestigen. Größere Lücken zwischen Rahmen und Glas lassen sich mit Fensterkitt schließen.“

Wenn umfangreichere Sanierungsarbeiten anstehen, steht Welf Erös als Experte zur Verfügung: Der Energieberater der Stadtwerke Bernau ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) als Berater des Förderprogramms „Energieberatung für Wohngebäude“ anerkannt. Die Bafa Vor-Ort-Beratung von Welf Erös beinhaltet einen individuellen Sanierungsfahrplan und soll Eigentümern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können. „Auf diese Weise kann der Hausbesitzer besser entscheiden, welche Maßnahmen für ihn aus Kosten-Nutzen-Sicht am sinnvollsten sind“, betont Welf Erös. Das Programm wird staatlich mit einem Zuschuss von 60 % der Beratungskosten gefördert. Mehr Informationen gibt es unter www.stadtwerke-bernau.de in der Rubrik Energielösungen.

Welf Erös ist als Experte zum Thema Energieberatung in Bernau und Umgebung unterwegs. Zu allen Fragen rund ums Energiesparen können sich Interessierte auch am Service-Bus EnergieTREFF(ER) beraten lassen.

26.02.2018: Service-Bus am Marktplatz Bernau

Stadtwerke Bernau auf Rädern in der Bernauer Innenstadt

Im März ist der Service-Bus EnergieTREFF(ER) auf Tour am Marktplatz Bernau – mit an Bord sind Kundenbetreuer – alle Fragen rund um Energie klären

BERNAU BEI BERLIN. Auch wenn die Temperaturen noch gar nicht frühlingshaft sind, so bringt der Service-Bus EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau die ersten Frühlingsvorboten in die Bernauer Innenstadt. Das Team des Energieversorgers wird jeden Donnerstag im März von 10 bis 15 Uhr in der Brauerstraße neben dem Rathaus, direkt gegenüber der Sparkasse Barnim, persönlich vor Ort sein.

Zu allen Angelegenheiten rund um Energie stehen die Ansprechpartner der Stadtwerke Bernau am mobilen Büro zur Seite. „An unserem farbenfrohen Service-Bus beantworten wir Fragen zur Rechnung, zum Vertrag, zu Tarifen und Produkten oder beraten zu unseren Dienstleistungen, um Energie einzusparen“, erläutert Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau, und ergänzt: „Mit dem EnergieTREFF(ER) bringen wir unseren Service direkt auf die Straße und sind ganz nah am Bürger.“

Den aktuellen Tourenplan gibt es immer online unter www.stadtwerke-bernau.de in der Rubrik Service. Im März sind die Stadtwerke Bernau neben Panketal und Schönow einen Monat lang in der Bernauer Innenstadt anzutreffen.

Vertriebsmitarbeiter Felix Röhl (li.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (re.) sind startklar. Im April steht der Service-Bus EnergieTREFF(ER) immer donnerstags von 9 bis 13 Uhr in der Bernauer Innenstadt am Marktplatz.

02.02.2018: Stadtwerke Bernau verschicken Jahresabrechnung für Energie

Jahresrechnung: Stadtwerke Bernau bauen Service aus

Energiedienstleister stärkt seine digitalen Dienste für Kunden – erweiterte Erreichbarkeit am Telefon – Rechnung einfach im Internet erklärt – positive Bilanz nach QR-Code Aktion

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau bieten ihren Kunden jetzt ein Plus an Service rund um die Jahresrechnung für Energie: Das KundenCentrum der Stadtwerke ist im Februar telefonisch länger erreichbar. Unter der Telefonnummer (03338) 61 399 stehen die Service-Mitarbeiter mit Rat und Tat von Montag bis Freitag von 7.45 bis 18 Uhr bereit. „Wir wollen unsere Kunden gut betreuen und kompetent beraten“, erklärt Sven Anders, Leiter des KundenCentrums bei den Stadtwerken Bernau und berichtet: „Nach Versand der Rechnungen nehmen bei uns die Anfragen zu. Die Leute beschäftigen sich dann stärker mit ihrem Energietarif.“ Damit möglichst alle Kunden sofort Antwort erhalten, haben die Stadtwerke Bernau die Telefonzeiten erweitert. Die Mitarbeiter beantworten die häufigsten Fragen, führen Änderungen durch und informieren auch zu weiterführenden Anliegen.

Digital kommt an
Zusätzlich wartet der Bernauer Energiedienstleister mit zwei weiteren Neuerungen auf: „Unsere Rechnungen müssen gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Transparenz genügen. Sie wirken manchmal komplexer, als sie eigentlich sind“, erläutert der Leiter des Kundenservice. Deshalb haben die Stadtwerke Bernau auf ihrer Homepage unter der Service-Rubrik „Gut zu wissen“ eine Musterrechnung eingestellt, anhand derer Schritt für Schritt die Rechnungspositionen erläutert werden. Auch eine reine Online-Rechnung ist ab diesem Jahr möglich: im Kundenportal der Stadtwerke Bernau erhält jeder registrierte Nutzer die Möglichkeit, auf eine digitale Rechnung umzustellen. Wie gewohnt können alle Nutzer dort jederzeit ihren Tarif einsehen und verwalten, den Verbrauch prüfen, Zählerstände übermitteln oder die Vorjahresrechnung abrufen. „Wir bauen unsere Services vor allem digital verstärkt aus“, erläutert Sven Anders die Strategie hinter den neuen Angeboten. 

Dass das Unternehmen damit richtig liegt, zeigen auch die Rückmeldungen zu den Ablesungen. Die Zahl der digital erfassten Stände hat sich gegenüber dem Vorjahr versiebenfacht. Erstmals konnten Kunden für das vergangene Jahr ihren Zählerstand über das Scannen eines QR-Codes an die Stadtwerke übermittelt.

15.01.2018: Thermografie-Aktion 2018 der Stadtwerke Bernau

Auf der Suche nach unsichtbaren Lecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Technik live und zum Mitmachen erleben – Anmeldung am Service-Bus EnergieTREFF(ER), per Mail und Telefon möglich 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers startet am 23. Januar am Service-Bus EnergieTREFF(ER). „Thermografie macht sichtbar, wo Energie am  Gebäude verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder des Hauses aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen auch fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen. „Es sei wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird. Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Unsere Energieberatung unter der Dachmarke BernauPlus hilft unseren Kunden Energie zu sparen und sie effizient zu nutzen, das schont Klima und Geldbeutel“, beschreibt er das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?
„Man kann sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt Welf Erös und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen. Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar.

Technik zum Anfassen
Wie eine Thermografie funktioniert zeigen die Energieberater der Stadtwerke Bernau live und zum Mitmachen am Service-Bus EnergieTREFF(ER). Vom 23. Januar bis 1. Februar steht das mobile Kundenzentrum dienstags in Panketal vor dem Rathaus und donnerstags in Schönow vor dem Rewe. Von 15 bis 19 Uhr können sich alle Interessenten zur Aktion, Ablauf und Durchführung der Thermografie persönlich beraten lassen. Mit dabei haben die Energieberater die Wärmebildkamera. „Schauen Sie bei uns vorbei und lassen Sie untersuchen, wo Ihr Körper, also Ihre Isolierhülle, die meiste Wärme verliert“, macht Welf Erös neugierig und fügt an: „Weil der Spaß nicht zu kurz kommen darf, erwartet Sie passend zur Jahreszeit das Spiel „Der heiße Draht“ mit kleinen „heißen“ Gewinnen zum Aufwärmen.“

Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 231 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de

Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

10.01.2018: 12.000 Besucher und 71 Schulklassen nutzten Eishalle der Stadtwerke Bernau

Winter mit Rekordzahlen

Mehr als 12.000 Besucher und 71 Schulklassen nutzen Eishalle der Stadtwerke Bernau

BERNAU BEI BERLIN. Die Eisbahn ist abgetaut, die Lichter sind aus und der Weihnachtsmann ist vom Gaskessel herabgestiegen: Das Winterprogramm der Stadtwerke Bernau hat die Menschen in Bernau durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet, nun ist alles abgebaut. „Die Resonanz auf unsere Winterprojekte war besser denn je. Besonders gut angenommen wurde die Eisbahn“, zieht Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, eine positive Bilanz. Von Ende November bis Anfang Januar haben die „Stadtwerke on Ice“ genau 12.624 Besucher gezählt – rund 54 Prozent mehr als im Vorjahr. „Als kommunales Unternehmen tun wir gerne etwas für die Lebensqualität der Menschen in Bernau und der Region“, betont Bärbel Köhler.

Freizeitspaß für Schulen, Vereine und jedermann
Zum neunten Mal in Folge hatten die Stadtwerke Bernau ihre Fahrzeug- und Werkzeughalle geräumt, um sie in eine 300 Quadratmeter große Schlittschuhbahn zu verwandeln. Die Monteure der Stadtwerke, die normalerweise für große Heizungsanlagen zuständig sind, wurden zu Eismachern. Das Konzept des Betriebs hat sich bewährt: Während die Eishalle abends gerne von örtlichen Vereinen reserviert wird und am Nachmittag der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, kann sie morgens von Schulen gebucht werden. 71 Klassen aus 23 unterschiedlichen Schulen haben in dieser Saison von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Am Eisstock-Cup am 6. Dezember nahmen 18 Teams teil, so viele wie noch nie.

Weihnachtsbeleuchtung 320 Stunden in Betrieb
Zudem haben sich die Stadtwerke Bernau bereits das dritte Mal um die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt gekümmert. Fünf Wochen lang leuchteten 150.000 Lichtpunkte – alle auf der Basis energiesparender LED-Technik – und erfreuten die Menschen rund 320 Stunden mit ihrem Glanz. „In der Eishalle kann man im nächsten Winter zum zehnten Mal seine Runden drehen. Zu diesem Anlass wird es sogar ein besonderes Programm geben“, verspricht Bärbel Köhler.

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